Stabile Version

Aus openSUSE

Herunterladen: Stabile Version - Entwicklerversion - Medienaufteilung - Zusätzliche Paketquellen - Download-Hilfe - Installationshilfe


Hier finden Sie Informationen zum herunterladen der aktuellen stabilen openSUSE-Ausgabe, zur Zeit Version 11.2, die allen Anwendern uneingeschränkt empfohlen werden kann. Sie können sie auch direkt unter software.opensuse.org herunterladen.


Inhaltsverzeichnis

Herunterladen


Besuchen Sie die Seite software.opensuse.org, um sich die aktuellste Version von openSUSE herunterzuladen.

Wählen Sie eine Installationsart


Lokale Installation

Wenn Sie diese Installationsart wählen, laden Sie sich ein Live-CD- oder DVD-Abbild herunter, das Sie auf eine leere CD oder DVD brennen. Live-CD-Abbilder können ab openSUSE 11.2 auch auf USB-Sticks übertragen und von dort gestartet werden. Mit diesen können Sie openSUSE dann lokal auf ihrem Computer installieren. Die Live-CDs gibt es für KDE und GNOME und enthalten einen Standard-Software-Auswahl, die Sie nach der Installation über das Internet erweitern können. Die wichtigsten Anwendungen sind dabei schon auf der CD enthalten. Einen Überblick darüber finden Sie unter Medienaufteilung.

Das hat einige Vorteile.

  • Während der Installation benötigen Sie keine Internetverbindung.
  • Sie können die Medien für jeden Computer benutzen.
  • Sie haben die Daten jederzeit zur Verfügung.

Ebenso gibt es Nachteile.

  • Sie laden eine Menge Daten herunter die sie nicht oder noch nicht benötigen.
  • Sie benötigen einen Brenner und leere Medien (DVD, CD, USB-Stick).
  • Auf Grund der Größenbeschränkung von CD-Abbildern erhalten Sie nur eine Teilmenge aller für openSUSE verfügbaren Pakete.

Ablauf der lokalen Installation

  1. Herunterladen der Abbilder.
  2. Brennen der CD-Abbilder.
    Windows XP kann nicht ohne weiteres ISO-Abbilder brennen und erstellen, Sie können diese Fähigkeit mit dem Werkzeug ISO Recorder nachrüsten. Die meisten Brennprogramme verfügen ebenfalls über diese Möglichkeit.
  3. Starten Sie ihren Computer von dem Medium.
  4. Installieren Sie openSUSE.

Internetinstallation

Wenn Sie diese Installationsart wählen, laden Sie sich nur ein kleines Bootmedium zum Starten der Installation herunter und das YaST Installationsprogramm erledigt den Rest für Sie.

Auch diese Methode hat ihre Vorteile

  • Sie laden nicht alles herunter, nur die Daten, die Sie benötigen.
  • Sie brauchen nur eine leere CD.
  • Die Quellen für die Internetinstallation enthalten alle Pakete von openSUSE.

Aber wo Licht ist, fällt auch Schatten

  • Die Internetverbindung sollte über einen anderen Computer oder über einen Router aufgebaut werden, der dem Rechner, auf dem installiert werden soll, eine Adresse zuteilt und ihn ins Netz bringt. Es ist nicht möglich, für die Installation schon auf Modems zurückzugreifen. Auch ist es meist nicht möglich, WLAN zu nutzen.
  • Sie sind während der Installation von einer Internetverbindung abhängig.
  • Wenn Sie einen Volumentarif für Ihre Internetverbindung haben, könnte dieser eventuell stark strapaziert werden.

