KDE

Aus openSUSE

Bei KDE hat ein Übergang vom bisherigen KDE3 zum neuen KDE4 stattgefunden. openSUSE 11.2 enthält neben dem fortschrittlichen KDE 4.3.1 kein KDE3 mehr. openSUSE 11.1 enthält neben KDE 4.1.3 auch KDE 3.5.10 und nutzt für noch nicht portierte Anwendungen die jeweilige KDE-3-Ausgabe.

Novell unterstützt das KDE-Projekt direkt durch Mitarbeiter und finanziell als Patron von KDE.

Am 3. November 2009 veröffentlichte das KDE-Projekt KDE 4.3.3. Pakete finden Sie unter KDE4. Informationen zum Aktualisieren einer KDE-Version finden Sie hier.
Am 26. August 2008 veröffentlichte das KDE Projekt KDE 3.5.10. Informationen zum Status von KDE3 in openSUSE finden Sie unter KDE3.


Inhaltsverzeichnis

KDE

KDE4-Arbeitsfläche unter openSUSE 11.2

Versionen in Distributionen von openSUSE; aktuelle Versionen für ihre Distribution finden Sie (evtl.) im Build Service.

11.0 11.1
3.5.9 & 4.0.4 3.5.10 & 4.1.3
11.2 Factory
4.3.1 4.3.1


KDE steht für K Desktop Environment (früher mal Kool Desktop Environment) und ist zusammen mit GNOME die am weitesten verbreitete, grafische Anwendungsumgebung für unixoide Betriebssysteme. KDE bringt eine Menge Zusatzprogramme für den täglichen Gebrauch mit, darunter Datei- und Web-Browser, E-Mail- und Kalenderprogramme, RSS-Nachrichtenleser, ein Adressbuch, Medienabspieler und vieles mehr. KDE setzt dabei auf Qt auf, kann über die gtk-qt-engine aber auch GTK-Programme in das Aussehen seiner Umgebung integrieren. KDE lässt sich umfangreich den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben anpassen, sowohl was das Verhalten als auch was das Aussehen der Umgebung angeht.

Ab openSUSE 10.2 enthält KDE eine neues, von openSUSE entwickeltes, Startmenü namens Kickoff. Das Standardmenü ist allerdings ebenfalls noch vorhanden, wenn Sie jenes verwenden wollen, reicht ein Aufruf des Kontextmenüs indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol klicken und Zu KDE-Menüstil wechseln wählen.


Änderungen und Ziele für KDE4


Einige der wesentlichen Änderungen werden im Rahmen des Projekts Appeal entwickelt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Nutzung der KDE-Arbeitsfläche sowohl zu vereinfachen, als auch optisch besonders ansprechend zu gestalten. Dazu wurden innerhalb von Appeal Unterprojekte geschaffen, die sich den einzelnen Aufgaben widmen. So arbeitet das Projekt Oxygen an einem neuen Thema für die Symbole, während das Plasma-Projekt die Kontrollleiste und die Desktop-Oberfläche zusammenfassen und, auch mit Hilfe OpenGL-beschleunigter Effekte, neu gestalten will. Tenor soll schließlich die dem Nutzer zur Verfügung stehenden Informationen einfach und übersichtlich verfügbar machen, aber auch kontextsensitiv in Verbindung bringen.

Zu den außerhalb von Appeal stattfindenden Neuerungen zählt die Multimedia-API Phonon, welche den alten Soundserver aRts ablöst. Phonon stellt vergleichbar mit DirectShow unter Windows und QuickTime unter Mac OS X eine einheitliche API zur Entwicklung von Audio- und Video-Anwendungen bereit. Es selbst ist jedoch kein Soundserver wie aRts, sondern nur eine Zwischenschicht, die die Benutzung von verschiedenen Backends ermöglicht.

Das Projekt Solid hat das Ziel, den Benutzern den Umgang mit der Computer-Hardware zu erleichtern, insbesondere mit solcher, die während des Betriebs ein und aus gesteckt werden kann. Eine weitere Intention von Solid ist es, KDE plattformunabhängiger zu gestalten: Um auch native Versionen von KDE für andere Betriebssysteme (z. B. Windows) zu veröffentlichen, ist eine Abstraktionsschicht nötig, die es Anwendungen ermöglicht, die Hardware unter allen Betriebssystemen gleich anzusteuern. Ohne diese Schicht müsste jede Anwendung für verschiedene Betriebssysteme angepasst werden, was ein sehr großer Aufwand wäre und deshalb nur einmal – für alle anderen Applikationen benutzbar – in Solid implementiert wird.

Des Weiteren verwendet KDE4 zur Kommunikation zwischen den Anwendungen nicht mehr DCOP, sondern das vom freedesktop.org-Projekt entwickelte D-Bus. Weitere Neuerungen sind der universale Dokumentenbetrachter Okular, der die bisherigen Einzelprogramme KPDF, KGhostview, KView, KFax und KDVI ersetzen soll, und der Dateiverwalter Dolphin, der sich anders als Konqueror allein auf die Verwaltung von Dateien konzentriert. Konqueror wird seine dahingehenden Fähigkeiten beibehalten, allerdings wird der Fokus mehr auf Web-Browsing gelegt.

Ebenfalls wird die Rechtschreibprüfung KSpell2 durch die Neuentwicklung Sonnet ersetzt. Sonnet verfügt neben der Rechtschreibprüfung auch über eine Grammatikprüfung, Übersetzungsfunktionen und die Erkennung der Sprache eines geschriebenen Textes. Das Team um Sonnet arbeitet dabei eng mit dem AbiWord-Team zusammen, und nutzt unter anderem deren Schnittstelle zum Zugriff auf verschiedene Rechtschreibprüfungssysteme.

