Entwicklerversion

aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank

Herunterladen: Stabile Version - Entwicklerversion - Medienaufteilung - Zusätzliche Paketquellen - Download-Hilfe - Installationshilfe


Diese Seite bietet Informationen darüber, wie man die derzeitigen Auszüge aus der Factory Distribution herunterladen kann. Diese Entwicklungsversionen (Alpha, Beta, RC) sind manchmal instabil.

Lesen Sie bitte vor der Installation einer Entwicklerversion die Liste der ärgerlichsten und gröbsten Fehler.

Achtung: Setzen Sie Entwicklerversionen nicht auf Produktionssystemen ein und sichern Sie ihre Daten, bevor Sie eine solche installieren. Es empfiehlt sich die Installation in einer virtuellen Maschine (VMware, qemu, VirtualBox, Xen ...)

Sie können mithelfen, openSUSE zu verbessern, indem Sie Entwicklungsversionen installieren und testen und gefundene Fehler melden.


Inhaltsverzeichnis

Wählen Sie die Installationsart


Lokale Installation

Wenn Sie diese Installationsart wählen, laden Sie sich CD-Abbilder herunter, die Sie auf leere CDs brennen können. Mit diesen können Sie openSUSE dann lokal auf ihrem Computer installieren.

Das hat einige Vorteile.

  • Während der Installation benötigen Sie keine Internetverbindung.
  • Sie können die CDs für jeden Computer benutzen.
  • Sie haben die Daten jederzeit zur Verfügung.

Ebenso gibt es Nachteile.

  • Sie laden eine Menge Daten herunter die sie nicht oder noch nicht benötigen.
  • Sie benötigen einen Brenner und leere Medien (DVD, CDs, Anzahl variiert je nach Distributionsversion).
  • Auf Grund der Größenbeschränkung von CD-Abbildern erhalten Sie nur eine Teilmenge aller für openSUSE verfügbaren Pakete.

Ablauf der lokalen Installation

  1. Herunterladen der CD-Abbilder.
  2. Brennen der CD-Abbilder.
    Windows XP kann nicht ohne weiteres ISO-Abbilder brennen und erstellen, Sie können diese Fähigkeit mit dem Werkzeug ISO Recorder nachrüsten. Die meisten Brennprogramme verfügen ebenfalls über diese Möglichkeit.
  3. Starten Sie ihren Computer von der ersten CD.
  4. Installieren Sie openSUSE.

Internetinstallation

Wenn Sie diese Installationsart wählen, laden Sie sich nur ein kleines Bootmedium zum Starten der Installation herunter und das YaST Installationsprogramm erledigt den Rest für Sie.

Auch diese Methode hat ihre Vorteile

  • Sie laden nicht alles herunter, nur die Daten, die Sie benötigen.
  • Sie brauchen nur eine leere CD.
  • Die Quellen für die Internetinstallation enthalten alle Pakete von openSUSE.

Aber wo Licht ist, fällt auch Schatten

  • Die Internetverbindung sollte über einen anderen Computer oder über einen Router aufgebaut werden, der dem Rechner, auf dem installiert werden soll, eine Adresse zuteilt und ihn ins Netz bringt. Es ist nicht möglich, für die Installation schon auf Modems zurückzugreifen. Auch ist es meist nicht möglich, WLAN zu nutzen.
  • Sie sind während der Installation von einer Internetverbindung abhängig.
  • Wenn Sie einen Volumentarif für Ihre Internetverbindung haben, könnte dieser eventuell stark strapaziert werden.

Ablauf der Internetinstallation

  1. Laden Sie das Abbild der Boot-CD herunter.
  2. Brennen Sie das Boot-CD-Abbild.
    Windows XP kann nicht ohne weiteres ISO-Abbilder brennen und erstellen, Sie können diese Fähigkeit mit dem Werkzeug ISO Recorder nachrüsten. Die meisten Brennprogramme verfügen ebenfalls über diese Möglichkeit.
  3. Starten Sie ihren Computer von der Boot-CD.
  4. Stellen Sie das Installationsprogramm YaST auf die Installationsquelle ein.
    1. Aktuelle IP von download.opensuse.org: 195.135.221.130
    2. Verzeichnis auf opensuse.org: /factory/repo/oss/
      Achtung! Groß- und Kleinschreibung bei der Pfadangabe beachten!
    3. Der download.opensuse.org Server kann YaST automatisch und transparent auf einen nahegelegenen Spiegelserver umleiten, falls möglich.
  5. Installieren Sie openSUSE.


