Kexec
aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank
| Kexec-Tools | |
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| Entwickler: | Eric Biederman |
| Versionen in Distributionen von openSUSE; aktuelle Versionen für ihre Distribution finden Sie (evtl.) im Build Service: | |
| Lizenz: | GPL |
| Deutschsprachig: | nein |
| Web-Seite: | xmission.com/.../kexec |
Kexec ist eine Technik, die es ermöglicht, einen neuen Kernel zu starten, ohne den Computer über das BIOS neustarten zu müssen. Die Unterstützung für Kexec wurde ab Version 10.1 Beta1 in SUSE Linux integriert.
Kexec benutzen
Um Kexec auszuprobieren, installieren Sie die kexec-tools und einen aktuellen Kernel. Starten Sie SUSE Linux im Einzelbenutzermodus.
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kexec -l --command-line="`cat /proc/cmdline`" --initrd=/boot/initrd /boot/vmlinuz -
remount ro / -
kexec -e
Sie sollten nun sehen, wie der neue Kernel gestartet wird, oder zumindest, wie die Festplattenkontrollleuchte während des Systemstarts blinkt.
Folgen und Möglichkeiten von Kexec
- Ein Neustart läuft schneller ab.
- Das BIOS hat keine Möglichkeit, sie mit Fehlern zu nerven.
- Das obige trifft vor allem zu, wenn Sie FakeRAID-Controller benutzen.
- Sie müssen nicht warten, bis der SCSI-Controller alle Geräte durchgezählt hat.
- Sie sind nicht von einer funktionierenden GRUB- oder LILO-Konfiguration abhängig.
- Sie könnten es auch dazu missbrauchen, eine neue Version von SUSE Linux zu Installieren, ohne das System von einer CD, DVD oder Diskette zu starten
- Sie können dem Kernel vorgeben, im Fall einer Kernelpanik über Kexec neuzustarten, wodurch auch entfernte Systeme auf schnellstem Weg neustarten.
Warnungen
- Manche Hardware arbeitet eventuell nicht mehr, wenn der Kernel über Kexec gestartet wurde. Das kann in den Hardwaretreibern behoben werden.
- Videoprobleme wie kein Bild, oder fehlerhafte Darstellung sind möglich. Versuchen Sie dann
kexec -e --reset-vgaals letzten Befehl zu benutzen und/oder deaktivieren sie vesafb. Beachten Sie bitte, dass selbst wenn die Grafik während des Systemstarts verhunzt ist, nach dem Starten des X-Window-Systems alles wieder korrekt sein sollte. - Manche müssen eventuell /sbin/reboot anpassen um optional einen bereits geladenen Kernel über Kexec zu starten, instead of the last reboot stage.

