openSUSE:Gestaltungsrichtlinien

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Dieser Artikel beschreibt Farben, Hintergrundbilder und Icons. Anmerkung: Dieser Artikel wurde aus dem englischen Wiki transferiert, übersetzt und an das deutsche Wiki angepasst. Den Originalartikel finden Sie hier
Opensuse-styleguide.png

Zielgruppe

Die Zielgruppen einer openSUSE Distribution sind Linux-Entwickler, Linux-Enthusiasten und jene, die daran interessiert sind, eine Betriebssystem zu nutzen, das immer auf dem aktuellsten Stand ist. Manche bevorzugen hingegen ein stabiles, unterstütztes aber etwas veraltete Software. Die beabsichtigte Gestaltung kann mit den folgenden Adjektiven für alle openSUSE Distributionen beschrieben werden:

  • Frisch
  • Lebendig
  • Dynamisch
  • Futuristisch
  • Natürlich
  • Umfangreich

Layout

Nutze immer Leerzeichen. Das Vollstopfen von so viel Zeug wie möglich in den vorhandenen Raum ist etwas, das vermieden werden sollte. Grundsätzlich sollte die Aufteilung verschiedener Elemente oder Blocks mit Leerzeichen statt mit Linien oder Zeichen erfolgen.


Mache Gebrauch vom Goldenen Schnitt.


Farben

Die openSUSE Farben-Palette enthält nur einen Basissatz von Farben. Sie sind nicht auf die Nutzung dieser Farben beschränkt. Es ist aber gebräuchlich bzw. eine gute Übung von diesen Farben auszugehen und dann die Farben in Ihrer Helligkeit oder Sättigung so zu verändern, wie Sie es wünschen.

Opensuse-colors.png
  • Download Die Farbpalette für den Gebrauch in GIMP, Krita, Inkscape.
  • Download als SVG.

Die Farbpalette kann man ebenso auf der Seite von colorlovers.com in verschiedenen Paletten-Formaten (z. B. PS, AI usw.) herunterladen:

Bemerkung: colorlover.com unterstützt gegenwärtig nur 5 Farben je Palette.


Hintergrundbilder

Das Ziel der Standard-Hintergrundbilder ist es, unaufdringlich zu sein und sie müssen es ermöglichen, dass die Gegenstände auf dem Desktop gesehen werden. Ein kräftiger Hintergrund scheint perfekt zum obigen Ziel zu passen. Das Hintergrundbild sollte nicht fade oder langweilig wirken.


Wallpaper-preview.jpg 101 desktop.jpg

Es ist leicht möglich, dass ein Anwender das Hintergrundbild anpassen wird und somit gegen das gesteckte Ziel verstoßen wird, indem er ein Foto von seiner/ihrem Liebsten als Hintergrund wählt. Die Standardgrafik sollte eine Art abstraktes Muster mit geringem Kontrast besitzen. Abstrakte Muster wirken aus zwei Gründen am besten. Erstens, es verursacht nicht, dass der Menschen sich auf den Hintergrund konzentriert sonder auf die Gegenstände darauf. Außerdem vermeidet es kulturelle oder religiöse Eigenheiten. Die Verwendung eines Tieres könnte auch solche Auswirkungen haben oder noch schlimmer, den Anwender beleidigen.


Symbole (Icons)

openSUSE ist in einer schwierigen Position. Sie besteht darin, dass zwei Standard-Dektops bereitgestellt werden: KDE und GNOME. Jeder von ihnen hat einen sie historisch entwickelten und einzigartigen Stil für seine Symbole. Es ist möglich, dass der Nutzer Anwendungen beider Entwickler-Lager und von nicht darauf bezogenen Projekten (Firefox, LibreOffice) nutzt. Das Tango Projekt wurde gegründet, um dazu beizutragen, Symbole für Anwendungen zu entwickeln, die sich gut in die vorhandenen Umgebungen wie KDE und GNOME anpassen, ebenso auch an andere nicht-freie Platformen, wie MAC OS und MS Windows. GNOME bezieht langsam die Tango-Stilrichtlinien in ihre Grafiken ein und wenden sich ab von einem einzigartigem Aussehen für ihre Symbole. Auch KDE unterzieht eine Generalüberholung im Stil ihrer Symbole und verfolgt das Aussehen (den Look), wie er in den Oxygen Stilrichtlinien definiert ist. Die führt zur Annäherung der verschiedenen Stilarten.

Indessen werden die Unterschiede im Stil (Farbe, Perspektive, Schatten) bei größeren Abmessungen hervorgehoben. In der Werkzeugleiste und im Menü sind die Unterschiede minimal. Damit ist es nicht unbedingt notwendig, jede Desktop-Anwendung in Abhängigkeit von der Desktop-Umgebung neu zu gestalten. Anwendungen wie GIMP oder Scribus sehen nicht aus, als würden sie weder zu GNOME noch zu KDE oder irgend einem anderen System passen.


Agnostische Illustrationen auf dem Desktop

Es gibt Stilelemente in openSUSE, die üblich sind, unabhängig davon, ob der Anwender während der Installation GNOME oder KDE wählt: Bootmenü (Grub), Boot-Bildschirm (Bootsplash), Hilfe Vorlagen usw. Es wird vorgeschlagen, dort entweder die Verwendung von Symbol-Kunstwerken zu vermeiden oder fotorealistische Illustrationen (Größe 64x64 Pixel und darüber) zu verwenden, die dem Oxygen-Stil nahe kommen.


10 3 08 mobility.png 10 3 10 devel.png 10 3 13 register.png

Beiträge für Anwendungs-Symbole

Spezielle Beiträge für Anwendungssymbole sollten so nah am Upstream wie möglich erfolgen. openSUSE beabsichtigt nicht, eigene Themen für Anwendungs-Symbole zu betreiben. Anwendungen, die nicht von den beiden Plattformen GNOME oder KDE kommen, sollten den Tango-Stil verwenden. Bitte machen Sie sich selbst mit den Tango Stilrichtlinien vertraut.


Markenzeichen-Übersicht

Einige Novell-Marken (Handelsmarken, Logos, Service-Kennzeichen,...) sind Teil der Gestaltung in den openSUSE-Distributionen. Novell beschränkt die Verwendung seiner Marken. Bitte schauen Sie auch auf folgende Seiten:

Für Ihre Annehmlichkeit hier eine Werkzeugauswahl als Hilfe:

Stil

Der Stil bezieht sich auf die Verwendung von Kunstwerken, durch die der visuelle Zusammenhang mit den Produkten definiert wird. openSUSE ist eine Distribution, die auf einer enthusiastische Gemeinschaft basiert, was durch den Stil wiedergegeben wird.

Siehe auch