OpenSUSE-Neuigkeiten/2008H2
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| Neuigkeiten: openSUSE - Wochenschau - Build Service - Bildungswesen - Factory |
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Auf dieser Seiten finden Sie Neuigkeiten rund um das openSUSE-Projekt aus dem zweiten Halbjahr 2008. Das meiste als Übersetzung von Beiträgen, die auf news.opensuse.org erschienen sind, der englischsprachigen Nachrichtenseite des openSUSE-Projekts. Ältere Neuigkeiten finden Sie im Archiv. |
openSUSE-Education 1.0 für 11.0 ist fertig
Sonntag, 28. September 2008 (Quelle
)
Der openSUSE-Education-Zusatz für openSUSE 11.0 ist fertig! Im Vergleich zur 10.3-Veröffentlichung gab es große Fortschritte:
- Bessere LTSP-Integration: Easy-LTSP hilft ihnen nun mit einem einzigen grafischen Werkzeug dabei, ihren ganzen LTSP-Server
einzurichten und die Clients können lokal Anwendungen wie Firefox ausführen, um Ressourcen auf dem LTSP-Server einzusparen.
- Viele Paketaktualisierungen und neue Anwendungen (das Paketdepot enthält nun über 1300 Pakete!) - werfen Sie einfach einen Blick auf die aktuellen Schemata auf ihrer lokalen Maschine, um die großen Verbesserungen zu sehen.
- Direkte Integration in die Gemeinschaftspaketdpots - mit “Education” als Teil von “YaST2 - Software-Repositories” Moduls ist das Online-Paketdepot nur noch einen Klick weit entfernt.
- Separates Paketdepot für Online-Aktualisierungen: wenn Sie mögen, aktivieren Sie einfach das Education-Aktualisierungspaketdepot, um die neuesten Aktualisierungen ihrer Education-Anwendungen zu erhalten.
- Komplett neue Struktur für die Entwicklung der nächsten openSUSE-Education-Ausgabe. Werfen Sie einfach einen Blick auf die Mailingliste
, um einen kurzen Überblick zu erhalten.
Sie können entweder hier das ISO-Abbild herunterladen:
http://www.opensuse-education.org/download/ISOs/openSUSE-Education-1.0-for-11.0.iso
(md5sum: 8b9a756f775c052ac38d47fe7d46361e)
Oder das Online-Paketdepot als Installationsquelle hinuzfügen:
http://www.opensuse-education.org/download/repo/1.0/11.0/ (Hinweis: Fügen Sie es bitte erneut hinzu, wenn Sie es vorher schon eingebunden hatten - löschen Sie einfach das aktuelle Depot über YaST und fügen Sie es neu hinzu.)
Es ist auch eine delta-iso gegen RC1 (240MB) verfügbar.
openSUSE-Wochenschau, Ausgabe 40
Samstag, 27. September 2008 (Quelle
)
Die vierzigste Ausgabe der openSUSE-Wochenschau ist nun draußen!
In dieser Ausgabe:
- openSUSE 11.1 Beta 1 nun verfügbar
- Gravierende Probleme beim e1000e-Treiber in SLE 11 Beta 1 und openSUSE 11.1 Beta 1
- Der openSUSE Build Service war's!
- Phase 1 der Ratswahlen beginnt
- openSUSE-Landeseite neu gestaltet
- ... und vieles mehr!
Kommende Factory-Änderungen
Dienstag, 23. September 2008 (Quelle
)
Die openSUSE Factory Distribution ist unser sich ständig in Bewegung befindendes Ziel, dies ist der Ort, von dem alle Alpha- und Beta-Versionen hergeleitet werden. Im Rahmen des Wechsels vom SUSE-internen AutoBuild zum openSUSE Build Service werden wir einige Dinge anpassen:
Wir werden uns von all den historischen Namen befreien. Factory vom SUSE-internern AutoBuild befindet sich zur Zeit in den Verzeichnissen “SL-OSS-factory”, “SL-OSS-factory-debug” und “SL-Factory-non-oss” unterhalb des distribution-Verzeichnisses. Diese Namen sind inkonsistent und haben teilweise ihre Berechtigung verloren.
Die Factory Distribution aus dem Build Service befindet sich aktuell als rpm-md-Baum im repositories-Verzeichnis. Das heißt, dass Sie von dort aus zwar Pakete installieren können, es aber nicht für eine neue Installation nutzen können.
Wir werden deshalb all diese Verzeichnisse entfernen und Factory direkt im neuen Factory-Verzeichnis veröffentlichen. Die Organisation unterhalb dieses Verzeichnisses wird dem der offiziellen Distributionsverzeichnisse gleichen. Wir werden also die folgenden Verzeichnisse haben:
- iso-Verzeichnis: enthält die aktuelle Mini-ISO für die Netzwerkinstallation.
- repo-Verzeichnis: enthält die Verzeichnisbäume mit den Installationsquellen:
- oss-Verzeichnis: Der Hauptverzeichnisbaum vom openSUSE:Factory-Projekt; enthält alles für eine neue Installation.
- non-oss-Verzeichnis: Zusätzliche unfreie Pakete vom openSUSE:Factory:NonFree-Projekt.
- debug-Verzeichnis: Enthält alle debuginfo- und debugsource-Pakete. Diese werden für Gewöhnich nur für die Fehlersuche und das Melden von Fehlern benötigt.
- src-Verzeichnis: Alle Quell-RPMs aus dem openSUSE:Factory-Projekt befinden sich in diesem Verzeichnis. Beachten Sie bitte, dass es normalerweise wesentlich mehr Sinn macht, sich die aktuellen Quellen direkt aus dem Build Service zu holen.
- src-non-oss-Verzeichnis: Alle Quell-RPMs aus dem openSUSE:Factory:NonFree-Projekt.
Eine weitere wichtige Änderung ist, dass wir die PowerPC-Pakete auf ihren eigenen Server verschoben haben.
Dieser neue Aufbau sollte es erleichtern, Untermengen der Factory Distribution zu spiegeln, ohne Paketdepotmetadaten zu brechen. Das heißt, dass Spiegelserver nur das wichtigste Zeug wie das Hauptpaketdepot spiegeln und den Rest bei Seite lassen können. Wir hoffen, Factory durch diesen Aufbau weltweit auf mehr Spiegelserver zu bekommen.
Wir haben vor, dies bis nächste Woche umzusetzen.
Gravierende Probleme beim e1000e-Treiber in SLE 11 Beta 1 und openSUSE 11.1 Beta 1
Montag, 22. September 2008 (Quelle
)
Wir haben eine wichtige Bekanntgabe für openSUSE 11.1 Beta 1 und SUSE Linux Enterprise 11 Beta 1:
Der Intel e1000e-Treiber könnte ein gravierendes Problem enthalten, das die Netzwerkkarte möglicherweise dermaßen beschädigt, dass sie nicht mehr nutzbar ist.
Intel und Novell analysieren zur Zeit die Situation um das Problem zu beheben.
Bis das geschehen ist:
Bitte NUTZEN Sie
openSUSE 11.1 Beta 1
oder
SUSE Linux Enterprise 11 Beta 1
NICHT auf Systemen mit Intel e1000e-Hardware.
Alle andere Hardware, inklusive Systeme mit Intel e1000 (ohne -e) Netzwerkkarten, ist von diesem Problem nicht betroffen.
Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Halten Sie bitte news.opensuse.org und die opensuse-announce-Mailingliste für weitere Informationen im Auge.
Der openSUSE Build Service war's!
Montag, 22. September 2008 (Quelle
)
Die Veröffentlichung von openSUSE 11.1 Beta 1 markiert eine wichtige Änderung für openSUSE. Zum ersten mal seit 11 Jahren wurde eine SUSE-Ausgabe nicht im SUSE-internen AutoBuild Service gebaut — openSUSE 11.1 beta 1 wurde mit dem openSUSE Build Service gebaut!
AutoBuild war das erste vollautomatische System auf diesem Planeten, das Linux-Distributionen baute. Es leistete uns mit dem zuverlässigen Bau der SUSE-Distributionen gute Dienste. Es garantierte, dass abhängige Pakete neu gebaut wurden, um unerwartete Inkompatibilitäten zu vermeiden, indem es für jedes zu bauende Paket ein komplettes System aufsetzte. (Die geschah pro komplettem Distributionsbau und pro Architektur rund 3.500 mal. Das führt zu mehr als Zehntausend Systeminstallationen für den Bau einer openSUSE-Distribution!)
Elf Jahre sind im IT-Gewerbe eine lange Zeit. Neu Herausforderungen kamen auf und vor allem brauchte das openSUSE-Projekt ein offenes System, das nicht auf SUSE/Novell-Angestellte beschränkt war.
