OpenSmallOffice - openSUSE-Basis - Eingesetzte Hardware

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Autor: Thomas Lodewick

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Da dieser Abschnitt länger wurde als geplant, beachten Sie bitte auch folgende Unterkaitel:

OpenSmallOffice - openSUSE-Basis: Eingesetzte Hardware * Treiber * Layout der Disks * Testumgebung


Ein guter Server steht und fällt mit der Wahl der Hardware, auf die er betrieben wird. Wenn Sie den künftigen Server auf einen vorhandenen PC betreiben wollen, reicht es meist, den PC von Ihrem Installationsmedium zu booten und bis zu dem Punkt, an der das erste mal die Hardwareerkennung startet, durchlaufen zu lassen, um festzustellen, ob wichtige Komponenten wie Chipsätze des Mainboards, des IDE-, RAID- oder (S)ATA-Controllers unterstützt werden. Sollten an dieser Stelle Probleme auftauchen, ist die vorhandene Hardware entweder zu tauschen oder um Komponenten, die vom Linuxkernel ( mit oder ohne separaten Treibern ) unterstützt werden, zu erweitern. Sollten Sie einen externen Kontroller für Festplatten einsetzten und den internen Kontroller des Mainboards nicht nutzen wollen, sollten Sie diesen am besten im BIOS des Rechners deaktivieren - vorausgesetzt, das CD- oder DVD-Laufwerk zum installieren wird nicht darüber betrieben. Das gleiche gilt für den Kontroller des Netzwerks: sollten Sie im weiteren Verlauf der Installation feststellen, das dieser nicht unterstützt wird, ersetzten Sie ihn durch eine separate Kontrollerkarte, der vom Kernel ( mit oder ohne seperatem Treiber ) unterstützt wird.

Wenn Sie einen neuen PC erwerben, um ihn als Server einzusetzen, sollten Sie sich vorab informieren, welche Komponenten im Gerät verbaut wurden ( Mainboard, Festplattencontroller, Grafikchipsatz oder Grafikkarte, Netzwerkkarte etc. ). Wichtige Angaben sind jeweils Hersteller, Namen der Chipsätze sowie deren Versionsnummern. Sagen Sie beim Einkauf explizit, das Sie Linux auf dem Gerät betreiben wollen. Eine Angabe des Verkäufers, eine CD mit Treibern würde beiliegen, reicht als Angabe nicht ( Treiber-CDs beziehen sich meist noch immer nur auf Windows als Betriebssystem ! ). Grafikpower wird das neue Gerät keine brauchen - hier kann man getrost sparen und auf eine einfache Karte zurückgreifen, sofern möglich. Anders beim Speicher: dieser sollte im Bereich > 1 GB liegen. Sollte nur 1 GB inkludiert sein, achten Sie darauf, das sich der Speicher erweitern lässt - nach Möglichkeit ohne die Entfernung des vorhanden Speichers, sondern als "echte" Erweiterung ! Achten Sie in diesem Zusammenhang auch darauf, wo die zulässige Grenze des Mainboards liegt - 4 GB als mögliche Obergrenze sollten Sie nach Möglichkeit nicht unterschreiten, auch wenn dies bei derzeit oft erhältlichen Komplettpaketen nicht ganz einfach ist.

Bei Festplatten bietet es sich an, das im Gerät nicht eine sehr große Platte verbaut wurde, sondern das sich mehrer Platten im System befinden. Als Ideal erweißt es sich, wenn man eine "kleine Platte" für das Betriebssystem nutzt, und mehrere "große" Platten für Ihre Daten. Ob Sie auf IDE-, (S)ATA- oder SCSI-Platten etc. zurückgreifen, kann von vielen Faktoren abhängen - welche Hardware ist vorhanden / kann verbaut werden, wie schaut es mit dem Platz im Gehäuse aus, welche Leistung hat das Netzteil, oder wie wird die Kühlung geregelt. Je nachdem, welchen Fachmann man fragt, bekommt man in der Regel sehr unterschiedliche Aussagen. Für einen Server sollten meist zwei Faktoren ausschlaggebend sein ( neben den bereits genannten Faktoren ): Datendurchsatz und Ausfallsicherheit. Festplatten mit einer hohen Drehzahl und einem großzügigen Cachespeicher erreichen meist sehr gute Ergebnisse beim Datendurchsatz ( wenngleich dies auch noch davon abhängt, ob man mit eher kleinen oder großen Dateien arbeitet, ob Zugriffe eher in die lesende oder in die schreibende Richtung tendiert etc. ) - diese haben aber eine große Hitzeentwicklung, so dass hier für ausreichende Kühlung gesorgt werden muss. Entsprechend liegt auch die Lebenserwartung einer solchen Platte unterhalb von Platten mit langsamerer Drehzahl ( die dann meist einen geringeren Datendurchsatz liefern ). Sie sollten sich außerdem schon einmal mit dem Gedanken anfreunden, das man Festplatten in einem Server gelegentlich wechselt ( je nach Auslastung des Servers durchaus im Bereich 1 bis 2 Jahre ) - und zwar, bevor es zu einem Ausfall und damit einem möglichen Datenverlust kommt !

Siehe auch

innerhalb von openSUSE

Weblinks

Artikel bei Wikipedia

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