OpenSUSE-Neuigkeiten/Ausblick auf openSUSE 11.1: KDE in openSUSE 11.1
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Ausblick auf openSUSE 11.1: KDE in openSUSE 11.1
Donnerstag, 18. Dezember 2008 (Quelle
)
openSUSE 11.1 hat eine lange Vergangenheit, was die Auslieferung von gut poliertem KDE angeht. Diese Ausgabe bietet nicht nur ein KDE, sondern gleich zwei, zur Auswahl an. Sie können sich für das nagelneue KDE 4.1.3 oder für die klassische KDE-Erfahrung mit KDE 3.5.10 entscheiden.
Was ist neu in KDE 4.1.3?
Das KDE-Projekt hat die KDE 4.1-Serie mit vielen tollen Verbesserungen ausgestattet. Diese Ausgabe bringt die heißgeliebte KDE-PIM-Sammlung mit KMail, KOrganizer, Akregator und vielem mehr zurück.
Der Dolphin-Dateiverwalter wurde für die 4.1-Serie ebenfalls überholt und enthält nun Unterstützung für Karteikartenreiter (im englischen auch Tabs genannt) und neue Kontextaktionen, die die Nutzung von Dolphin noch einfacher machen! Klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf eine Datei und schon können Sie auswählen, wohin Sie sie kopieren oder verschieben wollen, ohne dass Sie die Datei durch die Gegend ziehen müssen.
Alte Angewohnheiten sterben nur langsam aus; langjährige KDE-Nuzter haben nicht damit aufgehört, Konqueror als Dateiverwalter zu nutzen, falls Sie die Obefläche bevorzugen! Und, falls Konqueror der Browser ihrer Wahl ist, dann werden werden Sie sich darüber freuen, dass es sich bei einer der Verbesserungen um die Fähigkeit handelt, geschlossene Karteikartenreiter wiederherzustellen. Sie wollten diesen Tab gar nicht schließen? Klicken Sie in der Menüleiste einfach auf Bearbeiten -> Rückgänging und schon haben Sie die Seite ohne Aufwand wieder vor sich.
Und sowohl Dolphin als auch Konqueror sind im Menü als Einträge für den “Super User-Modus” vertreten, so dass Sie Dateien ohne Umstände als root verwalten können.
Um die Welt zu erkunden haben Sie jetzt Marble. Marble ist ein “Desktop-Globus” zur Betrachtung der Welt. In 4.1 enthält Marble Unterstützung für OpenStreetMap, so dass Sie freie (wie Redefreiheit) Karten durchstreifen können.
Sie mögen keine unordentlichen Arbeitsflächen? Dann werden Sie das Plasmoid Ordneransicht mögen, das all diese herumliegenden Dateien in einer Ansicht organisiert. Keine unaufgeräumten Arbeitsflächen mehr! (Auf dem Computer. Ihr physischer Schreibtisch ist weiterhin ihr Problem.)
openSUSE-Verbesserungen
Zusätzlich zu all den neuen Funktionen in KDE 4.1.3 enthält openSUSE 11.1 openSUSE-spezifische Gestaltungselemente und eine Reihe von Funktionen, die aus der kommenden 4.2-Serie zurückportiert wurden.
Von besonderer Interesse bei dieser Veröffentlichung sind die Verbesserungen
in KWin. openSUSE-Nutzer können nun eine Anzahl zurückportierter KWin-Effekte
genießen, und sie ihren Freunden zeigen. Falls die KWin-Effekte nicht ihr Fall sind, dann können Sie das neue Compiz KDE-Konfigurationswerkzeug nutzen, um Compiz unter KDE 4 zu verwenden.
Der Arbeitsflächenwerkzeugkasten wurde auf Grund von Beschwerden über seine Nutzbarkeit standardmäßig deaktiviert. Sie möchten ihn wieder aktivieren? Kein Problem. Klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf die Arbeitsfläche, wählen Sie im Kontextmenü Einstellungen zum Erscheinungsbild und im Dialog dann bei Aktivität aus der Aufklappliste “Default desktop containment.”
Die Plasma Desktop Shell erfuhr verschiedene Verbesserungen, darunter die Möglichkeit, Leisten automatisch zu verstecken, und Sie können auch festlegen, dass Fenster die Leiste überdecken dürfen, wenn Sie das mögen.
Diese Ausgabe enthält zur einfacheren und besseren Energieverwaltung auf ihrer Arbeitsfläche außerdem PowerDevil. Klicken Sie einfach auf das Batteriesymbol im Systemabschnitt der Kontrollleiste.
Diese Ausgabe markiert außerdem den Wechsel zu PackageKit zur Anwendung von Paketaktualisierungen. In openSUSE 11.0 vollzoge GNOME bereits diesen Wechsel. Mit 11.1 hat auch das KDE Updater Applet den Wechsel vom zypp-Backen zu PackageKit vollzogen.
(Im Geiste von besser spät als nie wird dieser Ausblick nach der Ankündigung von 11.1 veröffentlicht, aber wir glauben dennoch, dass er für Nutzer, die KDE 4 in 11.1 noch nicht ausprobiert haben, nützlich ist.)