Informationen zur Integration von KDE4 in openSUSE erhalten Sie auf dieser Seite.

Enthaltene Programme


KDE enthält eine Vielzahl zusätzlicher Programme aus fast allen Bereichen. Viele Anwendungen verfügen über grundlegende gemeinsame Funktionen, wie das Darstellen mehrerer Fenster in Reitern (Tabs), Rechtschreibprüfung während der Eingabe, Lesezeichenverwaltung und das Öffnen von Dateien über verschiedene Protokolle mittels kio-slaves. Im folgenden werden ein paar der wichtigsten Programme aufgeführt.

Programme, die neu in KDE 4 enthalten sind.

  • Dragon Player - einfacher Multimediaabspieler
  • Dolphin - reiner Dateiverwalter
  • Marble - Desktop-Globus
  • Okular - Dokumentenbetrachter (löst KPDF und andere ab)
  • Phonon - Multimediazwischenschicht
  • Plasmoids - Miniprogramme für die Arbeitsfläche
  • Skanlite - Scannen (löst Kooka ab)

Weitere Programme, die unabhängig vom KDE-Projekt für KDE entwickelt werden:


Dokumentation


Einen Überblick über die wichtigsten Änderungen in KDE4 erhalten Sie in der Einführung in KDE4

  • KDE-Konfiguration. In ein paar Worten und bildreich erklärt, wie Sie bestimmte Aspekte von KDE ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen.

Problemlösungen

Lösungen zu bekannten Problemen mit KDE finden Sie auf der Seite KDE/Problemlösungen.


Installation/Aktualisierung


openSUSE mit KDE

Informationen zur Installation von openSUSE finden Sie hier. Die LiveCDs enthalten ein Installationsprogramm mit dem sich das System auf der Festplatte des Computers installieren lässt.

Aktualisierung auf die aktuellste KDE-Version

Nutzen Sie die 1-Klick-Installationsverknüpfungen, um auf die neueste KDE-Version zu aktualisieren.

openSUSE KDE aktualisieren

Es gibt ein Kurzanleitung zur Aktualisierung von KDE.

Zu KDE wechseln

Sie suchen mächtigere Anwendungen und wollen mehr Kontrolle über ihre Arbeitsfläche haben? Werden Sie einen Blick auf unsere Anleitung zur Installation von KDE von einer anderen Arbeitsumgebung aus.

Paketdepots im openSUSE Build Service

Die Seite KDE/Paketdepots enthält eine Liste verfügbarer Paketdepots.

Alle dort angegebenen URLs können 'als Quelle in YaST oder zypper genutzt werden und können auch in andere Paketverwaltungen (wie Smart) eingebunden werden. Beachten Sie dabei aber, dass Sie das zu ihrer Distribution passende Unterverzeichnis auswählen müssen (wie openSUSE_11.0/).

KDE 4 Trunk-Pakete

openSUSE paketiert die neuesten Eintwicklungsschnappschüsse von KDE 4, und diese werden wöchentlich aktualisiert. Diese sind ideal für Entwickler, die auf einfach Art und Weise KDE-Anwendungen unter Verwendung der aktuellsten Bibliotheken und Unterstützungspakete entwickeln wollen. Schauen sie sich diese Informationsseite an, um zu erfahren, wie Sie KDE4 einrichten.


Erhalten Sie Unterstützung oder helfen Sie Anderen


Treten Sie der KDE openSUSE-Gemeinschaft bei oder nehmen Sie Kontakt mit den Mitgliedern des openSUSE KDE-Teams auf.

Fehler

Was macht KDE unter openSUSE so besonders? Vielleicht ist es das Team engagierter Entwickler, das viel seiner Zeit in das Beseitigen von Fehlern investiert, so dass Sie wissen, dass Sie sich auf KDE unter openSUSE verlassen können.

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Fehler klassifizieren

Der Leitfaden zur KDE-Fehlerklassifizierung beschreibt, wie Sie bei der Klassifizierung von KDE-Fehlerberichten helfen können. Die folgenden Abfragen helfen ihnen bei der Sichtung von KDE-Fehlerberichten oder zeigen ihnen, dass ihr Fehler schon gemeldet wurde.

Mailing-Liste

IRC

Treffen

  • Ein regelmäßiges KDE Team IRC-Treffen findet all zwei Wochen Mittwochs in #opensuse-kde auf Freenode statt.


Entwicklung


Spickzettel

Wir haben einen KDE-Spickzettel erstellt, um zu dokumentieren was wir machen und wie wir es machen.

Paketbau

Paketbau ist das Lebenselixier eines Projekts in einer Distribution. Dies ist der Prozess durch den Software in openSUSE integriert wird und auf der DVD oder in den Internetpaketdepots zur Installation zur Verfügung gestellt wird. Eine der Stärken von openSUSE ist die Frische unserer KDE-Pakete, die regelmäßig aktualisiert und mit Fehlerbehebungen aus dem KDE SVN versorgt werden, noch bevor diese in einer Veröffentlichung allgemein zur Verfügung gestellt werden.

Viele der KDE-Kernpakete werden vom KDE Team gebaut, aber Software von Dritten, bspw. von kde-apps.org ist in unseren Community-Paketdepots immer willkommen.

KDE selber bauen

Das Build Service-Projekt KDE:KDE4:UNSTABLE:Desktop stellt aktuelle KDE 4 SVN-Pakete bereit. Wenn Sie mehr machen wollen, als KDE 4 einfach nur auszuprobieren, möchten Sie es vielleicht selber kompilieren:

Ideen und Planung

Verschiedenes


Siehe auch



WWW-Verweise