Diskussion:SW-RAID und LVM (Grundlagen)
aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank
Frage zu RAID 1: Load Balancing
Frage
"Bei RAID-1 werden jeweils zwei Platten (oder z.B. zwei RAIDs) zusammengefasst. Man erzielt dadurch zwar keinen Geschwindigkeitsvorteil wie bei anderen RAIDs, genausowenig wie einen Sicherheitsvorteil, allerdings gewinnt man einen Vorteil bei der Verfügbarkeit."
Stimmt die Aussage mit dem Geschwindigkeitsvorteil so? Ich habe da verschiedene Aussagen gefunden. Aber meistens ist die Aussage, dass RAID 1 als Software RAID unter Linux beim Lesen durchaus einen Geschwindigkeitsvorteil bietet. Eine Aussage dazu die ich gefunden habe:
" Der RAID-Treiber im Kernel arbeitet mit 'load balancing' und kann die angeforderten Daten jeweils scheibchenweise von der jeweils schnelleren Platte abholen, so dass der Zugriff doch schneller wird."
Falls das stimmt sollte vielleicht jemand der mehr Ahnung hat als ich den Abschnitt zu RAID 1 überarbeiten.
Antwort
Prinzipiell stimmt diese Aussage da RAID1 nur einen Spiegel darstellt. Es gaht dabei nicht nur darum 2 Platten zu spiegeln, sondern z.B. auch zwei RAIDs. Dieser Artikel ist über die Grundlagen, also darüber was die einzelnen Begriffe bedeuten und wie sie verwendet werden. Das in Sonderfällen - z.B. zwei unterschiedlich schnelle Platten - bei bestimmten Systemen - z.B. Linux Software-RAID 1 - hier Abweichungen entstehen könnten ist nicht im Fokus dieses Artikels.
Das wäre dann ein Artikel über Besonderheiten des Linux Software-RAIDs
Wenn ich wieder Zeit habe werde ich das mal in Angriff nehmen und dann entsprechend verweisen.
--anniyka 08:52, 16. Jul 2009 (UTC)

