Installation in VMWare

aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank

Dieser Artikel ist ziemlich kurz. Wenn Sie ihn erweitern möchten, dann freuen wir uns über ihre Hilfe. Lesen Sie bitte auch den OpenSUSE Stilleitfaden.

Wenn Sie ein wenig Beschäftigung suchen, schauen Sie sich doch einfach mal die anderen Erweiterungskandidaten an.

Auf dieser Seite soll dargestellt werden, wie Sie in einer VMWare-Umgebung openSUSE einrichten. Damit kann man sich in gewohnter Windows-Umgebung mit Linux vertraut machen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist VMWare

VMWare ist ein Produkt der Firma VMWare Inc., welches Ihrem System eine oder mehrere virtuelle Maschinen aufsetzt. In diesen virtuellen Maschinen können sie sämtliche Betriebssysteme installieren und gleichzeitig laufen lassen (Windows, Linux, OS/2...). Nach Einrichtung der jeweilig benötigten Maschinen auf dem VMWare Server laufen die Systeme eigenständig und wissen nichts von ihrem Wirtssystem.

Dies hat einige Vorteile: So kann man z.B. andere Distributionen ausprobieren, ohne eine vollwertige Installation derer mit allen dazugehörigen Einstellungen vornehmen zu müssen. Genauso nützlich ist dies, um wärhend der Entwicklung von OpenSuse die Entwicklerversionen zu installieren und Fehler / Mängel dem OpenSuse Team mitzuteilen. Somit wird kein instabiles Betriebssystem auf die Festplatte zum eigenständigen (oft fehlerhaften) Betrieb installiert.

Es gibt jedoch auch Nachteile: Ein wichtiger Punkt ist die Performance. Jede Maschine knüpft ihren Arbeitsspeicher und Grafikspeicher vom Wirtssystem ab und belegt diesen für sich. Der Prozessor muss doppelte Arbeit für zwei Betriebssysteme leisten. Von daher empfiehlt sich der Betrieb nur auf leistungsstarken Rechnern mit mindestens 1 GB Ram.

Vorbereitungen

VMWare besorgen

Auf der Website von VMWare bekommen Sie den kostenlosen VMWare Server. Mittels dieser Software sind Sie in der lage virtuelle Maschinen zu erstellen. Um an die Software zu kommen müssen Sie sich lediglich registrieren und einen Lizenz-Schlüssel beantragen.

Danach laden Sie die Serversoftware von der Homepage (http://vmware.com/download/server/) runter. Aktuell ist die Version 1.0.4.

Eine virtuelle Maschine erstellen

Zu allererst bereitet man eine neuer virtuelle Maschine vor. Zur besseren Übersicht habe ich mir drei Festplatten für diese eingebaut. Die erste ca 15 GB groß (/dev/hda) welche für / gedacht ist, die zweite ca 2 GB (dev/hdb) die ich für /home vorgesehen habe, die dritte ebenfalls 2GB für den Swap-Space.

Die Maschine wird nun noch mit einer Netzwerkkarte versehen, der Einfachheit halber wählt man Bridged-Networking aus.

openSUSE besorgen

openSUSE bekommen Sie am einfachsten per Download. Wenn auf Ihrer Festplatte genügend Speicher frei ist, dann laden Sie einfach das DVD-Abbild von download.opensuse.org herunter. Dieses verküpfen sie in VMWare mit dem Laufwerk ihrer virtuellen Maschine. Wenn Sie lieber Datenträger anfertigen möchten und keinen DVD-Brenner besitzen so können sie auch die CD benutzen.

Die Vorbereitungen sind nun soweit abgeschlossen, als nächstes können wir mit der Installation starten.

Installation

In VMWare starten Sie als erstes die virtuelle Maschine. Nachdem der BIOS-Begrüßungs-Bildschirm verschwunden ist, erscheint ein Auswahlfenster, openSUSE begrüßt Sie zum ersten Mal!