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Moodle

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Moodle ist ein Software-Paket, das geschrieben wurde, um internetbasierte Kurse und Webseiten zu produzieren. Es ist ein dauerhaftes Entwicklungsprojekt, das für den Online-Erziehungs- und Schulungsbereich entwickelt wurde.
Getestet mit openSUSE Empfohlene Artikel Verwandte Artikel
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  • Das Paket wird momentan nicht für 12.2 und höher angeboten.
  • 12.1

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Moodle

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Webbasierte Weiterbildung & Kurse

Download für openSUSE:


Hersteller: Martin Dougiamas

Lizenz: GPL
Webseite: Projektseite


Funktion

Moodle wird als freie Software (unter GNU Public License) zur Verfügung gestellt. Sie dürfen die Software kopieren, benutzen und weiterentwickeln. Die Weitergabe an andere Personen ist erlaubt unter der Bedingung, dass die ursprüngliche Lizenzbasis nicht verändert wird und die Lizenz für die Weiterentwicklungen ebenso gilt. Lesen Sie die Copyright-Bedingungen und setzen Sie sich mit dem Copyright-Halter in Verbindung, wenn Sie Fragen haben.

Moodle läuft auf jedem Rechner, der PHP verarbeiten kann und unterstützt verschiedene Datenbanken. Ursprünglich war Moodle ein Akronym für Modulare dynamische objektorientierte Schulungsumgebung (Modular Object-Oriented Dynamic Learning Environment), das für Dozent/innen und Ausbildungs-Theoretiker besonders nützlich ist. Moodle steht als Begriff jedoch auch für eine einfache Lerntechnik sowie das Kennenlernen von neuen Lernmethoden, die wiederum die Kreativität und Aufnahmefähigkeit des Benutzers fördert.

Darin verbinden sich zwei Dinge: die Art und Weise, in der Moodle entwickelt wurde und die Art und Weise, in der Dozent/innen und Teilnehmer/innen einander beim Prozess des Lernens näher kommen. Moodle steht auch für eine Tätigkeit. Es beschreibt den Vorgang, sich mit Dingen intuitiv zu beschäftigen, sich Dinge heraus zu picken und dadurch auch zu neuen Einsichten zu kommen und neue Gedanken zu entwickeln. Jede/r Nutzer/in von Moodle ist ein/e Moodler/in.


Installation

Moodle kann über YaST installiert werden. Die entsprechenden Abhängigkeiten sollten dabei automatisch aufgelöst werden. YaST selektiert auch die Sprachpakete von Moodle entsprechend der für das jeweilige System ausgewählten Sprachen - Sie können aber weitere Moodle-Sprachpakete jederzeit nachinstallieren.

In den nächsten Schritten ist ersichtlich, wie Moodle auf einem einzelnen Rechner installiert werden kann. Auf diesem läuft auch die MySQL-Datenbank für Moodle. Wenn eine andere Datenbank Verwendung findet oder diese auf einen anderen Rechner läuft, sollte im Moodle Datenbank Forum nach weiteren Informationen gesucht werden.

Datenbank anlegen

Nachdem MySQL gestartet wurde (rcmysql start), wird eine Konsole geöffnet und mit erweiterten Benutzerrechten (root) die folgenden Befehle ausgeführt:

   # mysql -u root -p
   or (if you havn't set the mysql-password):
   # mysql -u root
   mysql> CREATE DATABASE moodle DEFAULT CHARACTER SET utf8 COLLATE utf8_general_ci;
   mysql> GRANT SELECT,INSERT,UPDATE,DELETE,CREATE,CREATE TEMPORARY TABLES,DROP,INDEX,ALTER ON moodle.* TO moodleuser@localhost IDENTIFIED BY 'passwd';
   mysql> flush privileges;
   mysql> quit

Beachtet werden sollte, dass ein sicheres Passwort für den neu angelegten MySQL-Benutzer "moodleuser" gesetzt wird, wo im Beispiel "passwd" steht.

Apache starten

Webserver Apache starten; Beachten Sie, dass Sie gegebenenfalls in der SuSEfirewall2 noch den Port 80 nach außen hin öffnen, wenn Sie von einem anderen Rechner auf Moodle zugreifen möchten.

Das openSUSE-Paket bringt schon eine Konfigurationsdatei für den Apache Webserver mit, welche unter /etc/apache2/conf.d/moodle_include.conf abgespeichert wird. Diese Konfigurationsdatei erlaubt Datei-Uploads bis zu 16MB. Wenn diese geändert werden soll, muss das durch die folgenden Parameter in dieser Datei geschehen:

       php_value upload_max_filesize 16M
       php_value post_max_size 16M

Browserbasierte Installation

Seit der Version 1.8.4 gibt es kein spezielles openSUSE Installationsskript mehr für Moodle. Hier kann also auch nach der Offiziellen Anleitung weiter installiert werden. openSUSE empfiehlt jedoch, die später erzeugte Konfigurationsdatei im Verzeichnis /etc/moodle/ abzulegen, dazu später mehr.

Zunächst die folgende URL in einem Webbrowser öffnen: http://localhost/moodle/

Hier sollten nun folgende Schritte durch geführt werden:

  • Wählen Sie Ihre Sprache aus
  • Überprüfen Sie die PHP-Einstellungen (sollten alle grün sein)
  • Geben Sie die korrekte Webadresse Ihres Servers ein (Moodle erkennt dies normalerweise automatisch)
  • Das vorbereitete Datenverzeichnis ist /srv/www/moodledata
  • Geben Sie Ihre Datenbankeinstellungen ein. Wenn Sie die Datenbank wie oben beschrieben angelegt haben, lauten die Zugangsdaten wie folgt:
    • Datenbank: moodle
    • Benutzer: moodleuser
    • Passwort: passwd
  • Überprüfen Sie nun die weiteren Server-Einstellungen (sollten alle grün sein)
  • Aktualisieren/oder laden Sie ein neues Sprachpaket herunter. (Das sollte normalerweise schon über die RPM-Pakete erledigt worden sein.)
  • Kopieren Sie nun die erzeugte config.php und fügen Sie sie ins Dateisystem ein. Hier haben Sie nun zwei Möglichkeiten:
    • Entweder gehen Sie den "offiziellen" Weg und ersetzen die Datei /srv/www/moodle/config.php
    • oder Sie ersetzen die Datei /etc/moodle/moodle-config.php (Das ist der bevorzugte openSUSE Weg - da so die Benutzer- und Passwortdaten von Moodle nicht im Root-Verzeichnis des Webservers gespeichert werden.) Hier müssen Sie anschließend noch die Datei /srv/www/moodle/config-suse.php nach /srv/www/moodle/config.php verschieben.
      (# mv /srv/www/moodle/config-suse.php /srv/www/moodle/config.php)
  • Akzeptieren Sie die Lizenz
  • Lesen Sie die Release-Notes (Sie können hier die Checkbox "unbeaufsichtigt" aktivieren, um das Anlegen/Updaten der Moodle-Datenbank ohne Rückfragen zu akzeptieren.)
  • Konfigurieren Sie Moodle weiter, wie Sie es möchten

Sie sollten nun über Ihren Admin-Account Moodle weiter konfigurieren können, womit die Installation abgeschlossen ist.

Externe Links