Der openSUSE Build Service wurde mit all den guten Ideen aus AutoBuild entwickelt, aber mit größerer Transparenz und als verteiltes System. Wir haben neulich die Produktdefinitionen
eingeführt, die die für alle openSUSE-Medien nötigen Informationen beschreibt. Der Build Service erstellt automatisch alle nötigen Pakete und Baubeschreibungen für KIWI-Abbilder, und erstellt die openSUSE-Produktrichtungen wie ISO-Abbilder oder die Installationsquellenbäume.
Diese Funktionalität macht es einfach, die komplette Distribution neu zu bauen. Zusammen mit den Funktionen von Build Service Interconnect ist es sogar möglich, dass Sie die openSUSE-Distribution zu Hause neu bauen. Entweder indem Sie sie komplett neu kompilieren, nur ein paar Pakete austauschen, oder mal eben Eins hinzufügen.
Projekte wie das Bildungswesenprojekt können dies nutzen, um leichter ihre abgeleiteten Distributionen zu erstellen.
Der Aktuelle Status setzt bei manchen dieser Funktionen noch Handarbeit voraus. Wir werden eine neue Version des Build Service veröffentlichen, sobald wir diesen komplett automatisiert und gut integriert haben.
Es ist nun wirklich transparent, so dass man nur eben das Projekt openSUSE:Factory im Build Service besuchen muss, um zu sehen was so passiert. Über die Fähigkeiten zur Zusammenarbeit kann auch jeder dabei helfen, Fehler zu beheben.
All diese neue Transparenz, Flexibilität und Zuverlässigkeit des OBS führte zu der Situation, dass wir zur Zeit auch intern von AutoBuild zum Build Service wechseln, um SUSE Linux Enterprise 11 zu bauen. Dies beweist, dass dieses System auch für Novell gut genug ist. Obgleich wir noch etwas mehr Funktionen hinzufügen und einige weitere Fehler beheben müssen. ;)
Bildschirmfoto der openSUSE Factory Projektseite im Build Service. Wie Sie sehen benötigt die Distribution noch etwas Pflege, um alle Pakete zu bauen. ;)
PS: Grüße an den SUSE-Gründer Burchard Steinbild, der die erste Version von AutoBuild implementiert hat, die der Grund für den Erfolg von SUSE war :)
Entwicklungsveröffentlichung: openSUSE 11.1 Beta 1 nun verfügbar
Samstag, 20. September 2008 (Quelle
)
Das openSUSE-Projekt ist glücklich, die erste Beta-Version von openSUSE 11.1 anzukündigen. openSUSE 11.1 enthält im Vergleich zur 11.0-Ausgabe etliche Verbesserungen und neue Funktionen, inklusive neuer Versionen von KDE, GNOME, dem Linux-Kernel, verbesserter YaST-Module und vielem mehr!
Die ISOs für diese Ausgabe wurden mit KIWI erstellt und die RPMs wurden im openSUSE Build Service gebaut. Dadurch verzögerte sich die Veröffentlichung von Beta 1 etwas, was aber Teil des Übergangs zur Nutzung des openSUSE Build Service für die komplette Entwicklung von openSUSE ist.
Was gibt es in openSUSE 11.1 Beta 1?
Es gibt unzählige Änderungen in 11.1, hier sind einige der wichtigsten Verbesserungen, Aktualisierungen und neuen Funktionen.
GNOME
- PulseAudio-Verbesserungen (PulseAudio 0.9.12)
- Ekiga 3.0
- Empathy Sofortnachrichtenprogramm basierend auf dem Telepathy-Rahmenwerk
- Dateiverwalterverbesserungen, inklusive Unterstützung für Karteireiter (Tabs) und “kompakte” Ansicht in Nautilus
- Neue Deskbar-Plugins
- Neue Kontrollen für die Bildschirmauflösung
- Verbesserungen bei der Zugänglichkeit
- Verbesserungen beim Power Manager: Neuer Reiter zur Konfiguration einer Zeit, nach der automatisch aus suspen/hibernate aufgewacht wird.
- Banshee 1.3
KDE 3.5.10
openSUSE 11.1 wird KDE 3.5.10 auf der DVD enthalten, es wird bei der Arbeitsflächenauswahl aber nur noch unter den “weiteren” Arbeitsflächen zu finden sein.
KDE 4.1.x
- KWin hat standardmäßig die Effekte aktiviert, Tests sind willkommen!
- Amarok 2.0 beta 1
- KWin Würfel-Effekt
- Unterstützung für verbesserte Zugänglichkeit
- SVG-Unterstützung “beinahe überall”
Grundsätzliche Aktivierung von SELinux: Ein Neuigkeitenartikel erklärt die Situation.
Neue YaST-Module
- Neu geschriebenes YaST Druckermodul: http://en.opensuse.org/YaST/Development/Printer_Enhancement#Under_construction_for_openSUSE_11.1
- Neu geschriebenes YaST Partitionierermodul: Tests gebraucht!
- Neu geschriebenes YaST Sicherheitsmodul: Prüft die Sicherheit ihrer Systemkonfiguration.
Cluster Stack-Fähigkeiten: Wesentliche Änderungen an der Nutzbarkeit und Unterstützung von OpenAIS
für die Kerninfrastruktur, einem auch von führenden Herstellern unterstütztem Industriestandard.
Unterstützung für Amazons Elastic Compute Cloud (EC2) -- durch die Nutzung von KIWI können Nutzer leicht
eine auf openSUSE 11.1 basierende EC2-Wolke erstellen.
Verbesserungen in OCFS2: Volle Integration in den Nutzerraum Cluster Stack, POSIX Dateisicherung, erweiterte Attribute und Dateisystemgrößen bis zu vier Petabyte (4PiB).
IPv6-Verbesserungen: openSUSE lässt sich in einer IPv6-Umgebung installieren und kann sogar einen IPv6-Webserver konfigurieren.
Neue BlueTooth-Fähigkeiten mit BlueZ 4.6.
Andere wichtige Änderungen:
- Samba 3.2.3
- Python 2.6beta3 and 3.0beta3
- Linux Kernel 2.6.27rc5
- Xen 3.3.1 RC
- PackageKit 0.3.2
- GCC 4.3.2
- X.Org 7.4
- OpenOffice.org 3.0 RC
Bei den Factory-Neuigkeiten finden Sie eine vollständigere Liste der Änderungen.
Die ärgerlichsten Fehler
- Fehler #427678: Der Bauschlüsselring von openSUSE-build-key fehlt in der initrd. Provisorische Lösung: Drücken Sie bei der Meldung "Öffentlichen GnuPG-Schlüssel importieren" auf "Importieren", um den openSUSE:Factory OBS Projektschlüssel zu importieren.
- Fehler #427664: Auf den Installationsmedien fehlen die openSUSE-Abbilder. Hinweis: Die Installation wird langsamer sein. Abbilder werden ab Beta2 hinzugefügt.
- Fehler #427692: Die Arbeitsflächenauswahl bietet immer noch KDE3 an. Diese Option wird in Beta2 verschwinden und KDE3 wird zu den "weiteren" Arbeitsflächen verschoben.
- Fehler #418585: Fehler: Failed to detect print queues. Provisorische Lösung: Drücken Sie einfach OK.
- Fehler #427741: 2. Installationsstufe: Fehler: no network running. Provisorische Lösung: Drücken Sie auf OK.
- Fehler #427738: Auf Thinkpad R51 funktioniert der automatische Start von Compiz nicht -- nach der Anmeldung in GNOME bleibt der Bildschirm weiß. Provisorische Lösung: Entfernen Sie in der Datei /usr/bin/compiz-manager in Zeile 71 "ati radeon radeonrandr12".
OpenOffice.org wurde für 11.1 Beta 1 in neue Pakete aufgeteilt. OpenOffice.org sollte nutzbar sein, aber es gibt eine Reihe bekannter Fehler:
- Optionale Pakete sind nicht wirklich optional, da die Registrierungsdateien nicht korrekt über die Unterpakete verteilt sind.
- Java- und Python-Komponenten sind nicht registriert, weshalb Assistenen nicht funktionieren.
- Der Dialog zur Änderung des Makro-Sicherheitslevels ist leer (andere Dialoge könnten auch davon betroffen sein).
- Makro-Editor hebt keine Zeilen mit Anhaltpunkten hervor.
- Makro-Editor markiert die Zeile nicht, in der der Code gestoppt wird (Pfeil).
- Die Dialoge “Hilfe” und “Aus Vorlage” haben keine Symbole.
