The wikis are now using the new authentication system.
If you did not migrate your account yet, visit https://idp-portal-info.suse.com/

SDB:YaST Install Fernprotokollierung

Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt, wie die openSUSE-Installation verbessert werden kann, um Protokolldateien entfernt zu speichern.
Getestet mit openSUSE Empfohlene Artikel Verwandte Artikel
Icon-checked.png

Icon-manual.png Icon-help.png


Zum Thema

Vorteile der entfernten Protokollierung:

  • Erleichtert das Erhalten von YaST-Protokollen wenn YaST abstürzt oder sich sonstwie aufhängt
  • Geringere Speicherverwendung (Protokolldateien nehmen keinen Platz im Arbeitsspeicher ein)
  • Erleichtert es, die YaST-Protokolle während der Installation zu beobachten

Nachteile:

  • Benötigt ein konfiguriertes Netzwerk (jede entfernte Installation über VNC oder SSH oder jede Netzwerkinstallationsquelle richtet das Netzwerk standardmäßig ein)

Verwendete Techniken

Es ist ziemlich einfach! Gemäß den Informationen in SDB:YaST Fehler berichten, protokolliert die Installation den gesamten Installationsprozess im Verzeichnis /var/log/YaST2/. Einige andere Protokolle, wie bspw. Xorg.log (bei der Installation über die grafische Oberfläche), werden im Verzeichnis /var/log/ gespeichert. Was wir nun tun können, ist das Verzeichnis /var/log/ auf einen entfernten NFS-Server umzuleiten (mit aktiviertem Schreibzugriff).

Definitionen

 192.168.1.66       - IP des Computers auf dem installiert wird
 name.beispiel.com  - DNS-Name des gleichen Computers
 192.168.1.9        - IP des NFS-Servers (der Computer, zu dem die Protokolle umgeleitet werden)


NFS-Server-Konfiguration

Das einzige was wir tun müssen ist, einen NFS-Server zu konfigurieren, auf das dieser einige Verzeichnisse mit aktivierten Schreibrechten exportiert. Dies ist ein Beispiel einer genaueren Konfiguration die in der Datei /etc/exports gespeichert ist.

/yast/logs/ 192.168.1.66(rw,no_root_squash,async,no_subtree_check)
/yast/logs/ name.example.com(rw,no_root_squash,async,no_subtree_check)


Sie können auch YaST -> Netzwerkdienst -> NFS Server verwenden, um die Konfiguration zu erstellen. Die Bedeutung der Konfigurationsparameter erfahren Sie mit man export. Wenn Sie die Konfiguration manuell durchführen, dann vergessen Sie nicht,

rcnfsserver restart


oder vielleicht besser

rcnfsserver reload


Wenn Sie eine Firewall verwenden, vergessen Sie nicht, sie so einzurichten, dass sie die Verbindungen zu Ihrem NFS-Server erlaubt.

Installationsprozess anpassen

Wenn die Installation vom Netzwerk, CD, DVD startet,fügen Sie folgenden Kommandozeilenparameter zu linuxrc hinzu:

startshell=1


Dies erlaubt es, dass Verzeichnis /var/log/ umzuleiten, noch bevor YaST (Installationsprogramm) gestartet wird.

Nachdem Linuxrc das Installationssystem gestartet hat (Sie erhalten eine Stadard-Shell-Schnittstelle), binden Sie den entfernten NFS-Server ins Dateisystem ein:

mount -t nfs 192.168.1.9:/yast/logs /var/log


Wenn der NFS-Server nicht korrekt konfiguriert ist oder falls die Firewall blockt usw., kann dies eine Zeit lang dauern. Beobachten Sie die Datei /var/log/messages auf dem Server um eventuell Fehler zu finden.

Das nächste Kommando zeigt, ob das Verzeichnis /var/log wirklich umgeleitet wird:

mount


Vergessen Sie auch nicht, ein YaST2-Verzeichnis unter /var/log/ zu erstellen.

mkdir /var/log/YaST2


Installation fortsetzen

Das Verlassen der Shell setzt den Installationsprozess fort:

exit


oder

Ctrl+d


Sie können YaST auch manuell starten (Sie erhalten dann nach der ersten Installationstufe, vor dem ersten Systemstart, abermals eine Shell):

/usr/lib/YaST2/startup/YaST2.First-Stage


oder besser

/usr/lib/YaST2/startup/YaST2.First-Stage 1>/var/log/YaST2/stdout 2>/var/log/YaST2/stderr


und starten dann den PC manuell neu.