PolicyKit
aus openSUSE, der freien Wissensdatenbank
Versionen in Distributionen von openSUSE; aktuelle Versionen für ihre Distribution finden Sie (evtl.) im Build Service.
| 10.1: | 10.2: |
| n/e | 0.2 |
| 10.3 | 11.0 |
| 0.4 | 0.8 |
| 11.1 | Factory |
| 0.9 | 0.9 |
PolicyKit ist ein Berechtigungsdienst auf Betriebssystemen der Unix-Familie, der Benutzersoftware und Systemkomponenten erlaubt, miteinander zu kommunizieren, wenn die Benutzersoftware dazu berechtigt ist.
Die Systemsoftware erhält eine Anweisung einer Benutzersoftware. Um zu überprüfen, ob die Benutzersoftware für diese Anweisung berechtigt ist, fragt sie PolicyKit. Mit der Antwort trifft die Systemsoftware die Entscheidung, ob die Anweisung ausgeführt wird. PolicyKit erteilt also die Autorisierung für Systemfunktionen. Es ist in der Lage dafür eine Authentisierung des Benutzers zu verlangen.
Es kann eingestellt werden, wie Berechtigungen standardmäßig bei jedem Benutzer und jeder Anwendung erteilt werden. Für jeden Benutzer, lokale Benutzer oder aktive lokale Benutzer kann eingestellt werden, ob der Vorgang generell erlaubt bzw. verboten werden soll, oder eine Autorisierung als ein Administrator bzw. als eigener Benutzer mit einer einmaligen, prozessbeschränkten, sitzungsbeschränkten oder unbeschränkten Gültigkeit nötig sein soll. Für einzelne Benutzer und Gruppen können die Berechtigungen einzeln vergeben werden. Die Berechtigungen können auf bestimmte Anwendungen beschränkt werden.
Ab openSUSE 11.1 nutzen das KDE Updater Applet und das GNOME Update Applet PolicyKit zusammen mit PackageKit, um den Nutzer Softwareaktualisierungen einspielen zu lassen.
Siehe auch

