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Bevor man mit einem System in den sogenannten Produktionseinsatz geht und mit den realen Daten arbeitet, sollte ein System vorab getestet sein. Dieser Grundsatz gilt an dieser Stelle für kleinere Büros genauso, wie er für Szenarien in größeren oder großen Firmen gilt. Wir testen unsere Umgebung jedoch nicht auf echter Hardware, sondern in einer virtuellen Umgebung. Zum Einsatz kommt dazu die Software VMware Server, die sich im laufe der Zeit als äußerst stabil erwiesen hat und es auch erlaubt, die Browsertests in virtuellen Windowsumgebungen durchzuführen. Ab der Version 5 ist die Serverversion - auch im kommerziellen Umfeld - kostenfrei erhältlich und läßt sich mehr oder minder problemlos unter openSUSE installieren. VMware erreichen Sie unter der Adresse http://www.vmware.de.
Wenn Sie eine VMware-Server-Umgebung erstmalig einsetzten wollen, sollten Sie im Wiki einmal nach vmware suchen - Sie bekommen dann zahlreiche Einträge aus der Supportdatenbank (SDB) aufgelistet. Allerdings sind die Titel, die sich im amerikanischen Teil des Wikis finden lassen, qualitativ besser zu bewerten. Beachten Sie aber, das die Einrichtung der Software keine "Klick&Run"-Aktion ist, die einfach nach dem installieren laufen wird !
In aller Kürue einige Punkte, die Sie beim Einrichten beachten sollten ( kann je nach Version der eingesetzten VMware-Software variieren - Angaben in der Dokumentation der VMware-software hat natürlich Vorrang ! ):
- installieren Sie auf dem Host-System vor VMware die Quellen zum Kernel und den kompletten Satz an C++-Compiler mit all seinen Tools
- führen Sie als root in einer Konsole die Befehle
cd /usr/src/linux
make cloneconfig && make modules_prepare
aus, um Ihre Kernelquellen entsprechend Ihrer Konfiguration vorzubereiten
- installieren Sie die Software von VMware nach Angaben des Herstellers
- laden Sie von der Seite http://ftp.cvut.cz/vmware/ das letzte Patchpaket "vmware-any-any-updateXXX.tar.gz" herunter, wobei XXX eine Version >= 105 ist
- entpacken Sie die das geladene Archiv vmware-any-any-updateXXX.tar.gz, und führen Sie als root das script
./runme.pl
aus - dadurch wird die Software von VMware gepacht, und anschließend kann das das Script "vmware-config.pl" von WMware automatisch gestartet werden, um die WMware-Software für Ihren Rechner zu konfigurieren
- sollten Sie die automatische Ausführung von "vmware-config.pl" verneint haben, oder müssen sie die Konfiguration Ihrer VMware-Software ändern, oder haben Sie Ihren Kernel erneuert und VMware meldet einen Fehler, starten Sie bitte als root das Script
vmware-config.pl
- Ihnen werden einige Fragen gestellt, wobei die vorgegebenen Antworten in der Regel einfach übernommen werden können
- starten Sie die VMware-Software einmal als root in der Konsole durch die Eingabe von
vmware &&
und wählen zum Verbinden als Host den vorgegebenen lokalen Host aus. Im Menü "Host" --> "Settings" sollten Sie die Einstellungen entsprechend Ihren Wünschen anpassen ( ziehen Sie z.B. bei der Speicherbelegung ca. 380 MB von der vorgeschlagenen Größe, die der Größe Ihres Hauptspeichers entspricht, ab, damit Ihr Host ohne Probleme arbeiten kann )
- vmware kann nun auch als unprivilegierterer Nutzer in der Konsole mittles
vmware &&
gestartet werden
- Sie sollten sich nun eine Testumgebung einrichten, die dem geplanten späteren System möglichst nahe kommt. Beachten Sie hierzu unbedingt die gute Dokumentation zur VMware-Software, oder sehen Sie bei Problemen auf der Homepage von VMware im Forum bzw. der Supportdatendank nach. Beachten Sie aber folgendes: sofern Sie den Host im selbsten Segment Ihres Netzwerks und zur selben Zeit wie das spätere Produktionssystem betreiben wollen ( was möglich, aber nicht anzuraten ist ! ), sollten Sie Dinge wie den Hostnamen, die IP-Adresse etc. nicht genauso benennen wie Ihr geplantes Produktionssystem, da dies zu Konflikten führen wird. Dies führt dazu, das Sie die Konfiguration der Serversoftware nicht einfach auf Ihr Produktionssystem kopieren können, sondern vorher entsprechend anpassen müssen.
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Siehe auch
innerhalb von openSUSE
Weblinks
Artikel bei Wikipedia
- Programmieren: API/Programmierschnittstelle, AJAX, Design Pattern/Entwurfsmuster
- Formate: vcard - vCalendar
- Disks: Artikel zu RAID, Artikel zu LVM, Übersicht und weiterführende Links zu Dateisystemen
- Technik: VoIP (Voive over IP), WLAN (Wireless LAN), DMZ (Demilitarized Zone eines Netzwerks), Switch, RFC (Request for Comments), TLD (Top-Level-Domain), DNS (Domain Name System)
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