Ablauf der Internetinstallation

  1. Laden Sie das Abbild der Boot-CD herunter.
  2. Brennen Sie das Boot-CD-Abbild.
    Windows XP kann nicht ohne weiteres ISO-Abbilder brennen und erstellen, Sie können diese Fähigkeit mit dem Werkzeug ISO Recorder nachrüsten. Die meisten Brennprogramme verfügen ebenfalls über diese Möglichkeit.
  3. Starten Sie ihren Computer von der Boot-CD.
  4. Stellen Sie das Installationsprogramm YaST auf die Installationsquelle ein.
    1. Aktuelle IP von download.opensuse.org: 195.135.221.130
    2. Verzeichnis auf opensuse.org:
      /distribution/openSUSE-stable/repo/oss/ für die aktuelle stabile Version
      /factory/repo/oss/ für die aktuelle Entwicklerversion
      Achtung! Groß- und Kleinschreibung bei der Pfadangabe beachten!
    3. Der download.opensuse.org Server kann YaST automatisch und transparent auf einen nahegelegenen Spiegelserver umleiten, falls möglich.
  5. Installieren Sie openSUSE.


Wählen Sie die Architektur


x86

Diese Architektur unterstützt die folgenden Prozessoren:

  • AMD K6, Duron, Athlon, Athlon XP, Athlon MP, Sempron
  • Intel Pentium 1-4, Pentium M, Celeron, 32Bit Xeon, Celeron D, Core Solo, Atom N200-Serie, Atom Z500-Serie
  • VIA Cyrix III, C3, C5, C7, Eden

x86-64

Diese Architektur unterstützt die folgenden Prozessoren; alle hier aufgeführten Prozessoren gehören auch der x86-Architektur an. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Wikipedia:

  • AMD Athlon 64, Athlon 64 X2, Athlon X2, Athlon 64 FX, Athlon II, Opteron, Phenom, Phenom II, Sempron 64, Turion 64, Turion 64 X2, Turion X2
  • Intel Celeron D, Core Duo, Core 2 Duo, Core 2 Extreme, Core i5, Core i7, Pentium 4 (teilweise), Pentium 4 Extreme Edition (teilweise), Pentium Extreme Edition, Pentium D, Xeon MP/DP (teilweise), Atom 200-Serie, Atom 300-Serie
  • VIA Nano


Wählen Sie das Übertragungsprotokoll


Über HTTP herunterladen

Sie können die openSUSE-Abbilddateien genauso herunterladen wie Sie auch andere Dateien herunterladen, indem Sie einfach auf die Verknüpfung in ihrem Web-Browser klicken. Allerdings empfehlen wir ihnen sehr, ein passendes Tansferverwaltungsprogramm (Download Manager) zu nutzen, was das Risiko kaputter Daten bei solch großen Transfers reduziert. Beispiele für solche Programm sind KGet, GWGET und Downloader for X.

  • Wenn Sie ein Linux-System zum Herunterladen nutzen empfehlen wir ihnen das Kommandozeilenwerkzeug wget. wget ist in der Lage abgebrochene Transfers nach einer Unterbrechung fortzusetzen, indem der Parameter -c genutzt wird. Eine Neuverbindung nach einer temporären Unterbrechung findet automatisch statt, auch ohne -c. Weitere Informationen zu wget erhalten Sie mit man wget.
  • Wenn Sie ein älteres Linux oder Unix zum Herunterladen nutzen empfehlen wir ihnen das Kommandozeilenwerkzeug curl, etwa so: curl -C - -O URL. Weitere Informationen finden Sie über man curl.
  • Wenn Sie Mac OS oder Windows verwenden, dann nutzen Sie einfach ein Transferprogamm, das die obigen Ansprüche erfüllt.

Über BitTorrent herunterladen

BitTorrent ist ein quelloffenes P2P-Dateiaustauschprotokoll Anwendung, konzipiert für das Tauschen von großen Programmen und Mediendateien. Der Vorteil gegenüber HTTP ist, dass man vor kaputten Daten geschützt ist, und dass diejenigen, die Dateien herunterladen, sie gleichzeitig für die anderen wieder anbieten. Dieses Verfahren ermöglicht es, eine große Zahl von gleichzeitig Herunterladenden zu versorgen, ohne dass die Last übermäßig stark ansteigt. Wenn genug Leute daran beteiligt sind, ist es schneller als zentrale Server - für jeden.