Verfügbar für folgende Prozessorarchitekturen


x86

Diese Architektur unterstützt die folgenden Prozessoren:

  • AMD K6, Duron, Athlon, Athlon XP, Athlon MP, Sempron
  • Intel Pentium 1-4, Pentium M, Celeron, 32Bit Xeon, Celeron D, Core Solo
  • VIA Cyrix III, C3, C5, C7, Eden

x86-64

Diese Architektur unterstützt die folgenden Prozessoren; alle hier aufgeführten Prozessoren gehören auch der x86-Architektur an. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Wikipedia:

  • AMD Athlon 64, Athlon 64 X2, Athlon X2, Athlon 64 FX, Opteron, Phenom, Phenom II, Sempron 64, Turion 64, Turion 64 X2, Turion X2
  • Intel Celeron D, Core Duo, Core 2 Duo, Core 2 Extreme, Core i7, Pentium 4 (teilweise), Pentium 4 Extreme Edition (teilweise), Pentium Extreme Edition, Pentium D, Xeon MP/DP (teilweise)

ppc

Diese Architektur unterstützt die folgenden Prozessoren:

  • G5 / G4 / G3
  • 604 / 603 / 601
  • IBM RS/6000
  • IBM pSeries (ausgenommen die Modelle mit RS64 Prozessor)
  • IBM iSeries

Lernen Sie mehr über den Installationsprozess von openSUSE auf ppc


Das Transferprotokoll


HTTP

Sie können die CD-ISOs sowohl mit Ihrem Browser als auch mit einem speziellen Transferprogramm herunterladen.

  • CD-ISOs: Wenn Sie Linux zum Herunterladen benutzen, empfehlen wir Ihnen, das Kommandozeilenprogramm wget (oder curl) zu benutzen. wget ist in der Lage, einen unterbrochenen Datentransfer auch später fortzusetzen, wenn Sie beim Aufruf den Parameter -c hinzufügen. Die Wiederaufnahme einer temporär unterbrochenen Verbindung erfolgt sogar automatisch, auch ohne -c. Lesen Sie für weitere Informationen man wget.
  • DVD-ISOs: wget 1.9.x hat einen Fehler, der die Download-Größe auf 2 GB begrenzt, wobei SuSE 10.0 und neuer wget 1.10 enthalten, wo dieser Fehler bereits behoben wurde. Sollten Sie zum Herunterladen eine ältere Linux-Distribution oder ein älteres Unix benutzen, empfehlen wir Ihnen, dass Kommandozeilenprogramm curl zu benutzen, z.B. so: curl -C - -O URL. Lesen Sie für weitere Informationen man curl.

Alternativ könne Sie auch grafische Transferverwalter wie KGet, GWGET oder Downloader for X verwenden, die ebenfalls die Wiederaufnahme und große Dateien unterstützen.

Wenn Sie Mac OS oder Windows benutzen, dann verwenden Sie einfach Ihr bevorzugtes Datentransferprogramm, sofern es obigen Anforderungen entspricht.

BitTorrent

BitTorrent ist eine quelloffene Anwendung, konzipiert für das Tauschen von großen Programmen und Mediendateien. Der Vorteil gegenüber HTTP ist, dass diejenigen, die Dateien herunterladen, sie gleichzeitig für die anderen wieder anbieten. Dieses Verfahren ermöglicht eine große Zahl von gleichzeitig Herunterladenden zu versorgen, ohne dass die Last übermäßig stark ansteigt.

BitTorrent-Clients sind für verschiedene Plattformen erhältlich. Sie können Links zu einigen Clients auf der offiziellen BitTorrent-Internetseite finden.

