SVN Sync

aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank

Inhaltsverzeichnis

Subversion für die Datensynchronisation

Der Artikel befindet sich zur Zeit noch in Arbeit.
--anniyka 14:48, 16. Okt 2007 (UTC)

Einleitung

Diese Problem ist allseits bekannt und es gibt zig verschiedene Lösungsansätze dies zu bewältigen. Man arbeite im Büro an seinem Arbeitsplatzrechner. Eine Dienstreise steht an umd man will die Daten mitnehmen um weiterarbeiten zu können. Wieder zurück von der reise braucht man die Daten wieder auf seinem Arbeitsplatzrechner. Und wenn vielleicht noch jemand nebenher in einem Team arbeiten und ein anderes Mitglied drigend an die Daten muss, dann ist Schicht im Schacht wie es so schön heißt. Ein anderes Mögliches Scenario ist es, mit einem Laptop auch im Büro zu arbeiten, aber offline nicht alle Daten vorrätig zu haben.

Welches spezielle Problem es auch immer sein mag, unter Linux gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Wenig beachtet hingegen sind Software Configuration Management Tools, nicht zuletzt vielleicht auch deswegen, weil sie alleine für Binaries wie Bilder oder auch nur Office-Dokumente ungeeignet waren. Subversion räumt damit auf. In Subversion können auch binäre Dateien versioniert und verwaltet werden.

Und, ein absolut riesen Vorteil: Subversion schlägt eine Brücke zwischen den Welten. In Textdokumenten werden die Zeilenenden entsprechend dem Betriebsystem automatisch richtig gesetzt. Eine Firewall die aus der firma heraus alles ausser HTTP blockt? Kein Problem, Subversion arbeitet mit HTTP.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass man sich natuerlich an die firmeninternen Richtlinien zu halten hat!

Voraussetzung

Dieser Artikel ist gerichtet an den interessierten Linuxer, welcher in irgendeiner Art und Weise Zugriff auf einen Rootserver im Internet hat, auf dem er Subversion über HTTP installieren kann, oder schon auf eine solche Installation zugriff hat.

Installation und Adminstration eines Subversionservers sowie Bedienung von Subversion ist an anderer Stelle ausreichend erklärt. Dieser Artikel konzentriert sich auf die Best Practice der Benutzung einer solchen Umgebung zu dem zweck der Datensynchronisation und der Darlegung der Vorteile.

Wie geht das nun?

Egal unter welchem Betriebsystem man sich befindet. Es sind nicht immer alles Daten die man Synchronisieren möchte oder synchronisiert braucht.

Unter allen Betriebsystemen hat man inzwischen eine Art Homeverzeichnis. In diesem Verzeichnis legt man sich nun ein Unterverzeichnis an, das alle synchronisierten Daten enthalten soll. Es empfielt sich in der Begrifflichkeit der eingesetzten Umgebung zu bleiben und dieses Verszeichnis WorkingCopy zu nennen.

In diesm Verzeichniss kann man nun für jedes Projekt ein Unterverzeichnis anlegen und diese Verzeichnisse mit schon vorhandenen Daten füllen. Dannach erfolgt eine erste Übertragung, init genannt. Will man später Projekte hinzufügen, muss man es mit einem add hinzufügen. In der ersten Beschreibung kann man noch Daten über das jeweilige Projekt angeben.

Mit jedem sync werden nun die Daten auf dem Server abgeglichen und sind dann von überall her zugänglich.

Vorteile

  • es werden nur Unterschiede' übertragen, von daher auch für Modemleitungen geeignet
  • selbst nach einem Crash sind die Daten, da Extern gelagert, sicher
  • ständiger Überblick über einzelne Projekte: "Was hat man am Projekt getan/geändert, wann und warum"
  • betriebsystemunabhängige Lösung

Die Autorin

bild:anniyka.jpg

anniyka