- Der Assistent zur Auswahl des Dokumententyps wird nicht angezeigt.
Die gröbsten Probleme sollten bis Beta2 und Beta3 behoben sein.
Eine aktuelle Liste grober und ärgerlicher Fehler finden Sie hier.
Aufruf zum Testen
Vergessen Sie bitte nicht, dass dies eine Beta-Version ist, die nicht für Produktivsysteme gedacht ist. Nichtsdestotrotz ist diese Ausgabe für breite Tests bereit, und wir ermuntern jeden, die Beta-Ausgabe herunter zu laden und zu testen. Nutzen Sie die Ausgabe bitte wie gewohnt und informieren Sie ins über jeden Fehler oder über Probleme, die Sie finden.
Wenn Sie beim Testen mit den Standardtestfällen helfen wollen, dann lesen Sie die Seite Testen, und schauen Sie sich insbesondere die neuen Fähigkeiten und Funktionen in openSUSE 11.1 an: http://en.opensuse.org/Testing:Features_11.1 Dies ist eine klar umrissene Liste neuer Fähigkeiten in 11.1 die getestet werden müssen.
Um den Tests und dem Entwicklungsprozess zu folgen, empfehlen wir ihnen, die openSUSE-Factory-Mailingliste zu abonnieren und dem IRC-Kanal #openSUSE-Factory auf Freenode beizutreten, um die openSUSE-Entwicklung zu diskutieren.
Medien und Herunterladen
Die 11.1 Beta1 ist nur eine der Ausgaben, die zur finalen Veröffentlichung von 11.1 führen wird. Sie finden den kompletten Zeitplan hier. Anweisungen und Medien zum Herunterladen finden Sie unter Entwicklerversion.
Unter Spiegelserverauswahl finden Sie eine komplette Liste der Spiegelserver. Beachten Sie, dass Sie nicht selbst einen Spiegelserver auswählen müssen; Sie können die Liste aber nutzen, wenn Sie manuell einen Spiegelserver auswählen möchten oder müssen.
Danke, und viel Spaß!
openSUSE-Wochenschau, Ausgabe 39
Donnerstag, 18. September 2008 (Quelle
)
Die neununddreißigste Ausgabe der openSUSE-Wochenschau ist nun draußen!
In dieser Ausgabe:
- Ratswahlen
- OpenOffice_org 3.0rc1 verfügbar
- Ruf nach Beta-Testern für SUSE Linux Enterprise und openSUSE
- Duncan Mac-Vicar: Extrem einfache Treiberinstallation
- Distributionsstatus
- ... und vieles mehr!
Erinnerung: Ruf nach openSUSE-Ratskandidaten und Mitgliedern
Mittwoch, 17. September 2008 (Quelle
)
Das openSUSE-Projekt sucht ein paar gute Anführer, und Wähler! Wie schon von AJ bekannt gegeben, hat der Rat ein Wahlkomitee für die ersten openSUSE-Ratswahlen gegründet. Das Komitee sucht nun nach Kandidaten und engagierten openSUSE-Beitragendenen, die sich für eine Mitgliedschaft bewerben möchten.
Die Wahlleitung ruft alle zu openSUSE Beitragenden dazu auf, sich als openSUSE-Mitglied zu bewerben, um das Stimmrecht zu erhalten, und um darüber nachzudenken, für einen Ratssitz zu kandidieren. Als Mitglied des ersten von der Gemeinschaft gewählten Rats haben Sie die einzigartige Möglichkeit, dem openSUE-Projekt beim Reifen und Wachsen zu helfen. Es bleibt weniger als eine Woche Zeit, um sich dafür zu melden - die Anmeldefrist endet am 24. September um 12:00 Uhr UTC. Den kompletten Ablauf und weitere Informationen finden Sie auf der Seite zur Wahl.
Der openSUSE-Rat leitet das Gesamtprojekt und berät und unterstützt existierende Verwaltungsstrukturen, leitet und kontrolliert aber nicht die Entwicklung, da für das Erreichen der Projektziele Gemeinschaftsmechanismen existieren. Der Rat setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen, von denen vier von der Gemeinschaft gewählt werden (zwei Novell-Angestellte, zwei Nicht-Novell-Angestellte) und einem von Novell bestimmten Vorsitzenden. Pascal Bleser (Teil 2)
und Andreas Jaeger
haben einige Blog-Einträge über ihr erstes Jahr im openSUSE-Rat geschrieben und geben dabei einige interessante Einblicke dazu, was als nächstes auf den Rat zu kommt.
Dies wird ein sehr wichtiges Jahr für das Wachstum des openSUSE-Projekts, und wir wollen es richtig angehen. Ob Sie für einen Ratssitz kandidieren wollen, oder einfach nur den Kandidaten wählen möchten, dem Sie die beste Arbeit zutrauen, warten Sie nicht! Die Frist für eine Ratskandidatur und für die Anerkennung von openSUSE-Mitgliedschaften läuft in weniger als einer Woche ab!
Die neuen Ratsmitglieder werden entweder für ein oder für zwei Jahre gewählt, beginnend mit der ersten Novemberwoche.
Eine openSUSE-Mitgliedschaft wird an Leute vergeben, die dauerhaft und substantiell zum openSUSE-Projekt beigetragen haben. Mitglieder werden vom openSUSE-Rat anerkannt, und die Mitgliedschaft muss bis zum 24. September beantragt sein, um noch an der Wahl teilnehmen zu können.
Falls Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich an die Wahlleitung.
Ruf nach Beta-Testern für SUSE Linux Enterprise und openSUSE
Montag, 15. September 2008 (Quelle
)
In den “alten Zeiten” hatte SuSE eine geschlossene Gruppe von Beta-Testern, die dabei geholfen haben, SuSE Linux zu testen und versucht haben, SuSE dabei zu helfen, sicherzustellen, die bestmögliche Linux-Distribution zu erstellen. Viele Beta-Teste haben auch ihr Interesse daran ausgedrückt, am Beta-Programm für SUSE Linux Enterprise teilzunehmen. Wir sind glücklich, bekannt geben können, dass wir einen Weg gefunden haben, dies zu ermöglichen, und wir würden das Beta-Programm gerne ausweiten, um auch neue Tester daran beteiligen zu können.
Diese Woche werden wir die erste Beta von openSUSE 11.1 veröffentlichen und die Beta-Phase von SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) 11 und SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 11 beginnen. Obwohl die Produkte eine Code-Basis teilen - und das Testen von SUSE Linux Enterprise im Allgemeinen somit auch openSUSE zu Gute kommt - gibt es Unterschiede in der Paketauswahl, dem Arbeitsablauf und der Konfiguration, die es erfordern jedes Produkt für sich zu testen.
Wie immer werden wir openSUSE 11.1 intensiv öffentlich testen; SLED und SLES werden hingegen in einem nicht öffentlichen Programm getestet.
Wenn Sie daran interessiert sind, openSUSE zu testen, dann schreiben Sie sich bitte hier auf der Mailingliste openSUSE-testing@opensuse.org ein.
Zusätzliche Informationen zum Testen von openSUSE finden Sie hier im Wiki.
Wenn Sie gerne Teil des Test-Teams für SLED und SLES sein möchten, dann kontaktieren Sie Holger Sickenberg <holgi at suse.de> und geben Sie die folgenden Informationen an:
- Ihre Erfahrung mit Linux
- Falls vorhanden, ihre bisherigen Erfahrungen als Tester
- Gebiete für deren Test Sie sich interessieren
Wir werden aus den Reihen der Freiwilligen eine Gruppe qualifizierter Tester für SLED und SLES auswählen. Als Dank für die Teilnehmer, die SLED, SLES und openSUSE testen, werden wir SLED/SLES-Lizenzen für einige Tester anbieten, sie öffentlich erwähnen, und ein paar Netbooks für ausdauerndes Arbeiten am Test von SLED, SLES und openSUSE bereitstellen.
openSUSE-Wochenschau, Ausgabe 38
Freitag, 12. September 2008 (Quelle
)
Die achtunddreißigste Ausgabe der openSUSE-Wochenschau ist nun draußen!
In dieser Ausgabe:
- Letzter Aufruf für openSUSE-Ratskandidaten
- openSUSE KDE-Fehlerjagdtage (20.-21. September)
- Ratswahlen
- openSUSE 11.0 Umfrage
- KDE in openSUSE 11.1 und danach
- ... und vieles mehr!
openSUSE KDE-Fehlerjagdtage (20.-21. September)
Donnerstag, 11. September 2008 (Quelle
)
Zur Priorisierung haben wir die folgende Liste:
- Finden Sie doppelt eingetragene Fehler und schließen Sie sie als DUPLICATE;
- Bei Nicht-openSUSE-KDE-Fehlern (Fehler im KDE-Ursprungscode):
- sollten diese auf bugs.kde.org gemeldet werden (falls nicht schon geschehen);
- sollte die Ursprungsfehler-URL ins URL-Feld auf bugzilla.novell.com eingetragen werden;
- sollten sie als im Lösungsfeld (resolution) als UPSTREAM geschlossen werden.
