SDB:Drucker einrichten ab SUSE LINUX 9.3
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Anliegen
Sie möchten Ihren Drucker einrichten. Die grundlegenden Informationen finden Sie in den Handbüchern zu SUSE LINUX 9.3.
Im folgenden finden Sie weitergehende Informationen, insbesondere Unterschiede und Besonderheiten im Vergleich zu früheren Versionen. Vergl. auch den Artikel SDB:Drucker einrichten von Version zu Version
Änderungen bei CUPS
- Seit SUSE LINUX 9.2: Keine wesentlichen.
Beachten Sie die Konsequenzen der erhöhten Sicherheit bei CUPS gemäss SDB:Drucker einrichten ab SUSE LINUX 9.0
Änderungen bei Druckertreibern
- Ghostscript wird als ESP-Ghostscript in der Version 8.15 verwendet. Bis SUSE LINUX 9.2 wurde ESP-Ghostscript in der Version 7 verwendet. Bei ESP-Ghostscript 8.15 sind alle üblichen Druckertreiber weiterhin vorhanden. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass der eine oder andere selten verwendete Druckertreiber mit der neuen Ghostscript-Version nicht mehr oder nicht mehr korrekt funktioniert.
- Der freie Druckertreiber HPIJS von HP ist nicht mehr im Ghostscript-Paket enthalten, sondern in einem seperaten Paket "hplip-hpijs". HP hat den Druckertreiber HPIJS mit dem neuen HP Scanner-Treiber "hpaio" in der neuen HPLIP Software (HP Linux Imaging and Printing) zusammengefasst. Dementsprechend gibt es die neuen Pakete "hplip" und "hplip-hpijs". Vergl.: "HP Linux Printing Project" Das Paket "hplip" enthält unter anderem:
- Die PPD-Dateien für HPIJS.
- Ein spezielles CUPS Backend "hp" für HP USB-Drucker. Dieses Backend kann verwendet werden, es muss aber nicht.
- Den Dienst "hplip" und dessen Dienstprogramme "hpiod" und "hpssd", die vom CUPS Backend "hp" benötigt werden.
- Ein "hp-toolbox" Programm mit dem der Zustand des USB-Druckers selbst (und nicht nur der Zustand der zum Drucker gehörenden Warteschlange) abgefragt werden kann, sofern der USB-Drucker mit dem CUPS Backend "hp" eingerichtet wurde.
Das CUPS Backend "hp" wird standardmässig nur für "all-in-one" Geräte (Drucker + Scanner) verwendet, weil es hier notwendig ist. Normale Drucker werden standardmässig mit den generischen CUPS Backends "parallel" und "usb" eingerichtet, da das "hp" Backend keine Parallelport-Drucker unterstützt und da es den Dienst "hplip" benötigt, wir aber grundsätzlich keinen Dienst starten, wenn er nicht wirklich benötigt wird, siehe SDB:CUPS in aller Kürze
rchplip start insserv hplip /usr/lib/cups/backend/hp lpadmin ... -v DeviceURI Beachten Sie, dass Sie den Dienst "hplip" starten und aktivieren müssen und dass sich die Dienste "hplip" und "ptal" gegenseitig ausschliessen, siehe SDB:Scanner einrichten ab SUSE LINUX 9.3
Zum Testen gibt es neuere Versionen (0.9.2 und 0.9.3) von HPLIP für SUSE LINUX 9.3 unter "ftp://ftp.suse.com/pub/people/jsmeix/unsupported/hplip/9.3/RPMS" für 32-bit Pentium kompatible (i586) und für AMD 64-bit (x86_64) Rechner. Beachten Sie das "unsupported" und lesen Sie das README in dem Verzeichnis. Feedback bitte an untenstehende E-Mail Adresse.
Änderungen in der YaST Druckerkonfiguration
Keine wesentlichen.
Änderungen bei LPRng/lpdfilter
Keine wesentlichen.
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