Veranstaltungen/Launchpartys/2009
aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank
LaunchParty Chemnitz
Wann: 14. November 13.00 - 18.00 Uhr
Wo: Haus der Kinder und Jugend Spektrum, Kaßbergstr. 36, 09112 Chemnitz
Was: Vorträge
openSUSE 11.2 - Was gibt es Neues?
Dieser Vortrag stellt die wichtigsten Neuerungen der neuen Version von openSUSE 11.2 vor. Die VErsion 11.2 stellt wirklich eine ganze Reihe von Neuerungen bereit, die dem Nutzer auf den ersten Blick verborgen bleiben. Da ist zum Beispiel die Möglichkeit des Systemupgrades mit zypper-dup, gerade im Paketmanagment wurden viele Schritte getan. Das neue Standarddateisystem wird ext4 sein und die Möglichkeit YaST via Browser zu steuern wird das erste Mal in einer Vorabversion enthalten sien.
openSUSE 11.2 als Desktop- Die Neuerungen von KDE und Gnome unter Der Lupe
Will Stephenson vom openSUSE Boosters und KDE Team beschreibt einige der Neuerungen auf den Benutzeroberflächen der openSUSE 11.2. Die Handhabung der beiden Säulen von KDE 4, Akonadi ind Nepomuk wird detailliert dargestellt. Hinzu kommt ein Einblick in die Expertenkonfiguration des Plasma-Desktop. Ausserdem gib Will Stephenson einen Ausblick auf die interessantesten Features von GNOME 2.28.
Mobilität ohne Grenzen- openSUSE und Netbooks
Als die Firma Asus mit dem eee eine neue Klasse der mobilen Rechengeräte veröffentlichte hat sie damit einen Trend losgetreten. Nahezu alle Hersteller von Hardware haben nun eigene Netbooks im Portfolio. Auf den meisten dieser Geräte befindet sich Linux im Einsatz, trotz der Berichte aus Redmond über hohe Rückgaberaten. Linux kann hier seine Stärken nämlich Anpassungsfähigkeit und geringer Ressourcenverbrauch voll ausspielen. Der Vortrag gibt einen Überblick auf die auf dem Markt beindlichen Netbookdistributionen, stellt ausserdem das Moblin-Projekt an dem sich Novell beteilitgt und die derzeitige Variante Goblin vor. Am Schluss werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen des KDE-Projektes in Richtung Netbook.
Innovationen des openSUSE-Projektes
Das openSUSE-Projekt verfügt nach seiner Gründung natürlch über weniger Contributoren als zum Beispiel Debian oder Fedora. Dieser Herausforderung neue Beitragende für das Projekt zu Gewinnen stellt man sich. Man geht dabei einen eigenen Weg, in dem man Entwicklern und Nutzern Werkzeuge zur Verfügung stellt um einen BEitrag zum Projekt zu leisten. Mit dem Buildservice verfügt das openSUSE-Projekt über ein Werkzeug, welches es Entwicklern von Software ermöglicht ihre Software gleichzeitig für nahezu alle Linuxdistributionen zu paketieren. openFATE ermöglicht es dem Nutzer sinnvolle Features für kommende Versionen der Distribution abzugeben. openFATE ermöglicht dabei mehr als Featurerequests innerhalb von Bugzilla ermöglichen würden. Ausserdem gibt es da noch SUSE Studio mit dem man mit wirklich einfachen Schritten seine eigene susebasierte Distribution erstellen kann. Es ist einfach Livedistributionen oder Images für virtuelle Maschinen zu erstellen und diesen zum Beispiel eigene Software beizupacken.
Natürlich bleibt genügend Raum um auch die neue Version von openSUSE auszuprobieren und zu testen, erfahrene Linuxnutzer stehen auch bei Problemen mit der eigenen Installation und Konfiguration zu Hilfe bereit. Nach den Vorträgen ist geplant den Abend mit einem Beisammensein in einem nahegelegenen Restaurant zu beenden. Bei Teilnahmewunsch daran bitte bei den Verantwortlichen gnokii oder teegee-tg melden, damit ausreichend Sitzplätze reserviert werden können.

