Skype

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Skype
Bild:Skype-Bildschirmfoto.jpg
Skype-Kontaktliste, Chat- und Telefonfenster
Entwickler: Skype Ltd.
Lizenz: Proprietär
Deutschsprachig: ja
Web-Seite: skype.de

Skype ist eine kostenlos erhältliche, proprietäre VoIP-Software mit der sich auch Sofortnachrichten verschicken, Dateien übertragen und mit Video telefonieren lässt. Andere Skype-Nutzer lassen sich kostenlos anrufen, Telefonate in Fest- oder Mobilfunknetze sind gebührenpflichtig, ebenso die Möglichkeit, von dort aus angerufen zu werden. Notfallrufnummern funktionieren in Skype nicht. Mit mehreren anderen Nutzern lassen sich Konferenzschaltungen aufbauen und gemeinsame Chats durchführen.

Skype verwendet ein eigenes, proprietäres und verschlüsseltes Protokoll zur Kommunikation mit anderen Skype-Nutzern. Die Verbindung ist dabei mit AES-256 verschlüsselt, was aber auf Grund des nicht offenen Protokolls nicht überprüft werden kann. Das proprietäre Protokoll verhindert auch, dass sich andere Anwendungen wie bspw. Ekiga oder Twinkle für das Skype-Netzwerk nutzen lassen und man so auf das originale Skype-Programm angewiesen ist.


Herunterladen und Installieren


Skype kann kostenlos von skype.de heruntergeladen werden. Nachdem Sie die RPM-Datei auf ihrem Computer gespeichert haben, können Sie sie mit Zypper installieren, wodurch auch alle benötigten Bibliotheken installiert werden. Da es Skype nur für 32-Bit-Systeme gibt, werden auf 64-Bit-Systemen einige 32-Bit-Bibliotheken benötigt, die von Zypper aber automatisch installiert werden. Öffnen Sie eine Konsole und wechseln Sie in den Ordner, in dem Sie die RPM-Datei gespeichert haben. Geben Sie dann folgenden Befehl ein:

erde@sonne:~> sudo zypper in ./skype*.rpm

Dies installiert das lokale Paket und löst Abhängigkeiten aus den eingebundenen Paketdepots auf, so dass sich Skype problemlos installieren lässt.


Tipps und Tricks


Skype in der nativen Qt4-Gestaltung starten

Skype baut zur Anzeige auf das Qt4-Framework auf. Es nutzt dabei standardmäßig das Cleanlooks-Thema. Dies lässt sich jedoch auch deaktivieren, so dass Skype unter KDE4 das native Gestaltungsthema (bspw. Oxygen) nutzt und sich somit optisch wesentlich besser in die restliche Umgebung einfügt. Starten Sie Skype dazu mit

skype --disable-cleanlooks

Dies muss allerdings über die Konsole ausgeführt werden. Wenn Sie auch über Symbole im Startmenü oder auf der Arbeitsfläche zu diesem Ergebnis kommen wollen, dann müssen Sie den obigen Befehl in ein Skript auslagern und die Binärdatei von Skype verschieben. Dies erfordert Administratorrechte und eine Konsole, in der Sie die folgenden Befehle eingeben. (Die kursive Schrift gehört nicht zu den Befehlen.)

erde@sonne:~> su <-- Zum SuperUser root wechseln Passwort: <-- root-Passwort eingeben sonne:/home/erde # mv /usr/bin/skype /usr/bin/skype_bin <-- Umbenennen der Skype-Binärdatei sonne:/home/erde # echo '#!/bin/sh' > /usr/bin/skype <-- Schreiben der ersten Zeile in die neue Startdatei sonne:/home/erde # echo 'skype_bin --disable-cleanlooks &' >> /usr/bin/skype <-- Schreiben des eigentlichen Aufrufs in die neue Datei sonne:/home/erde # chmod +x /usr/bin/skype <-- Ausführbarmachen der neuen Startdatei

Jetzt sollte Skype auch beim normalen Starten direkt mit dem nativen Thema und nicht mit Cleanlooks starten. Ein Aktualisierung von Skype macht diese Änderungen allerdings wieder rückgängig; Sie müssen Sie danach nochmals ausführen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Siehe auch



WWW-Verweise