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Einführung und FAQ

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Diese Seite gibt eine Einführung und beantwortet häufig gestellte Fragen für interessierte und angehende Übersetzer im openSUSE:Übersetzer Team.

Häufig gestellte Fragen und Antworten - FAQ

Ich will mitmachen, ... was, wann, wo, wie?

was?
Über diese Frage musst du dir selbst Gedanken machen, wir sind über Übersetzer oder Korrekturleser genauso froh wie Leute die sich um die Wiki-Seite(n) kümmern.

wann?
Die Hauptarbeit bei der Softwareübersetzung fällt ca. 2 Monate vor einer neuen Version an. Korrekturlesen und Verbesserungen sind zu jeder Zeit möglich, finden dann wahrscheinlich aber erst mit der nächsten Version ihren Weg in die Distribution. Wem in dieser Zeit langweilig ist, der kann hier beim Wiki-Team helfen Seiten aus dem englischen in den deutschen Wiki zu übertragen.

wo?
Wir, im deutschen Team, benutzten die Plattform Vertaal um die von Gettext generierten .po-Dateien zu verwalten. Die eigentliche Übersetzung dieser Datei geschieht offline auf dem lokalen Rechner mit einem .po-Editor (siehe Unten) deiner Wahl.

wie?
Als erstes solltest du dich auf der Mailingliste anmelden und kurz hallo sagen. Gleich im nächsten Schritt kannst du dich bei Vertaal anmelden. Damit bist du dann bei der Plattform selbst angemeldet, nun musst du noch dem deutschen Team beitreten, damit du dir später Dateien zuweisen kannst.

Für den Anfang wäre es gut wenn du dir unter openSUSE -> Factory eine Datei aussuchst, die nicht all zu groß ist und zu einem Thema gehört mit dem du dich wohl fühlst. So können wir dir schneller eine Rückmeldung geben.

Hast du dir eine Datei ausgesucht, kannst du sie dir mit einem klick auf das kleine + hinter der Datei, in der Spalte "Übers." dir zuweisen. In der selben Zeile, ganz links, ist jetzt ein 5. Symbol erschienen, ein kleines Schloss, wenn du auf dieses klickst wissen die anderen Übersetzer Bescheid, dass du an dieser Datei arbeitest.

Jetzt braucht es nur noch einen klick auf die kleine weiße Seite mit dem grünen Pfeil (ebenfalls bei den 5 Symbolen, ganz links) um die Datei herunterzuladen, du kannst die Datei speichern wo du willst, achte dabei bitte darauf den Dateinamen nicht zu verändern. Gut - das komplizierteste ist geschafft. Jetzt kannst du die Datei mit einem PO-Editor deiner Wahl bearbeiten. Wenn du fertig bist, lädst du die Datei in Vertaal wieder hoch.

Soll ich Dateien aus Factory übersetzten oder aus der aktuellen oS Version?

Wir arbeiten prinzipiell im Factory-Zweig, aus diesem entsteht die nächste Version von openSUSE. Wenn die zu übersetztenden Strings im Factory-Zweig und der jeweils aktuellen openSUSE Version gleich sind, dann kopieren wir diese für die jeweils aktuelle Version auch wieder zurück. Dieser Prozess geschieht im Hintergrund von einem Koordinator, du brauchst dir darum also keinen Kopf zu machen.

Wenn die Summe der "rückwirkend übersetzten" Strings sich lohnt oder deren Erscheinung sehr markant ist, ist es auch möglich diese nochmal mit einem Update in die aktuelle Version zu bringen (dafür gibt es aber keine Garantie, für 5 Strings die irgendwo tief in YaST vergraben sind lohnt sich dieser Aufwand eher nicht).

Wann soll ich meine Datei hochladen, zwischendurch oder erst wenn alles fertig ist?

Die Antwort ist einfach: Immer wenn du mit einer "Übersetzungssitzung" fertig bist. Es kann sein dass du z.B. du am Morgen eine Stunde an der Übersetzung arbeitest und vorhast am Abend nochmal ein bisschen was zu machen. Dann lädst du die Datei einmal hoch, nachdem du am Morgen fertig bist und einmal nachdem du am Abend fertig bist.

