X-Client
aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank
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openSUSE als Terminalserver
Linux benutzt als grafische Umgebung das X11-Paket.
Die Ausgabe wird über eine Netzwerkclient und -serverkomponente gewährleistet.
Der X-Client empfängt vom X-Server seine Befehle über das X11-Protokoll und führt diese aus.
Dann schickt er das Ergebnis an den X-Server der dieses nur noch darstellt.
Das Protokoll ist unverschlüsselt und sollte deshalb nur hinter Firewalls benutzt werden.
Um einen Suse-Rechner zu einem X-Client zu machen, sind folgende Schritte notwendig:
1. starte YAST2 / System / Editor für /etc/sysconfig-Dateien
2. klicke auf Desktop /Displaymanager und ändere folgende Einträge :
DISPLAYMANAGER_REMOTE_ACCESS = yes (prinzipielle Freigabe übers Netz)
DISPLAYMANAGER_ROOT_LOGIN_REMOTE = yes (wenn der root Zugriff haben soll;Sicherheitsrisiko)
DISPLAYMANAGER_XSERVER_TCP_PORT_6000_OPEN = yes (Standardport 6000 benutzen)
anschließen <beenden> + <speichern>
3. Auf der Firewall muss der TCP-Port und der UDP-Port 6000 freigeschaltet werden.
starte dazu YAST / Sicherheit und Benutzer / Firewall / erlaubte Dienste / zu erlaubender Dienst : Fernzugriff auf Display-Manager <hinzufügen> + <übernehmen>
Oder die Firewall im Yast abschalten (nicht empfohlen).
4. Starte den Rechner neu.
Anschließend sollte ein Zugriff mit "X -query meinServeroderIP -once" von einem entfernten Linuxrechner möglich sein.
Wenn die grafische Oberfläche auf dem entfernten Rechner schon gestartet ist sollte
"X :1 -query meinServeroderIP -once "
einen 2.X-server starten. (Konsole8) Alternativ ist auch der Start von Xnest möglich.
"Xnest :1 -query meinServeroderIP -once "
Von einem Windowsrechner kann bei installiertem Xming ( download hier ) mit
"c:\programme\xming\xming.exe -query meinServeroderIP -once"
die Linuxoberfläche auf den Windowsrechner geholt werden.
Sicherheitshinweis: in der Datei /var/X11R6/lib/xdm/Xaccess kann der Kreis der erlaubten Rechner eingeschränkt werden.
Dazu muss die Zeile mit dem Sternchen (alle Rechner) auskommentiert werden.
Stattdessen kann dort einfach eine IPadresse oder ein Rechnername denen der Zugriff erlaubt sein soll, eingetragen werden.
Auch kann stattdessen eine IP-Maske eingetragen werden.z.B. 192.168.1.*
5. Fehlerquellen
-die DNS-Namensauflösung funktioniert nicht.Jschleede

