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openSUSE:WSL

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openSUSE für WSL

WSL Screenshot

WSL (Windows-Subsystem für Linux) ist eine spezielle Schnittstelle des Betriebssystems Microsoft Windows 10, die es ermöglicht, Linux User Space-Programme auf dem Windows-Kernel auszuführen, ähnlich einer chroot-Umgebung oder eines Containers unter Linux.

WSL unter Windows 10 aktivieren

WSL ist unter Windows 10 nicht standardmäßig aktiviert und muss explizit installiert werden, damit Linux-Programme funktionieren. Es gibt zwei Möglichkeiten, WSL zu aktivieren:

Kommandozeile

Öffne eine Eingabeaufforderung (cmd.exe) als Administrator und führe den folgenden Befehl aus:

dism.exe /online /enable-feature /featurename:Microsoft-Windows-Subsystem-Linux /all /norestart

Systemsteuerung

  1. Öffne die Systemsteuerung (Start > Windows-System > Systemsteuerung).
  2. Wählen "Kleine Symbole".
  3. Öffne "Programme und Funktionen".
  4. Klicke auf den Link "Windows-Funktionen ein- oder ausschalten".
  5. Aktiviere im Fenster "Windows-Funktionen" das Kontrollkästchen "Windows-Subsystem für Linux". Die Liste ist alphabetisch sortiert, so dass sie ganz unten erscheinen sollte.
  6. Klicke auf die Schaltfläche "OK", um das Fenster "Windows-Funktionen" zu schließen.
  7. Schließe die Systemsteuerung.
  8. Starte den Computer neu (Erforderlich).

Installation von openSUSE in WSL

Der einfachste Weg, openSUSE für WSL zu erhalten, ist die Installation aus dem Windows Store:

Über den Windows Store kann man auch SUSE Linux Enterprise beziehen:

Alternativ ist auch eine manuelle Installation möglich.

Bekannte Probleme und Einschränkungen

  • Die Anwendungen entpacken einen Root-Dateisystem-Tarball an einem WSL-spezifischen Ort auf dem Laufwerk C: von Windows. Stelle sicher, dass dort ausreichend Platz vorhanden ist. Andere Laufwerke funktionieren aufgrund der Einschränkungen beim WSL nicht!
  • Da das Root-Dateisystem nach der Installation von der Anwendung getrennt wird, wird ein mögliches Update der Anwendung den Inhalt des Root-Dateisystems nicht wirklich aktualisieren. Das installierte openSUSE-System im WSL muss wie üblich von innen heraus aktualisiert werden, wobei für Wartungsupdates der zypper patch, für Updates und Upgrades zypper up oder zypper dup verwendet wird.
  • Ein System im WSL bootet nicht wirklich und benutzt kein systemd. Eine proprietäre Microsoft /init Binärdatei initialisiert das System. Daher funktioniert die Dienstverwaltung nicht wie in einer VM. Sie verhält sich vielmehr wie ein interaktiver Container.
  • zypper arbeitet derzeit nicht in bestimmten neueren Windows-Builds aufgrund der Verwendung des wslfs-Dateisystems (https://github.com/microsoft/WSL/issues/3972). Eine Workaround ist das Einhängen eines tmpfs in /var/tmp durch Hinzufügen der folgenden Zeile in /etc/fstab:
    tmpfs /var/tmp tmpfs defaults 0 0

Fehler melden

Fehler über openSUSE mit WSL können unter Bugzilla gemeldet werden.

WSL-spezifische Fehler, die nicht mit openSUSE zusammenhängen, müssen an Microsoft über GitHub gemeldet werden.

Externe Links

Development