Warum so häufig? Das hat verschiedene Hintergründe, läuft letztlich aber immer darauf hinaus, dass sich kleinere Änderungen schneller durchsehen und einspielen lassen als große. Dabei spielt nicht nur das Korrekturlesen eine Rolle, sondern auch die Tatsache, dass sich die "Vorlagen" für die Übersetzungen manchmal verändern (z.B: weil die Entwickler einen Fehler im Programm behoben haben, etc.). Das passiert zwar nicht oft, aber wenn es passiert und du gerade an einer Datei arbeitest passen diese beim einspielen nicht mehr 1:1 (weil du in deiner Datei noch alte "Vorlagen" hast) aufeinander und ein Koordinator muss händisch prüfen, was wie übernommen werden kann. Dabei ist es natürlich leichter wenn sich seit der letzten Änderung nicht all zuviel getan hat.

Dateien ändern sich?! Wie bleibe ich auf dem aktuellen Stand?

Wenn du den vorherigen Abschnitt gelesen hast, weißt du dass sich die Vorlagen ab und zu verändern. Da stellt sich einem die Frage, "Wie kriege ich das mit?" und "Wie bleibe ich aktuell?".

Ganz einfach: Wenn du der Datei die sich verändert zugewiesen bist, dann bekommst du von Vertaal automatisch eine Mail. Wenn du zu diesem Zeitpunkt gerade an einer Datei arbeitest, dann ist es gut diese Arbeit für den Moment ruhen zu lassen und die Datei abzuschicken (vielleicht sogar mit dem Kommentar "Möglicher Konflikt!").

Wenn du der Datei zugewiesen bist, aber seither nichts neues mehr gemacht hast und deine letzte Änderung schon eingespielt wurde (also nicht mehr in der Warteschlange steht), dann ist alles in Butter. Du brauchst nur noch die aktuellste Version direkt aus Vertaal herunterzuladen.

Falls es irgendwelche Probleme gibt, melde dich auf der Mailingliste!

Wofür stehen die Prozentzeichen? Z.B. %1, %2, ...

Diese Zeichen sind Platzhalter, sie werden später zur Laufzeit durch einen String oder eine Zahl ersetzt. Oft geben die Entwickler im Kommentar (in Lokalize "Metadata", links unter der Liste) einen Hinweis darauf was da später rein kommt (z.B.: Statuscode, URL, Zahl, Rechnernamen). Bei der Positionierung sollte man die ungefähre Länge des Strings im Hinterkopf haben, damit später nicht alles verzogen ist, ein generelles Umstellen (z.B. von Zeile 1 in Zeile 2) ist aber problemlos möglich.

Warum sind ab und zu &-Zeichen (Kaufmannsund) mitten in irgendwelchen Wörtern drinnen?

Diese &-Zeichen geben die Position eines sogenannten Kurzbefehls an (im englischen auch Shortcut). Sicherlich sind dir im ein oder anderen Programm schonmal diese unterstrichenen Menüeinträge oder Buttonbeschriftungen aufgefallen (z.B. "Datei" oder "Bearbeiten" in der Firefox Menüleiste). Wenn man nun die Alt-Taste + den unterstrichenen Buchstaben drückt, wird dieses Menü/Button aufgerufen (natürlich muss das dazugehörige Fenster gerade aktiv sein).

Die Positionierung dieser Kurzbefehle fällt uns als Übersetzern zu, da der Menüeintrag in jeder Sprache anders geschrieben sein kann. Als Empfehlung kann ich jedem nur raten zu versuchen den selben Buchstaben wie im Englischen zu nehmen. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit einer versehentlichen Doppelbelegung deutlich.

Sollte das nicht möglich sein ist etwas Feingefühl gefragt, es gibt leider keine Möglichkeit zu prüfen welche Kurzbefehle in einem Fenster gleichzeitig aktiv sind (es seiden man ruft das Programm selbst auf), als Anhaltspunkt können aber die Übersetzungen "in der Nähe" dienen.

Ab und zu wird sich auf irgendwelche Buttons verwiesen - woher weiß ich wie diese übersetzt wurden?

Es gibt leider keine Möglichkeit zusammenhängende Formularelemente zu erkennen (wie z.B. in QTLinguist). Allerdings ist es in aller Regel so dass sie dicht aufeinander folgen. Wenn man weiß wie der Button im Englischen heißt, kann man diesen einfach suchen (er sollte in derselben Datei übersetzt werden bzw. wurde es schon bereits). In Lokalize bietet sich die Schnellsuche der "Übersetzungsliste" (links) an.

Wie ist die korrekte Schreibweise von openSUSE?

