OpenSmallOffice - Eingesetzte Serversoftware
aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank
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OpenSmallOffice baut auf eine Reihe von Serverprogrammen auf. Diese können sowohl auf dem gleichen Server betrieben werden wie OpenSmallOffice ( wie im weiteren Projekt angenommen ), oder aber auf anderen Servern, solange diese mittels der notwendigen Protokolle vom Webserver , auf dem OpenSmallOffice betrieben wird, erreichbar sind. Alle Serverprogramme sowie die notwendigen abhängigen Pakete können über YaST oder dem Paketmanager Smart nachinstalliert werden. Folgende Serverprogramme sollten installiert / zur Verfügung stehen und erreichbar sein: IMAP-ServerAls Mailserver kommt die Software Cyrus-IMAP zum Einsatz; eMails werden mittels fetchmail vom eMailserver unseres ISP heruntergeladen und in den entsprechenden Accounts im IMAP-Server gespeichert. Der Hauptaugenmerk liegt dabei nicht darauf, für alle Benutzer im Büro einen eigenen IMAP-Account anzulegen, sondern alle Adressen, die gemeinsam von mehreren Benutzern bearbeitet werden, in einem einzigen IMAP-Account zusammenzufassen. Allerdings wird es auch möglich sein, für jeden Benutzer einen eigenen IMAP-Account anzulegen und seine eMails von seinem regulären eMailserver beim ISP herunterzuladen. Dann verhält sich sein Postfach in OpenSmallOffice jedoch wie ein gewöhnlicher webbasierter IMAP-Client. Eng damit verbunden sind die Tools spamassassin und razor als Spamfilter sowie amavisd-new und clamav als Schutz vor Viren ( letztere sollen allerdings kein Ersatz für Desktop- oder sonstige Serverschutzprogramme vor Viren darstellen - insbesondere nicht für Client-PCs, auf denen Windows als Betriebssystem zum Einsatz kommt ). Für die Einsortierung in den Unterordnern kommt sieve zum Einsatz, den Cyrus-IMAP praktischerweise gleich mitbringt. Ebenfalls eng damit verbunden ist das Paket SASL als Framework zur Anmeldung beim IMAP-Server.
WebserverAls Webserver kommt der http-Server von Apache zum Einsatz - dieser lässt sich recht gut über YaST einrichten und verwalten.
DatenbankserverAls Datenbanksystem verwendet ich in diesem Projekt den Klassiker MySQL - dies ist aber keine zwingende Vorgabe ! Es kann jeder Server, der von PEAR::DB unterstützt wird, eingesetzt werden. Es ist auch denkbar, für verschiedene Teile des Projekts unterschiedliche Datenbanken einzusetzen, um so eventuelle Vor- oder Nachteile eines bestimmten Servers zu umgehen. Dies wird allerdings von dem Projekt nicht genutzt.
ScriptsprachenDer gesamte Unterbau des Projektes wird in PHP realisiert - hier in der Version 5.x. Außerdem kommen zahlreiche Pakete aus dem PEAR-Repository zum Einsatz. Für die Tools im Zusammenspiel mit dem IMAP-Server ist außerdem Perl notwendig ( allerdings nicht direkt für dieses Projekt ).
kurze FAQ
Dies sollte kein Problem sein - einzige Voraussetzung ist, das auf einem Webserver ein PHP Version 5.x läuft, auf den aus man Zugriff auf einen IMAP-Server und eine Datenbank hat. Es ist auch denkbar, das die unterschiedlichen Server auf unterschiedlichen PCs betrieben werden - sofern eine Verbindung ausgehend vom Webserver hergestellt werden kann.
Alle Daten werden in einer normalen Datenbank gespeichert. Es gibt keine spezielle Kalender- oder Adresssoftware. Ich habe zwar die eine oder andere Kalendersoftware ausprobiert, aber diese beschränken sich in der Regel auf die Speicherung von typischen Kalenderdaten ( Anfangsdatum, -uhrzeit, Dauer etc. ) - alle weiteren Informationen, die in unserem Fall anfallen werden, müssen seperat gespeichert werden. Dann ist aber auch eine extra Kalendersoftware eher hinderlich und bringt keinen direkten Vorteil. Bei der Speicherung von Kontaktdaten würde sich durchaus ein LDAP-Server eignen ( auch als Verzeichnisdienst bezeichnet, da dieser eine Speicherung hierarchischer Daten ermöglicht ), zumal damit auch die Anbindung an einige Adressbücher, z.B. in eMailclients, möglich wäre. Auch hier habe ich mich dagegen ausgesprochen, da gerade bei Kundenadressen eine starke Fluktuation zu erwarten ist, so dass der Server schnell mit nicht mehr genutzten Adressen gefüllt wäre. Es ist aber ein leichtes, über ein API eine Import- und Exportfunktion zu realisieren, z.B. in Formaten wie vcalendar, vcard oder hcard oder anderen Standard- und Eigenformate. |
Siehe auchinnerhalb von openSUSE
Weblinks
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