Der Ablauf ist simpel: sobald Sie einen Client heruntergeladen und installiert haben, können Sie BitTorrent-Tranfers starten, indem Sie in ihrem Browser auf eine *.torrent-Verknüpfung klicken.

  • Falls Sie openSUSE/SUSE Linux benutzen, empfehlen wir Ihnen, den generischen BitTorrent-Client oder KTorrent zu benutzen. Eine leichtgewichtige Alternative für die Kommandozeile ist aria2.
  • Sollten Sie Windows nutzen, gibt es drei populäre Möglichkeiten: Azureus (stellen Sie sicher das Java auf ihrem Windows installiert ist), den schlanken µTorrent oder den originalen BitTorrent Client.

Für andere Plattformen gibt es weitere BitTorrent Clients. Sie finden eine Liste einiger Clients auf der offiziellen BitTorren-Internetseite . Sowohl unter Linux als auch unter Windows können Sie Opera 9 oder neuer benutzen.

Wie der Datentransfer genau vor sich geht, sollte in der Dokumentation Ihres BitTorrent-Clients stehen.

Über Metalinks herunterladen

Metalink ist ein XML-Format, das von Transferverwaltungen genutzt wird und Spiegelserver und P2P-Verknüpfungen zu einer Datei samt Prüfsummen enthält. Metalink-Clients bieten Wiederaufnahme, Herunterladen von mehreren Quellen (Spiegelserver und P2P) gleichzeitig, automatische Fehlerkorrektur (nur mit bestimmten Clients) und Prüfsummenvergleich sowie weitere Fähigkeiten. Somit führt die Nutzung von Metalinks zu höherer Verfügbarkeit/Ausfallsicherheit, selbstheilenden Transfers und sehr hohen Transferraten.

Die Metalinks werden vom openSUSE Download Redirector bereitgestellt. Sie können Metalinks für alle ISO-Abbilder unter der Adresse http://download.opensuse.org/distribution/openSUSE-current/iso/ finden.

Auf der Seite Metalink finden Sie Hinweise zur Nutzung und weitere Informationen.

Über FTP herunterladen

Es ist empfehlenswert, openSUSE von der Download-Seite herunterzuladen. FTP ist vor allem für fortgeschrittene Nutzer.

Als erstes wählen Sie einen Spiegelserver in ihrer Nähe aus. Überprüfen Sie, ob der Spiegel die Version in der Ausführung parat hat, die Sie haben möchten.

Warnung Nicht alle Windows-FTP-Clients sind in der Lage Dateien herunterzuladen die größer als 2 GB sind. Wenn Sie ein DVD-ISO-Abbild auf ihre Windows-Maschine herunterladen wollen, dann sollte ihr Dateisystem NTFS sein. Ein FTP-Client, der mit Abbildern dieser Größe arbeitet ist zum Beispiel ncftp.

Wenn Sie einen ISO-Speicherort wie ftp://ftp.beispiel.org/pub/opensuse/distribution/<Ausgabe>/iso/<eine>.iso finden, können Sie dieses Abbild entweder mit ihrem Browser oder mit dem folgenden Befehl herunterladen

cd <ZIELVERZEICHNIS>
wget ftp://ftp.beispiel.org/pub/opensuse/distribution/<Ausgabe>/iso/<eine>.iso

Nach einer Unterbrechung können Sie den Transfer fortsetzen indem Sie den wget-Parametern -c hinzufügen:

wget -c ftp://ftp.beispiel.org/pub/opensuse/distribution/<Ausgabe>/iso/<eine>.iso

Wenn der Transfer abgeschlossen ist, werden Sie im Verzeichnis <ZIELVERZEICHNIS> eine Datei namens <eine>.iso finden.


Weitere Informationen


Besuchen Sie für weitere Informationen die Download-Hilfe und die Installationshilfe.