Im Internet und zum Teil in den Übersetzungen stoße ich immer wieder auf unterschiedliche Schreibweisen: openSUSE, OpenSUSE, openSuSE, SUSE, SuSE, ...

Die einzig richtige Schreibweise ist openSUSE, auch am Satzanfang, da es sich um einen (eingetragenen) Warennamen handelt. Bitte melde es als Fehler, falls in der englischen Vorlage eine andere Schreibweise auftauchen. Ausgenommen sind natürlich Webadressen, hier wird in der Regel alles klein geschrieben.

Ich habe einen Fehler gefunden, was nun?

Bitte melden diesen Fehler, entweder auf unserer Mailingliste oder im Novell-Bugzilla. In beiden Fällen ist es wichtig zu erwähnen in welcher Datei der Fehler vorliegt. Um das auffinden des Fehlers zu erleichtern ist es wichtig dass du den kompletten englischen String (unverändert, also mit Fehler) angibst.

In manchen Kommentaren von den Entwicklern lese ich bnc #12345, was bedeutet das?

bnc steht hier für bugzilla.novell.com, die Zahl dahinter steht für einen bestimmten Bug, also ein Fehler oder ein Problem. Diese abgekürzt Schreibweise findest du übrigens öfters mal, so steht bko für bugzilla.kde.org.

Du kannst den Bug aufrufen, indem du die Adresse gefolgt von einem Slash ('/') und dann der Bugnummer angibst, z.B.: https://bugzilla.novell.com/750979, alternativ auch über https://bugzilla.novell.com/show_bug.cgi?id=750979.

Vertaal zeigt andere Statistiken, als die Dateien zu haben scheinen (oder auch Aktualisierungsintervall von Vertaal)

Die Datei ist übersetzt, hochgeladen und ist auch schon durch die Warteschlange durch. Trotzdem ist der Balken noch nicht auf 100% grün, warum? Was passiert wenn ich die Datei jetzt wieder herunterlade?

Keine Panik, alles in Ordnung. Normalerweise registriert Vertaal, wenn eine Datei direkt durch die Warteschlange gewunken wird und aktualisiert die Anzeige entsprechend. Wenn die Datei aber von Hand eingespielt wird oder sie sich von Entwicklerseite her ändert, dann registriert Vertaal diese Änderungen immer erst um 10h bzw. 22h UTC (aktuell, zur Sommerzeit also um 12h bzw. 24h). Das ist aber kein Problem und fällt meistens nur dann auf, wenn jemand die Datei direkt nach dem Bearbeiten abgibt, weil er nicht mehr weiter weiß (ansonsten ist die Datei ja fest zugewiesen und die Anderen denken sich nichts dabei). Aber auch zwischen diesen Zeiten ist ein bearbeiten Problemlos möglich, Vertaal verlinkt immer auf die aktuellste Version (direkt aus dem SVN-System von openSUSE).

Wo bleibt die versprochene Rechtschreibprüfung in Lokalize?

Als erstes muss aspell (und aspell-de) installiert werden, falls noch nicht geschehen. Anschließend kann man die automatische Rechtschreibprüfung in KDE (und somit auch Lokalize) aktivieren: Systemeinstellungen [KDE] → Allgemeines Erscheinungsbild und Verhalten → Regionales → Rechtschreibprüfung → Standardsprache = Deutsch (Deutschland) und direkt darunter die Optionen: Automatische Rechtschreibprüfung in der Voreinstellung aktivieren, markieren.

Anschließend kann es sein, dass KDE und/oder Lokalize neu gestartet werden müssen.

Wie kann ich die Übersetzungen testen?

Nachdem Übersetzungen im Programm nur angezeigt werden können, wenn auch das Programm in der entsprechenden Version vorliegt ist der erste Schritt sich diese Software zu besorgen. Am besten eignet sich dafür eine Virtuelle Maschine (wie z.B. VirtualBox), denn die Software befindet sich noch im Entwicklungsstadium und enthält in aller Regel noch mehr oder minder schwere Fehler. In der Virtuellen Maschine (oder einem Zweitrechner) installiert man nun eine der Entwicklungsversionen von openSUSE, prinzipiell eignen sich hierfür die Versionen "factory-tested" oder die Milestone-Releases (M1,M2,M3,...) und die Releasekandidaten(RC1,RC2,...). Bei der Installation sollte man dann die passende Sprache auswählen :-)