VirtualBox/Installation
aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank
Wie VirtualBox installiert wird, hängt von ihrer openSUSE-Version ab. openSUSE 10.3 bringt VirtualBOX OSE (Open SOurce Edition) direkt mit, während Sie unter openSUSE 10.2 einfach noch ein Paketdepot hinzufügen müssen.
Inhaltsverzeichnis |
Pakete installieren
Ab openSUSE 10.3 ist VirtualBox OSE im Lieferumfang von openSUSE enthalten, darüber hinaus existiert ein Build Service-Projekt namens Virtualization:/VirtualBox, das aktuelle Pakete von VirtualBox OSE für openSUSE 10.2 und neuer bereitstellt. Sie sollten dieses Depot in YaST/zypper einbinden, um eine aktuelle Version installieren zu können. Wie Sie eine Paketquelle in YaST einbinden erfahren Sie hier, ab openSUSE 10.3 ist der einfachste Weg über das YaST-Modul Community Repositories. Allgemeine Hinweise zur Installation mit anderen Paketverwaltungen finden Sie hier.
| Version: 10.2
| http://download.opensuse.org/repositories/Virtualization:/VirtualBox/openSUSE_10.2_Update/ |
| Version: 10.3
| http://download.opensuse.org/repositories/Virtualization:/VirtualBox/openSUSE_10.3/ |
Nachdem Sie das Depot ihrer Paketverwaltung hinzugefügt haben, müssen Sie das Paket virtualbox-ose installieren, alle notwendigen Abhängigkeiten wie virtualbox-ose-kmp werden dabei automatisch aufgelöst.
Lesen Sie den Abschnitt Nach der Installation, um VirtualBox zum Laufen zu kriegen. Falls Sie die Vollversion von VirtualBox (nicht-OSE) installieren wollen, halten Sie sich an den Abschnitt Installation von VirutalBox von der VirtualBox-Internetseite (OSE und nicht-OSE).
Installation von VirutalBox von der VirtualBox-Internetseite (OSE und nicht-OSE)
Seit der VirtualBox-Entwickler Innotek von SUN aufgekauft wurde, leitet einen die Download-Seite von VirtualBox auf eine Download-Seite von SUN weiter. Von dieser Seite kann ein Paket oder der Quellcode der aktuellen VirtualBox-Version für openSUSE und SLED heruntergeladen werden.
Voraussetzungen für VirtualBox-Downloads
Egal ob Sie Binärdateien verwenden oder aus den Quellen installieren wollen, müssen zuerst die folgenden Pakete installiert sein:
- kernel-source
- kernel-syms
- Xalan-c
- Xerces-c
VirtualBox aus einem Binärpaket installieren (nur nicht-OSE)
Laden Sie einfach das Paket von der VirtualBox-Download-Seite herunter un installieren Sie es. Im Artikel Paketverwaltung erhalten Sie weitere Informationen zur Installation von Software unter openSUSE.
Wenn alles geklappt hat, sollte VirtualBox unterhalb von /opt installiert sein.
Als nächstes müssen Sie das benötigte Kernel-Modul erstellen, wozu Sie als root das folgende Kommando ausführen:
| linux:~ # /etc/init.d/vboxdrv setup |
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wenn Sie VitualBox nun starten, gehen Sie davon aus, dass Sie diese Warnung erhalten: "Could not load the Host USB Proxy Service (VERR_FILE_NOT_FOUND). The service might be not installed on the host computer.". Lesen Sie dazu den Artikel zur USB-Unterstützung in VirtualBox, um USB zu aktivieren.
Aus den Quellen installieren
Lesen Sie dazu die Bauanweisungen
von VirtualBox.
Nach der Installation
Obwohl VirtualBox schon direkt nach der Installation starten könnte, gibt es noch einige weitere Schritte, die Sie vorher erledigen müssen, um wirklich das Meiste aus VirtualBox herauszuholen.
- Stellen Sie sicher, dass der Treiber vboxdrv geladen ist.
Führen Sie dazu als root das folgende Kommando aus:
| linux:~ # modprobe vboxdrv |
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- Fügen Sie ihren Benutzer der Gruppe vboxusers hinzu (ebenfalls als root):
| linux:~ # groupmod --add-user <Benutzername> vboxusers |
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Letzeres können Sie auch im YaST-Modul Benutzer bearbeiten und anlegen durchführen. Sie sollten dann in der Lage sein, VirtualBox ohne Probleme auszuführen!
vboxdrv-Kernel-Modul automatisch laden lassen (nur openSUSE OSE-Pakete)
Die in den openSUSE-Paketdepots bereitgestellte Version von VirtualBox OSE bringt ihr eigenes Kernel-Modul mit, so dass vboxdrv setup es nicht automatisch hinzufügt. Es sorgt auch nicht dafür, dass es direkt beim Systemstart geladen wird. Fall Sie dies genau so wünschen, dann können Sie diesen Abschnitt überspringen und loslegen, andernfalls lesen Sie weiter.
Sie können dafür insserv nutzen, um vboxdrv beim Systemstart einzubinden. Geben Sie das folgende Kommando als root ein.
| linux:~ # insserv vboxdrv |
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Sie können auch das YaST-Modul Runlevel-Editor nutzen.