- Filtern von KDE 4.0 Fehlermeldungen und versuchen, sie unter KDE 4.1 zu reproduzieren:
- Falls sie nicht reproduziert werden können, schließen Sie sie als WORKSFORME und hinterlassen Sie einen Kommentar, dass sie höchstwahrscheinlich in KDE 4.1 behoben wurden;
- Falls Sie sie immer noch reproduzieren können, versuchen Sie herauszufinden wieso/wie das passiert (bspw: Schritt-für-Schritt wie sie sich reproduzieren lassen) und vermerken Sie, dass sie sich immer noch reproduzieren lassen;
- Das gleiche wie oben aber für KDE 4.1 - seien Sie sich der schnellen Entwicklung von KDE4 bewusst, es könnte gut sein, dass solche gemeldeten Fehler mittlerweile behoben sind.
- Helfen Sie dabei, Informationen für Fehler zu liefern, die als NEEDINFO markiert sind.
- Setzen Sie die Priorität für Fehler deren Priorität auf P5(None) steht.
- Suchen Sie in KDE3 und KDE4 nach Fehlern. Schauen Sie, ob KDE3-Fehler in KDE4 behoben sind. Melden Sie sie.
Hinweis: Fehlerjäger sollten bei Fehlern mit hoher Wichtigkeit/Priorität beginnen und sich dann zu den niedrigeren durcharbeiten.
Um alle Aufgaben vollständig zu erledigen, benötigt das openSUSE KDE-Team so viele Leute wie möglich. Alles was sie benötigen, um uns bei der Fehlerjagd zu helfen, ist eins (oder mehrere) des Folgenden:
- Ein aktuelles openSUSE 11.0 oder openSUSE 11.1 System
- KDE 3.5.10, installiert aus dem OBS-Paketdepot KDE:KDE3
- KDE 4.1, installiert aus dem OBS-Paketdepot KDE:KDE4:Factory:Desktop
Während der Veranstaltung wird die Gemeinschaft im IRC-Kanal #opensuse-kde auf irc.freenode.org sein, um ihnen mit allem zu helfen, was Sie brauchen. Die openSUSE-KDE-Mailingliste ist außerdem ein großartiger Weg, um mit der KDE-Gemeinschaft zu kommunizieren.
Auf der englischsprachigen Seite zum openSUSE KDE-Fehlerjagdtag
finden Sie weitere und aktualisierte Informationen.
openSUSE 11.0 Umfrageergebnisse
Donnerstag, 11. September 2008 (Quelle
)
Die Ergebnisse der openSUSE-Umfrage sind nun da. Die im Juli/August durchgeführte Umfrage verzeichnete über 12.000 Teilnehmer. Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Veränderungen, die sich seit der letzten, vor etwa 1,5 Jahren zur Veröffentlichung von openSUSE 10.2 durchgeführten Umfrage ergeben haben. Die Zusammenfassung ist in der gleichen Reihenfolge wie die Fragen.
- Mittlerweile verfügen 90% unserer Nutzer über einen Breitbandinternetzugang und 3/4 davon haben einen Pauschaltarif. Der Anteil derjeniger, die langsamen oder gar keinen Internetzugang haben, liegt bei unter 5%. Trotzdem sollten wir einen Weg finden, wie man unsere Distribution physisch beziehen kann, um Länder einzubeziehen, bei denen wir befürchten, dass sie auf Grund von Internetproblemen erst gar nicht an der Umfrage teilgenommen haben. :-(
- Die Nutzung eines Betriebssystems namens Windows hat von 31% auf 21% abgenommen, was uns sagt, dass immer mehr Menschen den kompletten Schritt Richtung Linux machen, oder verlieren wir möglicherweise Anfänger?
- Vista ist hier noch nicht angekommen, die XP-Nutzung ist etwa drei Mal so hoch wie die von Vista.
- KDE4 ist bereits von 40% aller KDE-Nutzer angenommen worden; das ist für uns ziemlich beeindruckend, da wir hier hauptsächlich über KDE 4.0 reden, das nicht so reif ist wie KDE 4.1 heut. (ja, wir wissen, KDE 4.1 braucht auch noch etwas Arbeit um perfekt zu sein ;-)).
- Die Mitarbeit bei openSUSE ist starkt angestiegen, von 15% auf 25%, und das über alle Ebenen - sei es openSUSE Build Service, Fehlermeldungen, openSUSE-Foren oder anderes.
- Wir haben glücklicherweise gesehen, dass der Hauptgrund, nicht beim openSUSE-Projekt mitzumachen, Zeitmangel und Familie ist. Aber einige Leute sagten auch, dass sie nicht wüssten oder dass es unklar ist, wo sie beginnen sollten. Das letztere müssen wir auf jeden Fall angehen.
- openSUSE und die erste Erfahrungen mit Linux sind von 11% auf 6% gesunken, was uns entweder sagt, dass Nutzer von anderen Distros zu uns wechseln, oder das wir Linux-Neulinge verlieren.
- Die Bewertung für “Einfachheit der Installation” ist stark gestiegen, offensichtlich war die Modernisierung des Installationsprogramms der richtige Schritt.
- Bei der Frage nach dem, was in zukünftigen Versionen geändert werden sollte, ist der Wunsch nach mehr Software-Paketen zurückgegangen. Es sieht so aus, als ob der openSUSE Build Sevice und die 1-Klick-Installation vielen Nutzern dabei helfen, zusätzliche Software zu bekommen.
Die obigen Dinge sind für uns diejenigen, die am meisten ins Auge stechen. Im Allgemeinen waren die Ergebnisse denen der letzten Umfrage sehr ähnlich. Zum Vergleich finden Sie die alte Umfrage auf der UX-Seite. Wie Sie sehen, öffnen solche Ergebnisse - zumindest manchmal - Raum für Interpretationen in die eine oder andere Richtung. Für Rückmeldungen nutzen Sie bitte die opensuse-project-Mailingliste.
Wir möchten uns bei allen Umfrageteilnehmern bedanken und einige von ihnen weden bald ein openSUSE-T-Shirt oder -Kapp bekommen.
RC1 von openSUSE-Education für 11.0 erschienen
Donnerstag, 11. September 2008 (Quelle
)
Es ist fast geschafft… Wie schon in unserem Zeitplan
angekündigt, bin ich glücklich, den ersten Veröffentlichungskandidaten unserer openSUSE-Education-Zusatz-CD für openSUSE 11.0 bekanntzugeben!
Wir haben ein Zusatz-ISO-Abbild erstellt und das Online-Paketdepot mit den neuen Paketen aktualisiert. Jeder der uns gerne beim Testen helfen möchte ist willkommen - lassen Sie uns die beste openSUSE-Education erstellten, die Sie je kannten :-)
Sie können die ISO-Abbilder hier finden:
http://www.opensuse-education.org/download/ISOs/openSUSE-Education-1.0-for-11.0-RC1.iso
und die Online-Paketdepots hier:
http://www.opensuse-education.org/download/repo/1.0/11.0/
Nun ist es für das Bildungswesen-Team an der Zeit, sich auf die Dokumentation zu konzentrieren und die letzten Paketfehler zu beheben. Es sind keine weiteren Aktualisierungen oder zusätzliche Pakete erlaubt bis wir die finale Version für 11.0 veröffentlicht haben. Bitte melden Sie Fehler in unserem Bugzilla
oder versuchen Sie andere Wege, um mit uns in Kontakt zu treten.
Bekannte Fehler:
- Koha: fehlende Abhängigkeiten. Immer noch nicht behoben :-(
- netbeans-ruby: falsche Abhängigkeit
- GNOME-Schemaauswahl: noch keine Information, welche KDE-Anwendungen nicht unter GNOME funktionieren.
- Atomix: Hauptfenster wird während des Spiels nicht neu gezeichnet
Da einige Leute im IRC und auf der Mailingliste bereits die Paketauswahl diskutiert haben, melden Sie bitte Pakete, die Sie immer installiert haben möchten oder die einfach nur angeboten werden sollen, so dass wir unsere Auswahl anpassen können.
Zu ihrer Information: Die finale Ausgabe von openSUSE-Education ist für den 25. September 2008 geplant, das nächste openSUSE-Eduaction-Treffen ist am Dienstag, 16. September 2008, um 17:00 Uhr UTC.
