Live-USB-Stick
aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank
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openSUSE 11.2
Seit openSUSE 11.2 können LiveUSB einfach aus den LiveCD-ISO-Abbildern erstellt werden. Die unter #openSUSE 11.1 und älter beschriebene komplizierte Prozedur ist nicht mehr nötig.
Ablauf
Laden Sie sich die LiveCD ihrer Wahl von software.opensuse.org herunter. Dann gehen Sie wie folgt vor:
1) Finden Sie heraus, wie ihr USB-Stick erkannt wird:
linux-vgqb:~ # ls -l /dev/disk/by-id/*usb*
Es wird etwas in dieser Art ausgegeben:
lrwxrwxrwx 1 root root 9 13. Aug 10:04 /dev/disk/by-id/usb-Kingston_DataTraveler_II+_5B751D8C1994-0:0 -> ../../sdb
Hierbei nutzen wir /dev/sdb, um die Kommandos abzukürzen, normalerweise würde direkt /dev/disk/by-id/.. genutzt, um das Überschreiben der Festplatte zu vermeiden.
2) Nutzen Sie als root das folgende Kommando, um die LiveCD-ISO auf den USB-Stick zu schreiben, wobei Sie darauf achten sollten, den richtigen Gerätenamen zu nutzen, um nicht ihre Festplatte zu überschreiben:
dd if=openSUSE-11.2-KDE4-LiveCD-x86_64.iso of=/dev/sdb bs=4M
Hinweis: Ersetzen Sie den Namen der ISO-Datei (if=openSUSE-11.2-KDE4-LiveCD-x86_64.iso) durch den Namen der von ihnen heruntergeladenen ISO-Datei.
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Aus dem verbliebenen Platz eine Partition erstellen
Diese Partition kann genutzt werden, um dort ihre Daten aus dem Live-System zu speichern, wodurch Sie ein portables openSUSE erhalten, das Sie einfach an jedem Computer nutzen können. openSUSE wird es transparent nutzen, um dort Daten zu speichern, wobei Sie das Live-System als ein großes Dateisystem sehen.
Für diesen Zweck werden wir das Kommando fdisk nutzen.
Beachten Sie, dass die im folgenden Beispiel genutzte Auflistung eine einzelne Auflistung ist, die lediglich unterbrochen wird, um Kommentare einzufügen. Siehe man fdisk für weitere Details.
- Partitionen auflisten:
linux-vgqb:~ # fdisk /dev/sdb Die Anzahl der Zylinder für diese Platte ist auf 3935 gesetzt. Daran ist nichts verkehrt, aber das ist größer als 1024 und kann in bestimmten Konfigurationen Probleme hervorrufen mit: 1) Software, die zum Bootzeitpunkt läuft (z. B. ältere LILO-Versionen) 2) Boot- und Partitionierungssoftware anderer Betriebssysteme (z. B. DOS FDISK, OS/2 FDISK) Befehl (m für Hilfe): p Platte /dev/sdb: 4126 MB, 4126670848 bytes 64 Köpfe, 32 Sektoren/Spuren, 3935 Zylinder Einheiten = Zylinder von 2048 × 512 = 1048576 Bytes Disk identifier: 0x967113b7 Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System /dev/sdb1 * 1 660 675840 83 Linux
- Erstellen einer neuen Partition:
Befehl (m für Hilfe): n
Befehl Aktion
e Erweiterte
p Primäre Partition (1-4)
p
Partitionsnummer (1-4): 2
Erster Zylinder (661-3935, Vorgabe: 661):
Benutze den Standardwert 661
Letzter Zylinder, +Zylinder oder +Größe{K,M,G} (661-3935, Vorgabe: 3935):
Benutze den Standardwert 3935
- Prüfen was passiert ist:
Befehl (m für Hilfe): p Platte /dev/sdb: 4126 MB, 4126670848 bytes 64 Köpfe, 32 Sektoren/Spuren, 3935 Zylinder Einheiten = Zylinder von 2048 × 512 = 1048576 Bytes Disk identifier: 0x967113b7 Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System /dev/sdb1 * 1 660 675840 83 Linux /dev/sdb2 661 3935 3353600 83 Linux
- Finales Schreiben auf den USB-Stick:
Befehl (m für Hilfe): w Die Partitionstabelle wurde verändert! Rufe ioctl() um Partitionstabelle neu einzulesen. Synchronisiere Platten.
Die Minimalgröße für einen USB-Stick beträgt 1 GB, aber mehr ist besser, so dass es ausreichend Platz zum Beschreiben gibt.
Denken Sie daran: Wenn Sie keine weitere Partition mit fdisk erstellen, wird sich der Stick wie eine LiveCD verhalten: Nachdem der Computer ausgeschaltet wurde sind alle Daten weg. Die Partition /dev/sdb2 wird zur Speicherung ihrer Änderungen genutzt.
openSUSE 11.1 und älter
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