Plasmoids
aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank
Plasmoids sind kleine Anwendungen für die KDE4-Arbeitsfläche. Sie können die verschiedensten Informationen anzeigen und Aufgaben erfüllen, da sie auf die Fähigkeiten der KDE-Arbeitsfläche zugreifen können. Geschrieben werden können Sie in C++, sowie in verschiedenen Skriptsprachen. Es ist möglich, sie nach belieben zu skalieren und zu drehen. Plasmoids lassen sich nicht nur auf der Arbeitsfläche platzieren, sondern auch in Leisten, wie der Hauptleiste am unteren Rand, welche an sich selber nur ein Plasmoid ist und gleichzeitig ein Containment, also einen Behälter darstellt, der wiederum andere Plasmoids aufnehmen kann. Ebenso ist es mit der Arbeitsfläche selber, die im Grunde auch eine Plasma-Instanz ist und somit als Behälter für Plasmoids dient. Auch Anwendungen können ihre eigenen Behälter mitbringen. So verfügt Amarok2 über einen eigenen Platz zum ablegen von Plasmoids, die dort bspw. Informationen über das aktuelle Stück anzeigen. Je nach Art des Behälters, ob es nun eine Arbeitsfläche oder eine Leiste ist, können Plasmoids anders dargestellt werden. So wird dabei nicht nur die Größe angepasst, sondern oftmals werden in einer Leiste aus Platzmangel auch nur noch wichtige Informationen und Funktionen zugänglich gemacht.
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Plasmoids nutzen
KDE4 bringt bereits eine Reihe von Plasmoids mit. Um ein Plasmoid zu nutzen, fahren Sie mit der Maus in dir obere rechte Ecke und wählen dort dann Miniprogramme hinzufügen, alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf die Arbeitsfläche klicken und aus dem Kontextmenü den entsprechenden Eintrag auswählen.
Im erscheinenden Auswahlfenster können Sie Plasmoids hinzufügen, indem Sie sie markieren und die entsprechende Schaltfläche drücken, oder indem Sie sie mit der Maus aufnehmen und über der Arbeitsfläche fallen lassen. Sie können hier die Verfügbaren Plasmoids durchsuchen, sich nur bestimmte Kategorien anzeigen lassen und Plasmoids durch einen Klick auf den Stern ihren bevorzugten Miniprogrammen hinzufügen.
Um ein Plasmoid zu entfernen, können Sie im Auswahlmenü auf das Minuszeichen des jeweiligen Plasmoids drücken oder es direkt auf der Arbeitsfläche entfernen, indem Sie es mit der rechten Maustaste anwählen und den entsprechenden Eintrag wählen, oder das Kreuzsymbol anklicken, dass im Rahmen um das Miniprogramm erscheint, wenn sie mit der Maus drüber fahren.
In diesem Rahmen finden Sie auch die Symbole zum Drehen, Skalieren und Konfigurieren. Weitere Optionen erhalten Sie, falls verfügbar, mit einem Rechtsklick auf das Miniprogramm.
Plasmoids können der Arbeitsfläche auch mehrfach hinzugefügt werden und jeweils mit verschiedenen Konfigurationen versehen werden.
Im Kontextmenü der Arbeitsfläche finden Sie den Eintrag Miniprogramme (ent)sperren, mit dem Sie die aktuelle Anordnung sperren oder entsperren können. Sind die Plasmoids gesperrt, lassen sich keine weiteren hinzufügen und vorhandene lassen sich nicht verändern, zeigen beim Überfahren aber auch nicht den Konfigurationsrahmen an. Funktionen die sich über einen Rechtsklick auf ein Miniprogramm steuern lassen, sind hiervon nicht betroffen.
Aussehen der Plasmoids anpassen
Die Plasmoids an sich lassen sich so weit anpassen, wie es ihre Entwickler vorgesehen haben, darüber hinaus verhalten passt sich ihr Aussehen auch der Umgebung an, in die sie eingebettet werden, sei es nun die Arbeitsfläche oder eine Leiste. Es ist allerdings möglich, den Rahmen um die Plasmoids herum zu ändern. Mittlerweile finden sich einige alternative Rahmen auf kde-look.org, wobei es allerdings noch keine grafische Konfigurationsoption oder Installationsanwendung für diese gibt.
Plasmoids installieren und löschen
Neben den Plasmoids die KDE4 direkt mitbringt gibt es auch Plasmoids von Dritten, die Sie auf kde-look.org finden können. Bisher gibt es keine Möglichkeit, diese direkt unter KDE4 installieren zu können und die bisher erschienen Plasmoids sind sämtlich in C++ geschrieben, womit sie einer Kompilierung bedürfen, die sie notfalls auch selber durchführen können. In Zukunft wird es auch Plasmoids geben, die in Skriptsprachen wie Python oder Ruby geschrieben sind und so ohne Kompilierung eingesetzt werden können. Diese werden sich dann auch einfach vom einzelnen Nutzer installieren lassen. Zur Zeit besteht die bequemste Möglichkeit darin, Paketdepots nach Plasmoids zu durchsuchen und diese dann mit ihrer Paketverwaltung zu installieren. Viele der Plasmoids von kde-look.org finden Sie beispielsweise im Build Service-Depot KDE:KDE4:STABLE:Community (analog für die Entwicklungsversion in KDE:KDE4:UNSTABLE:Community). Sie können auch auf software.opensuse.org/search nach Plasmoids im Build Service suchen.
Nutzer von openSUSE 10.3 und neuer sowie Nutzer von openSUSE 10.2 mit installiertem yast2-metapackage-handler können die folgenden 1-Klick-Installationsverknüpfungen nutzen, um die verfügbaren Plasmoids mit einem Klick zu installieren. Standardmäßig werden dabei nur die Plasmoids installiert, die für alle Nutzer interessant sein könnten, im erweiterten Installationsmodus lassen sich auch die Plasmoids installieren, die nur bestimmte Nutzergruppen betreffen. All dies lässt sich später auch noch wie gewohnt über die Paketverwaltung von YaST anpassen.
Die folgenden 1-Klick-Installation nutzen das stabile KDE4-Paketdepot.
| Version: 10.3
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| Version: 10.2
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| Version: Factory
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Siehe auch
- Ähnliche Anwendungen