Letzter Aufruf für openSUSE-Ratskandidaten
Mittwoch, 10. September 2008 (Quelle
)
Das openSUSE-Projekt such ein paar gute Anführer, und Wähler! Wie bereits von AJ bekanntgegeben, gründete der Rat eine Wahlleitung für diese ersten openSUSE-Ratswahlen. Dieses Kommitee sucht nun nach Kandidaten und ermutigt Beitragende zu openSUSE, sich um eine Mitgliedschaft zu bewerben.
Die Wahlleitung ruft alle openSUSE-Beitragende dazu auf, sich für eine openSUSE-Mitgliedschaft zu bewerben, um das Wahlrecht zu erhalten, und über eine Kandidatur für einen Ratssitz nachzudenken. Mitglied des ersten durch die Gemeinschaft gewählten Rates zu sein ist eine einmalige Möglichkeit, um dem openSUSE-Projekt beim Reifen und Wachsen zu helfen. Es bleiben nur noch zwei Wochen übrig, um sich darum zu kümmern - die Anmeldefrist endet am 24. September um 12:00 Uhr UTC. Die komplette Planung und viele weitere Informationen finden Sie auf der Wiki-Seite zur Wahl.
Der openSUSE-Rat führt das Gesamtprojekt und bietet Führung und unterstützt vorhandene Leitungsstrukturen, dirigiert oder kontrolliert aber nicht die Entwicklung, da zum erreichen der Projektziele Gemeinschaftsmechanismen exisiteren. Der Rat besteht aus fünf Mitgliedern, von denen vier von den openSUSE-Mitgliedern gewählt werden (2 Novell und 2 Nicht-Novell) une einem von Novell ernannten Vorsitzenden. Pascal Bleser (Teil 2) und Andreas Jaeger
haben einige Blog-Einträge über ihr erstes Jahr im Rat geschrieben und geben einige interessante Innenansichten darüber, was als nächstes getan werden sollte.
Dies wird ein sehr wichtiges Jahr für das Wachstum des openSUSE-Projekts, und wir wollen es richtig angehen. Ob Sie für einen Ratssitz kandidieren wollen, oder einfach nur den Kandidaten wählen möchten, dem Sie die beste Arbeit zutrauen, warten Sie nicht! Die Frist für eine Ratskandidatur und für die Anerkennung von openSUSE-Mitgliedschaften läuft in weniger als zwei Wochen ab!
Die neuen Ratsmitglieder werden entweder für ein oder für zwei Jahre gewählt, beginnend mit der ersten Novemberwoche.
KDE in openSUSE 11.1 und danach
Dienstag, 9. September 2008 (Quelle
)
Nach einer Menge Rückmeldungen und Kommentare zum Problem von KDE 3.5 in openSUSE 11.1 hat sich das KDE-Team dazu entschieden, den folgenden Weg einzuschlagen:
- KDE 3.5 wird Teil der DVD-Medien für openSUSE 11.1 sein, wir müssen also eventuell die Paketauswahl für 3.5 etwas verschlanken.
- KDE 3.5 wird nicht auf der Hauptauswahlseite für die Arbeitsfläche enthalten sein, wird aber mit anderen Arbeitsumgebungen und Fensterverwaltern wie Xfce, WindowMaker usw. enthalten sein.
- Dies wird die letzte Ausgabe mit vom aktuellen KDE-Team betreuten KDE 3.5-Paketen sein. Wir haben nichts dagegen, wenn die Entwicklung von KDE 3.5 von der Gemeinschaft fortgesetzt wird und wir würden uns darüber freuen, mit Beitragenden zusammenzuarbeiten, die daran interessiert sind, KDE 3.5.x für zukünftige Ausgaben von openSUSE zu paketieren.
- KDE 3.5 wird nicht auf den “offiziellen” Medien oder in den Hauptpaketdepots von 11.2 enthalten sein, aber die Gemeinschaft hat natürlich die Möglichkeit, KDE 3.5-Pakete im Build Service zu bauen und Live CDs mit KDE 3.5-Paketen für 11.2 zu erstellen.
- Das Novell KDE-Team wird von diesem Punkt an nur noch P1-Fehler (hohe Priorität) für KDE 3.5.x beheben. Nochmals: Dies hält Beitragende aus der Gemeinschaft nicht davon ab, KDE 3.5.x weiterhin zu unterstützen, und wir ermuntern sie dazu.
Wir möchten uns bei all den Leuten bedanken, die uns mit konstruktiver Kritik geholfen haben, während wir den besten Kurs für die nächste Ausgabe von openSUSE festgelegt haben. Obwohl wir wissen, dass es keine Lösung gibt, die garantiert alle Nutzer glücklich macht, glauben wir, dass wir den besten Kompromiss für openSUSE 11.1 und danach erreicht haben, um einen fließenden Übergang sicherzustellen.
Nun, da wir einen klaren Weg vor uns haben, freuen wir uns über jeden Beitragenden, der uns helfen möchte. Besuchen Sie bitte den IRC-Kanal #opensuse-kde oder melden Sie sich auf der Mailingliste opensuse-factory, wenn Sie Fragen dazu haben, wie Sie mit dem Testen und Paketbauen beginnen können.
openSUSE-Wochenschau, Ausgabe 37
Samstag, 6. September 2008 (Quelle
)
Die siebenunddreißigste Ausgabe der openSUSE-Wochenschau ist nun draußen!
In dieser Ausgabe:
- Hack Week III Bewertung
- Novell OpenPR Blog: Zonker-Blogs
- Ratswahlen
- Hackweek-Durchsicht
- Jigish Gohil: “Einfaches” Erstellen von openSUSE Live CD oder USB-Stick-Abbild
- Stephan Binner: Neue KDE Four Live-CDs
- ... und vieles mehr!
openSUSEs MirrorBrain und eine neue Eidechse in China
Freitag, 29. August 2008, von poeml (Quelle)
Kennen Sie openSUSEs MirrorBrain
? Ich arbeite nun schon seit einem Jahr daran. Es handelt sich dabei um ein quelloffenes Spiegelserverrahmenwerk, das von jedem genutzt werden kann.
Neulich erhielt ich die folgende Meinung dazu:
Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit. Meiner Meinung nach hat openSUSE die beste verfügbare Download-Spiegelung! Nur wenige reichen da heran!
Es war der Admin eines unserer Spiegelserver, der dies geschrieben hat. Seine Server beherbergen mehr als 100 andere Projekte neben openSUSE.
Es ist schön zu sehen (und wichtig für uns), dass Spiegelserveradmins zufrieden sind. Spiegelserver sind entscheidend, um Ihnen openSUSE anbieten zu können. Ohne Spiegelserver wäre es kaum möglich, openSUSE über das Internet zu verbreiten. Unser eigener Download-Server könnte Sie nicht alleine versorgen. download.opensuse.org erhält an einem normalen Tag 15.000.000 bis 40.000.000 Anfragen. Aber zusammen mit den freundlichen Organisationen und Partnern, die uns spiegeln, haben wir in Spitzenzeiten zuletzt 25-30 Gigabytes pro Sekunde (!) ausgeliefert.
Es passiert viel im Hintergrund, um sicherzustellen, dass openSUSE dauerhaft und einfach verfügbar ist. Wenn Sie davon bisher noch nichts bemerkt haben, dann heißt das nur, dass wir gute Arbeit leisten!
Ich suche bspw. immer nach neuen Spiegelservern. Einer unserer größten Erfolge in letzter Zeit hierbei war, dass Coly Li, unser Chinesischer Freund, den ersten “echten openSUSE” Spiegelserver in China eingerichtet hat: http://www.lizardsource.cn/. Auf dem chinesischen Festland gibt es bereits einige Seiten, die openSUSE spiegeln; nun ist lizardsource.cn der erste openSUSE-spezifische Spiegelserver, und der bisher größte openSUSE-Spiegelserver.
Beim Gespräch mit Coly über die Situation in China, gab er den folgenden Einblick:
(kleiner Hinweis: GFW bezieht sich auf das Internet-Zensursystem in China, auch Great Firewall of China genannt)
Unsere Motivation ist: 1) Internationale Internetverbindungen sind vom chinesischen Festland aus langsam, egal ob die GFW existiert. 2) Die meisten der Universitäten und Institute nutzen CERNET, sie können sich nicht direkt mit dem internationalen Internet verbinden. 3) Süd- und Nordchina nutzen unterschiedliche öffentliche Internetnetzwerke, die Zwischenverbindungen sind langsam. Es gibt bereits einige openSUSE-Spiegelsever in China, aber sie sind erstens auf eine kleine Gruppe von Leuten beschränkt, oder zweitens langsam für nichtamtliche Nutzer, oder werden drittens nicht mehr betreut. lizardsource.cn kann von Universitäten, Instituten, Süd- und Nordchina aus erreicht werden. Die Transfergeschwindigkeit auf dem chinesischen Festland ist wesentlich schneller; an Universitäten haben Leute 200 KBytes/s beobachtet. Das ist der Vorteil und die Wichtigkeit von lizardsource.cn. Einige andere (gute) Spiegelserver die ich letzten Monat gewinnen konnte, stehen in Nicaragua, Südafrika, Indonesien, Polen, Lettland und anderen Ländern.
