Einrichtung eines drpmsync-Servers
aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank
In diesem Artikel wird die Einrichtung und Konfiguration eines drpmsync-Server für die Factory Distribution beschrieben.
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drpmsync installiern
Der drpmsync-Klient und der Server befinden sich im Paket deltarpm. Die momentant empfohlenen Quellen und Pakete finden Sie im Verzeichnis http://download.opensuse.org/tools/drpmsync/ .
drpmsync kompilieren
Muss noch geschrieben werden...
Holen der Factory-Distribution
Factory über drpmsync synchronisieren
Der drpmsync-Klient speichert normalerweise die delta-Dateien, welche er auf die aktualisierten RPM-Dateien anwendet, nicht ab. Sie müssen für den drpmsync-Server gespeichert werden, welcher sie dann direkt für seine Klienten benutzt. Eine Konfigurationsdatei könnte so aussehen
source: drpmsync.opensuse.org:8888/Factory log: /tmp/drpmsync.log generate_deltas: true keep_deltas: true keep_uncombined: true always_get_rpm: false
und als /etc/drpmsync.conf gespeichert werden. Anwender die hohe Prozessor- und Ein-/Ausgabelast vermeiden wollen, sollten die Option generate_deltas deaktivieren. Das aktivieren der Option always_get_rpm führt zwar zu mehr Netzwerkverkehr, vermeidert aber eine hohe Prozessor- und Ein-/Ausgabelast durch das Erstellen der delta-rpms.
Werfen sie auch einen Blick auf die Handbuchseite (man page) von drpmsync für detailliertere Informationen zu den Einstellungsmöglichkeiten.
Das Herunterladen kann mit
drpmsync -c /etc/drpmsync.conf /srv/Factory
begonnen werden um den Verzeichnisbaum unter /srv/Factory zu speichern.
Factory über rsync synchronisieren
Es ist auch möglich den Verzeichnisbaum über das klassische rsync-Protokoll zu übertragen, allerdings gibt es keinen guten Grund, das zu tun ;) Sie können die verfügbaren rsync-Quellen im Artikel Spiegelserver Infrastruktur erfahren.
drpmsync-Server konfigurieren und ausführen
Erstellen einer Serverkonfigurationsdatei
Eine Konfigurationsdatei kann als /etc/drpmsyncd.conf angelegt werden und könnte so aussehen:
servername: myserver.mydomain.org:8888 serverlog: /var/log/drpmsync/drpmsyncd.log serveruser: drpmsyncd allow: * tree: /Factory /srv/Factory
Diese Konfiguration startet einen öffentlichen Server, welcher den Inhalt des Verzeichnisses /srv/Factory verteilt. Der Server muss folgendermaßen gestartet werden:
drpmsync -s /etc/drpmsyncd.conf
Werfen sie auch einen Blick auf die Handbuchseite (man page) von drpmsync für detailliertere Informationen zu den Einstellungsmöglichkeiten.
Sicherheitsaspekte
drpmsync ist unter Sicherheitsgesichtspunkten geschrieben worden. Nichtsdestotrotz ist es in Perl geschrieben worden und wurde bis jetzt noch keiner eingehenderen Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Deshalb empfehlen wir, ihn unter einer dedizierten Benutzerkennung laufen zu lassen. Im obigen Beispiel läuft er unter der Benutzerkennung von "drpmsyncd". Sie können das öffnen neuer Netzwerkverbindungen verbieten (er muss lediglich von den Klienten erreicht werden). Sie können das über die Linux iptables Firewall erreichen, indem Sie folgende Regel hinzufügen:
iptables -A OUTPUT -m owner --match state --state NEW --uid-owner drpmsyncd -d 0/0 -j DROP

