Google Earth

Aus openSUSE


Google Earth

Entwickler: Google, Inc.
Lizenz: Proprietär
Deutschsprachig: ja
Web-Seite: earth.google.com

Google Earth ist eine Software der Google Inc. zur Darstellung eines virtuellen Globus. Neben der einfachen Navigation auf dem Globus wurden eine Suchfunktion und ein Messwerkzeug integriert. Über ein Auswahlmenü können die unterschiedlichsten Kartenschichten ein- und ausgeblendet werden. Weiterhin können eigene Punktkoordinaten abgespeichert werden. Seit Version 4.0.2735 unterstützt das Programm die Darstellung von Texturen auf 3D-Modellen.


Vorraussetzungen

  • Minimal:
    • Pentium 3, 500 MHz CPU
    • 128 MB Arbeitsspeicher
    • 400 MB freier Speicherplatz auf der Festplatte
    • 128 Kbit/s Netzwerkgeschwindigkeit
    • 3D-fähige Videokarte mit 16 MB VRAM
    • Auflösung 1024x768, 16 Bit High Color
  • Empfohlen:
    • Pentium 4 2,4 GHz+ oder AMD 2400xp+ CPU
    • 512 MB Arbeitsspeicher
    • 2 GB freier Speicherplatz auf der Festplatte
    • 768 Kbit/s Netzwerkgeschwindigkeit
    • 3D-fähige Videokarte mit 32 MB VRAM
    • Auflösung 1280 x 1024, 32 Bit True Color

Installation

  • Google Earth von dieser Seite herunterladen
  • Installieren Sie Google Earth, indem Sie in dem Verzeichnis, in dem Sie Google Earth gespeichert haben, den Befehl
    "sh ./GoogleEarthLinux.bin" in der Konsole ausführen (root ist keine Vorraussetzung) und danach den Anweisungen folgen.


Problemlösung

  • Version 5.0 / 5.1: Falls das bereits installierte GoogleEarth nach dem Ladebild nicht startet, versuchen Sie es per Konsole mit dem Befehl googleearth.
    Wenn Sie dabei Fehlermeldungen wie die folgende auftauchen, liegt es daran, dass Goolge Earth eigene Bibliotheken mitbringt, die häufig nicht zum installierten System passen. Wenn Sie diese Bibliotheken umbennen, findet GE sie nicht mehr und verwendet die systemeigenen Bibliotheken.

Beispiel:

./googleearth-bin: symbol lookup error: /usr/lib/libssl.so.0.9.8: undefined symbol: EVP_camellia_128_cbc

Lösung: Die Bibliothek libcrypto.so.0.9.8 umbennen, damit die systemeigene Version benutzt wird:

1. Loggen Sie sich als Root ein.
2. Im Installationsverzeichnis von Google Earth (in der Regel /opt/google-earth) die Bibliothek umbennen: mv /opt/google-earth/libcrypto.so.0.9.8 /opt/google-earth/libcrypt.so.0.9.8.orig

Das gleiche gilt für die Bibliotheken libstdc++.so.6 und libgcc_s.so.1.

Zusammenfassung:
Von Google mitgelieferte Bibliotheken sollten bei Problemen umbenannt werden, damit die Versionen der Distribution verwendet werden.

Geschichtliches

Das im Jahre 1996 gegründete Unternehmen Keyhole Corp. von Michael T. Jones entwickelt die Software unter dem Namen „Keyhole“. 2004 wurde das Unternehmen von Google Inc. aufgekauft und die Software in Google Earth umbenannt. Die Portierung auf Mac OS X wurde im Januar 2006, die GNU/Linux-Portierung im Juni 2006 veröffentlicht.


Siehe auch


WWW-Verweise