Auf der weniger sichtbaren Seite habe ich letzte Woche das Spiegelserverrahmenwerk so erweitert, dass es mehrere Instanzen auf einer Maschine ausführen kann; dies kann später zu einigen interessanten Anwendungen führen, da wir so eine separate Weiterleitung für einen separaten Dateibaum mit einem anderen Satz von Spiegelservern laufen lassen können.
Gerard Fàrras, einer unserer GSoC-Studenten, arbeitet am Einbau eines Metalink-Clients in YaST/zypper. Sobald dies implementiert ist, wird es unser Paketinstallationsprogramm wesentlich widerstandsfähiger gegen alle Sorten von Netzwerkproblemen
machen. Ein funktionierender Prototyp existiert!
Zur Zeit untersuche ich eine etwas kompliziertere Idee, um ein feinkörnigeres Schema zur Spiegelserverauswahl zu erreichen. Mehr dazu vielleicht später.
Die veralteten Wiki-Seiten, die die Spiegelserver auflisten, sollten durch eine in Echtzeit aus der Spiegelserverdatenbak generierte Liste ersetzt werden. Ich weiß nicht, wann ich/wir dazu kommen werde/n, das einzurichten. Falls jemand an einer Web-Schnittstelle für die Spiegelserverdatenbank hacken will (Ich stelle mir eine TurboGears-Anwendung vor, die sich in den bestehenden Python-Spiegelserverwerkzeugkasten integriert), sind Beiträge hochwillkommen; lassen Sie es mich wissen, wenn Sie interessiert sind!
Weitere Informationen zum verwendeten Rahmenwerk finden Sie auf mirrorbrain.org
. Informationen für Seitenbetreiber, die Interesse haben, uns zu spiegeln, finden Sie hier.
openSUSE-Wochenschau, Ausgabe 36
Donnerstag, 28. August 2008 (Quelle
)
Die sechsunddreißigste Ausgabe der openSUSE-Wochenschau ist nun draußen!
In dieser Ausgabe:
- Hack Week III
- openSUSE-Wahlleitung gegründet
- openSUSE auf der Utah Open Source Conference
- T&T: Beschleunigen Sie ihre Baugeschwindigkeit mit Icecream
- linux.com: Eine Videorundgang durch openSUSE 11 (mit KDE 4 Arbeitsfläche)
- ... und vieles mehr!
openSUSE auf der Utah Open Source Conference
Montag, 25. August 2008 (Quelle
)
Sehen Sie das openSUSE-Projekt diese Woche auf der Utah Open Source Conference!
Die Utah Open Source Conference findet vom 28. bis 30. August im Salt Lake Community College statt. Das openSUSE-Projekt wird einen Tisch haben, um das aktuellste und tollste in openSUSE vorzustellen, und Novell und openSUSE werden außerdem verschiedene Redner stellen und Vorträge halten, darunter:
- Aaron Bockover: Banshee Media Player
- Brian Merrel, Sanford Armstrong: Linux accessibility efforts at Novell
- Joe ‘Zonker’ Brockmeier: How to bootstrap a community
- Andrew Jorgensen: openSUSE Build Service
Als Teil der Hack Week werden wir außerdem einen Raum für Teilnehmer der Hack Week III
haben, so dass Sie das Hacken direkt beobachten können.
Das Programm läuft am Donnerstag und Freitag von 08:30 Uhr bis 20:30 Uhr, und am Samstag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr. Das komplette Programm finden Sie auf der UTOSC-Internetseite: http://2008.utosc.com/speaker/schedule/
und die Veranstaltungen und Aktivitäten unter: http://2008.utosc.com/pages/events/.
Wir suchen außerdem noch weitere Helfer für den openSUSE-Stand auf der Schau. Interessierte wenden sich bitte an Zonker.
openSUSE-Wahlleitung gegründet
Sonntag, 24. August 2008 (Quelle
)
Wie haben nun eine openSUSE-Wahlleitung gegründet, die aus den folgenden Mitgliedern besteht:
- Claes Backstrom (Gemeinschaft)
- Andrew Wafaa (Gemeinschaft)
- Marko Jung (Novell)
- Vincent Untz (Novell, Stellvertreter)
Die openSUSE-Wahlleitung wird die ersten openSUSE-Ratswahlen organisieren und beaufsichtigen, sie wurde vom openSUSE-Rat dazu autorisiert, alle zur Wahl noch offenen Fragen zu entscheiden. Die Mitglieder der Leitung haben zugestimmt, sich nicht selbst zur Wahl zu stellen, um eine faire und unabhängige Wahl sicherzustellen.
Der openSUSE-Rat besteht aus vier ausgewählten Mitgliedern (zwei Novell-Angestellte, zwei Unternehmensfreme) und dem von Novell bestellten Vorsitzenden.
Details zur Ratswahl finden Sie unter Ratswahl/2008.
Die Wahlleitung wird schon bald ihre eigenen Ankündigungen zur Wahl schreiben. Sie können Sie über election-officials@opensuse.org erreichen.
Wenn Sie den neuen Rat mitbestimmen wollen, bewerben Sie sich bitte als Mitglied. Informationen dazu finden Sie hier.
Im Namen des aktuellen Rates möchte ich den Mitgliedern der Wahlleitung dafür danken, dass sie sich zur Verfügung gestellt haben, und freue mich auf eine gute Abstimmung,
Andreas
openSUSE-Wochenschau, Ausgabe 35
Freitag, 22. August 2008 (Quelle
)
Die fünfunddreißigste Ausgabe der openSUSE-Wochenschau ist nun draußen!
In dieser Ausgabe:
- openSUSE 11.1 Alpha2 verfügbar
- Hack Week III steht kurz bevor
- Grundsätzliche Aktivierung von SELinux in openSUSE 11.1
- Masim Sugianto: Beliebtheit von Linux-Distributionen auf der Welt
- ... und vieles mehr!
Hack Week III steht kurz bevor
Freitag, 22. August 2008 (Quelle
)
Hack Week III steht kurz bevor! Novell sponsert die vom 25. bis 29 August stattfindende Hack Week wieder und wir wollen die openSUSE-Gemeinschaft dabei haben!
Was ist die Hack Week? Hack Week ist eine Möglichkeit für Novells Entwickler, an innovativen Freizeitprojekten zu arbeiten, ohne von den normalen Hacking-Verpflichtungen unterbrochen zu werden. Dies gibt Novells Entwicklern die Möglichkeit, an innovativen neuen Projekten zu arbeiten, für die sie sonst keine Zeit haben. Da die meisten der während der Hack Week entwickelten Projekte quelloffen sind, profitiert hier von auch die Gemeinschaft durch neuen Code.
Während der Hack Week können Entwickler an jedem Projekt arbeiten, das sie interessiert. Bisher hat die Hack Week schon einige beeindruckende Projekte und Verbesserungen hervorgebracht, wie die Debiab-Paketunterstützung im openSUSE Build Service, Tasque, Giver und viele andere.
Für HW3 ermuntern wir Mitglieder der openSUSE-Gemeinschaft ebenfalls zur Teilnahme, entweder durch Arbeit an ihren eigenen Hack Week Projekten, oder durch Zusammenarbeit mit Novell-Entwicklern, um quelloffene Projekte zu erstellen oder zu verbessern. Um ihre Ideen zu veröffentlichen, oder um zu sehen, woran andere arbeiten, besuchen Sie ideas.opensuse.org. Wir werden für verschiedene Hack Week-Projekte Auszeichnungen vergeben, darunter für das beste Gesamtprojekt, und den begehrten First Penguin Award.
Als Teil unserer Bemühungen, die Hack Week auch außerhalb von Novell wirken zu lassen, bringen wir verschiedene Mitglieder der Gemeinschaft in Novell-Büros, um mit Novell-Entwicklern an HW3-Projekten zu arbeiten. Wir werden auch einen Hack Week Raum auf der nächste Woche vom 28. bis 30. August stattfindenden Utah Open Source Conference
einrichten. Für Fragen oder Kommentare zur Hack Week kontaktieren Sie bitte Andreas Jaeger.