Falls Sie openSUSE/SUSE Linux benutzen, empfehlen wir Ihnen, den generischen BitTorrent-Client oder KTorrent zu benutzen, enthalten ab SUSE Linux 10.0, oder für frühere Versionen erhältlich in der openSUSE Werkzeugsektion. Sobald KTorrent installiert ist, können Sie einen Transfer starten, indem Sie im Konqueror auf einen BitTorrent-Link klicken. Eine leichtgewichtige Alternative für die Kommandozeile ist aria2.

Sollten Sie Windows nutzen, gibt es drei populäre Möglichkeiten: Azureus, welcher am weitesten verbreitet ist, den schlanken µTorrent oder BitTorrent 6.0.3, den originalen BitTorrent-Client. Wenn Sie Probleme mit Azureus haben, dann haben Sie möglicherweise keine Java JRE auf ihrem Computer installiert. Für weitere Informationen besuchen Sie die Azureus-Internetseite. Nachdem Sie den BitTorrent-Client Ihrer Wahl installiert haben, können Sie einen BitTorrent-Transfer starten, indem Sie in ihrem Browser auf eine verknüpfte *.torrent-Datei klicken.

Sowohl unter Linux als auch unter Windows können Sie Opera 9 oder neuer benutzen.

Wie der Datentransfer genau vor sich geht, sollte in der Dokumentation Ihres BitTorrent-Clients stehen.

Metalink

Metalink ist ein XML-Format, das von Transferverwaltungen genutzt wird und Spiegelserver und P2P-Verknüpfungen zu einer Datei samt Prüfsummen enthält. Metalink-Client bieten Wiederaufnahme, Herunterladen von mehreren Quellen (Spiegelserver und P2P) gleichzeitig, automatische Fehlerkorrektur (nur mit aria2) und Prüfsummenvergleich sowie weitere Fähigkeiten. Somit führt die Nutzung von Metalinks zu höherer Verfügbarkeit/Ausfallsicherheit, selbstheilenden Transfers und sehr hohen Transferraten.

DownThemAll!, eine Erweiterung für Firefox, ist für die meisten Leute wahrscheinlich der einfachste Weg, Metalinks auszuprobieren.

aria2 ist der empfohlene Kommandozeilenklient für Unix, während wxDownload Fast (alle Plattformen) eine grafische Oberfläche hat. Unter Windows gibt es Free Download Manager, GetRight und Orbit Downloader. Für Mac OS gibt es Speed Download. Es gibt noch weitere Clients für Mac OS, Windows und Unix.

Die Metalinks werden vom openSUSE Download Redirector bereitgestellt. Schauen Sie sich bspw. http://download.opensuse.org/distribution/10.3/iso/dvd/ an. Sie können Metalinks für alle ISO-Abbilder unter der Adresse http://download.opensuse.org/distribution/ finden.

Auf der Seite Metalink finden Sie Hinweise zur Nutzung und weitere Informationen.


Herunterladen


openSUSE 11.2 Milestone 3 (Ankündigung)

Verschaffen Sie sich auch einen Überblick über die lästigsten und gröbsten Fehler der aktuellen Entwicklungsversion, bevor Sie sich dafür entscheiden, diese herunterzuladen.

Quellen

Quellen für Entwicklungsausgaben werden nicht über die Spiegelserver verteilt, um die verbrauchte Bandbreite und den benötigten Platz auf diesen Servern zu reduzieren.

Sie können die aktuellen Quellen immer unter http://download.opensuse.org/factory/repo/src-oss/ finden.

Factory-Baum

Hinweis: Bei Factory ist es während des kompletten Entwicklungszyklus nicht garantiert, dass sie sich in einem konsistenten oder installierbaren Zustand befindet.

x86/x86_64 OSS
Internet-Paketdepot Quellen Debug-Pakete
Nicht-OSS
Internet-Paketdepot Quellen
Netzwerk-/Internet-Installation
Boot-ISO
PowerPC OSS
Internet-Paketdepot Quellen Debug-Pakete
Nicht-OSS
Internet-Paketdepot Quellen
Netzwerk-/Internet-Installation
Boot-ISO

Weitere Informationen


Besuchen Sie für weitere Informationen die Downloadhilfe und die Installationshilfe.