Letzer Aufruf zur openSUSE-Umfrage
Donnerstag, 21. August 2008 (Quelle
)
Verpassen Sie es nicht, an der diesjährigen openSUSE-Umfrage
teilzunehmen und sagen Sie uns, wie Sie openSUSE nutzen, was Sie daran gut oder weniger gut finden oder was Sie gerne in kommenden Ausgaben sehen würden. Wenn wir sehen, wie Sie ihren Computer nutzen, können wir openSUSE verbessern um ihre Bedürfnisse besser zu erfüllen. Die Ergebnisse werden kurz nach Abschluss der Umfrage auf der Seite unserer Nutzbarkeitsexperten veröffentlicht, auf der sich bereits einige andere Umfrageergebnisse und Informationen zur Nutzbarkeit befinden.
Die Umfrage wird bis zum 31. August online sein und wir verlosen unter allen Teilnehmern einige openSUSE T-Shirts und Kappen. Verpassen Sie also nicht die Umfrage und haben Sie viel Spaß!
Grundsätzliche Aktivierung von SELinux in openSUSE 11.1
Mittwoch, 20. August 2008 (Quelle
)
Wir haben tolle Neuigkeiten für alle Sicherheitsfanatiker, Experten und paranoide Menschen!
Beginnend mit openSUSE 11.1 werden SUSE-Nutzer eine weitere Option bei den Sicherheitsrahmenwerken haben. Zusätzlich zu AppArmor werden wir SELinux-Fähigkeiten zu openSUSE 11.1 hinzufügen, die es Nutzern erlauben werden, SELinux unter openSUSE zu aktivieren.
Während unsere Kundenerfahrungen zeigen, dass AppArmor für den Großteil der Nutzer, Anwendung und Anwendungsfälle die beste Lösung ist, wollen wir all unseren Nutzern die Möglichkeit geben, dass Sicherheitsrahmenwerk zu wählen, das für ihre Umgebungen und Anforderungen am passendsten ist.
Wir werden AppArmor weiterhin als unser Standardeinbruchssicherungssystem aktivieren, und wir unterstützen es als Standard in openSUSE 11.1 und SUSE Linux Enterprise 11.
Trotzdem werden wir openSUSE 11.1 die Funktionalität hinzufügen, stattdessen SELinux zu nutzen. Auf der SUSE Linux Enterprise 11 Plattform wird SELinux ebenfalls als Technologievorschau ausgeliefert. Dies ist vor allem für Organisationen wichtig, die sich bereits auf SELinux festgelegt haben, und die nicht einfach ohne viel Arbeit und große Änderungen SUSE Linux Enterprise testen können.
Was bedeutet die grundsätzliche Aktivierung von SELinux?
- Wir werden den Kernel mit SELinux-Unterstützung ausliefern.
- Wir werden SELinux-Patches in alle “gebräuchliche” Pakete aus dem Nutzerbereich integrieren.
- Die für SELinux benötigten Bibliotheken (libselinux, libsepol, libsemanage, etc.) werden zu openSUSE und SUSE Linux Enterprise hinzugefügt.
- Allerdings werden wir zur Zeit keine professionelle Unterstützung für SELinux anbieten; folglich werden wir die QA mit abgeschaltetem SELinux durchführen – um sicherzustellen, dass SELinux-Patches nicht die Standardauslieferung und den Großteil der Pakete behindern.
Wenngleich wir unsere QA nicht mit aktiviertem SELinux durchführen, ermuntern wir unsere Tester dazu, Tests mit aktiviertem SELinux durchzuführen und Probleme und Verbesserungen an uns zurück zu melden. - Wir werden keine SELinux-spezifischen Werkzeuge als Teil der Standarddistribution ausliefern. Nichtsdestotrotz werden die Pakete (solche wie checkpolicy, policycoreutils, selinux-doc) über die openSUSE- und SUSE Linux Enterprise-Paketdepots verfügbar sein.
- Wir werden keine SELinux-Richtlinien mit der Distribution ausliefern. (Referenzen und vielleicht minimale Richtlinien werden über die Paketdepots erhältlich sein.)
Durch die Aktivierung von SELinux in unserer kommenden Kodebasis fügen wir fehlende Kodeteile hinzu, die bereits in der Gemeinschaft existieren, und erlauben damit denjenigen, die SELinux nutzen wollen, dies zu machen, ohne einen Großteil der Distribution auswechseln zu müssen.
Fragen zur Aktivierung von SELinux sollten auf der opensuse-factory-Mailingliste diskutiert werden.
openSUSE auf der FrOSCon!
Montag, 18. August 2008 (Quelle
)
Besuchen Sie das openSUSE-Projekt am kommenden Wochenende, am Samstag, den 23. und Sonntag den 24. August, auf der dritten jährlichen FrOSCon. FrOSCon ist eine zweitägige Konferenz zu freier Software und Open Source, die an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin nahe den Städten Bonn und Köln statt findet.
Kommen Sie an den openSUSE-Stand um andere Mitglieder der openSUSE-Gemeinschaft zu treffen, und nehmen Sie ihre eigene Kopie der openSUSE 11.0 DVD mit, falls Sie nicht bereits eine haben! Sie können außerdem Marko Jungs Vortrag über sein Konzept eines Vertrauenssystems für den openSUSE Build Service am Sonntag um 11:15 Uhr in Hörsaal HS5 besuchen.
Zusätzlich zu den openSUSE-spezifischen Aktivitäten bietet das ganze Konferenzprogramm viele Höhepunkte. Am Samstag hält Andrew S. Tanenbaum um 12:45 Uhr in HS1 einen Vortrag zum Thema “Minix 3 - A Reliable and Secure Operating System”. Tanenbaum Professor für Informatik an der Vrije Universiteit, Amsterdam. Er wurde als Entwickler des Systems Minix berühmt. 1992 löste er eine Sensation aus, als er Linux als überflüssiges Betriebssystem kritisierte.
Am zweiten Tag der Konferenz wird PHP-Erfinder Rasmus Lerdorf seinen Vortrag mit dem Titel “Simple is hard” halten. Lerdorf wird über die Schwierigkeiten reden, eine einfach Lösung zu finden und über die Neigung zu Komplexität, die Probleme bei Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit verursacht.
Wenn Sie gerne am openSUSE-Stand auf der FrOSCon helfen wollen, suchen wir immer nach nach zusätzlichen Helfern. Kontaktieren Sie bitte Marko Jung.
openSUSE-Wochenschau, Ausgabe 34
Montag, 18. August 2008 (Quelle
)
Die vierunddreißigste Ausgabe der openSUSE-Wochenschau ist nun draußen!
In dieser Ausgabe:
- ENOS 2008 angekündigt
- Treten Sie den openSUSE-Korrekturlesern bei
- Ankündigung von Hack Week III
- openSUSE TV
- ... und vieles mehr!
ENOS 2008 angekündigt
Montag, 11. August 2008 (Quelle
)

ENOS 2008 (Portugiesisch) ist die zweite jährliche Ausgabe (lesen Sie hier über die ENOS 2007
) der Veranstaltung und findet im Instituto Superior de Engenharia do Porto, Porto, Portugal am Samstag, 6. September statt.
Vorträge
Dieses Jahr werden wir besondere Gäste haben, die einige Vorträge halten werden:
- Carlos Gonçalves (openSUSE-Mitglied) bringt die Neuigkeiten zu openSUSE 11.0.
- Ricardo Cruz (YaST-GTK-Betreuer) wird uns in YaST einführen und zeigen, wie einfach es ist, ein Modul dafür zu erstellen. PackageKit und libzypp werden vorgestellt.
- Andreia Gaita (Mono-Entwickler) stellt das quelloffene, von Novell gesponserte Mono-Projekt vor.
- Rui Capela (Linux Audio Hacker) wird über seine Audioanwendungen sprechen, mit Fokus auf Qtractor, eine Audio/MIDI Mehrspursequenzeranwendung.
LPI
Wie im letzten Jahr werden Besucher die Möglichkeit haben, auf der Veranstaltung die Prüfung für ein LPI-Zertifikat
abzulegen, und erhalten dabei 50% Rabatt von LPI Master Affiliate DRI. Schreiben Sie eine E-Mail an eventos@opensusept.org, um sich anzumelden.
Teilnahme
Alle interessierten Besucher sollten sich anmelden (Portugiesisch) oder eine E-Mail an eventos@opensusept.org senden, so dass wir besser planen können (Hinweis: Sie werden die Veranstaltung nicht ohne einige openSUSE-Bobons verlassen! ;-) ).

Detailliertere Informationen dazu finden Sie auf der Seite zum ENOS 2008 (Nur Portugiesisch).
Vielen Dank an Porto Linux, ISEP und Novell für die Unterstützung!
Die Gemeinschaft
- Mailingliste: opensuse-pt@opensuse.org (abonnieren)
- IRC: #opensuse-pt auf irc.freenode.net
- Web: http://opensusept.org/
LWE 2008
Sonntag, 10. August 2008 (Quelle
)
Eine weitere Schau ist vorbei, es war eine gute mit ein paar nervigen Dingen … Aber zuerst die guten Dinge: Wir haben eine Menge openSUSE PromoDVDs vergeben, so viele, dass wir bald keine mehr hatten. Aber wir bestellten neue und verteilten schätzungsweise 1800 DVDs. Dies umfasst die schönen Magazine, die wir hatten, ein komplettes openSUSE 11.0 (ja, mit 64bit) und GNOME/KDE Live-System. Das ist wahrscheinlich die kompletteste DVD die Sie bekommen können.
hmmm....irgendwas stimmt hier nicht?
Der openSUSE Day war nicht so gut besucht, aber die Präsentationen, die ich mir angeschaut habe, hatten am Ende einige gute Diskussionen/Rückmeldungen. Ich besuchte außerdem einige Ubuntu-Vorträge, um zu sehen ob es bei ihnen besser läuft, aber sie hatten den gleichen Besuchermangel. Es war also kein Problem von openSUSE, sondern mehr eins der Schau.
Unser Standort im .org-Bereich war fast der gleiche wie im letzten Jahr. Dieses Jahr mit einem fürterlichen Gestank aus den draußen Stehenden Müllcontainern, und totalem Fehlen von Internet an unserem Stand. Es macht nicht wirklich Spaß, openSUSE ohne Internet zu präsentieren, kein 1-Klick, keine Installation von Paketen, kein Wiki usw … Aber wir hatten trotzdem einige interessante Diskussionen, traffen eine Menge openSUSE-Fans und hatten gute Unterstützung am Stand. Wie immer trafen wir einige alte Freunde (unglaublich, wie viele Leute aus anderen Teilen der Welt zu jeder Linux-Schau gehen), und trafen einige neue …
San Francisco ist eine tolle Stadt, kalt wie immer, aber ich habe es sogar geschafft, mir einen Sonnenbrand im Gesicht zu holen :-). Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei sein kann …
Now i have to get rid of the jetlag and get used to CEST again. So far i’m doing pretty good, i woke up today at 17:00 :-). I hope this will be better after my vacation on Monday …
Treten Sie den openSUSE-Korrekturlesern bei
Donnerstag, 7. August 2008 (Quelle
)
Wir sind dabei, ein neues openSUSE-Team einzurichten - das Korrekturleser-Team. Dieses Team will neue Software-Zeichenketten Korrektur lesen, bevor sich Übersetzer an ihre Arbeit machen. Wenn Sie Interesse an der Verbesserung von Programmmeldungen haben und über gute Kenntnisse in (amerikanischem) Englisch verfügen, sind Sie in diesem Team herzlich willkommen!
Weitere Details dazu finden Sie hier, oder senden Sie Karl eine E-Mail an ke at suse punkt de.
Bericht vom YaST-Kurs
Donnerstag, 7. August 2008 (Quelle
)
Die YaST-Teams trafen sich kürzlich in Nürnberg in den SUSE-Büros, um an verschiedenen Projekten
zu arbeiten.
Das Team hatte eine Anzahl von Ideen und Projekten anzugehen, musste dabei aber Prioritäten setzen, um die interessantesten und brauchbarsten
als erstes umzusetzen.
Installation in IPv6-Umgebung
IPv6 ist bei YaST nun in einer wesentlich besseren Form. Die Installation in einem IPv6-Projekt wurde bis zu einem Punkt hin fertig gestellt, bei dem es möglich ist, openSUSE über ein IPv6-Netzwerk zu installieren. Der Kode wurde bereits eingecheckt. Lesen Sie diesen Eintrag
über YaST auf IPv6 für weitere Informationen.
SOA für YaST
Das nächste Projekt beschäftigte sich mit der Definition einer service-orientierten Architektur für YaST, idealerweise REST-basiert. Ziel ist es, dass es für jedes andere System so einfach wird, YaST zu nutzen, wie eine simple HTTP-Anfrage zu tätigen, sogar mit curl über die Kommandozeile und Überarbeitung von Modulen in Richtung dieser Architektur.
Dies betrifft eine Reihe anderer Forschungsgebiete, namentlich:
- YaST unabhängig von YCP machen
- CIM von YaST-Modulen nutzen (nicht benötigt)
- YaST DBus-Dienst
- YaST PackageKit-Dienst
- YaST Web-Nutzerschnittstelle (als Nebeneffekt möglich)
Für dieses Projekt haben wir eine große Mannschaft abgespalten, um sich mit jedem einzelnen Gebiet befassen zu können.
Am Ende warteten wir mit einem REST-basierten API-Vorschlag für die NTP-Konfiguration
auf. Unser Plan ist, zuerst einen kompletten, vertikalen Bereich aufzubauen. Ein einfacher Prototyp für eine Web-Schnittstelle zur Änderung der Uhrzeit, die den Web-Dienst nutzt, wurde zu Testzwecken entwickelt.
Ein anderes Team konzentrierte sich auf die Implementierung des Dienstes selbst auf Basis unserer APIs
. Das führte zu einem Django-Prototyp, der die Aufgaben durchführt, sowie zu PolicyKit-Integration für die Web-Anfragen.
Ein weiteres Team probierte einen anderen Ansatz zur PolicyKit-Integration auf der SCR-Ebene (System Configuration Repository)
aus, was schon heute einige rollenbasierte Verwaltung für YaST bringen kann, während die anderen Ansätze mehr auf eine Web-Dienstschnittstelle ausgerichtet sind.
Das Team erhielt interessante Ergebnisse
, wie den Zeitzonendialog, bei dem die Widgets deaktiviert waren, da er als Nutzer lief, der es nach der Einrichtung von PolicyKit aber erlaubte, dass der Nutzer diese Einstellung ändert.
Zumindest der letzte Kode wird seinen Weg wahrscheinlich schon bald in YaST finden, um eine rollenbasierte Verwaltung für bestimmte Nutzungsfälle zu ermöglichen. Der Kode der Web-Dienstuntersuchungen wird wahrscheinlich die Grundlage für Experimente mit verschiedenen Ansätzen sein, wir sind aber nicht sicher, ob dies auch Teil der unterschiedlichen Implementierungen sein wird.
YaST-Schnittstelle für Webpin
Die YaST-Schnittstelle für Webpin wurde ebenfalls fertig gestellt, und ist für unsere Nutzer aus aus der Gemeinschaft richtig toll. Sie erlaubt es grundsätzlich direkt in YaST nach Paketen zu suchen, die Sie nicht ihn ihren Paketdepots haben, indem der Webpin Web-Dienst von Benjamin Weber genutzt wird.
Wir diskutieren nun darüber, wie wir YaST und Webpin weiter integrieren können.
YaST-Modul nutzt mod_ui direkt
Das mod_ui-Projekt probierte zum ersten Mal das Konzept der modularen Benutzerschnittstelle aus. Sie erinnern sich vielleicht daran, als Stefan Hundhammer die multi-desktop-terminal-wasauchimmer Bibliothek libyui unabhängig von YaST machte.
Die YaST Teams wollten also versuchen, ob es möglich ist, damit ein YaST-Modul zu schreiben, und sagten sich zur gleichen Zeit, lasst uns die Registrierung dafür nehmen, die eh eine “Überdachte” Benutzerschnittstelle braucht. Wir sind noch nicht sicher, ob dieses Modul die aktuelle Registrierung ersetzen wird, da es noch einige Dinge gibt, die geklärt werden müssen, aber wir werden zumindest die Schnittstellenkonzepte übernehmen. Lesen Sie den Eintrag
für weitere Informationen dazu.
Sich bei YaST einbringen
Der Kurs ist vorbei, aber es gibt bei YaST noch eine Menge zu tun. Wenn Sie daran interessiert sind, zu YaST beizutragen
, oder mehr über das Schreiben von YaST-Modulen lernen wollen, dann schauen Sie sich die Anleitung
im englischen Wiki an, und besuchen Sie das YaST Team im IRC auf irc.opensuse.org im Kanal #yast und abonnieren Sie die openSUSE-Mailingliste yast-devel.
Ankündigung von Hack Week III
Donnerstag, 7. August 2008 (Quelle ![]()

