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Archive:Ankündigung 12.3

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openSUSE 12.3 – Frei, offen und fantastisch

Liebe Benutzer, Mitwirkende, Fans und Freunde!
Die neueste openSUSE Distribution ist bereit für Sie. Nach 6 Monaten harter Arbeit bringen wir Ihnen das Beste, was freie Software anzubieten hat, mit unser einzigartigen "Grünen Soße" - stabil, freundlich und zum Spaß.

Mehr Details zu openSUSE 12.3

Diese Seite geht mehr in die Details. Was ist neu bei diesem openSUSE Release. Zu viele Informationen? Lesen Sie die Seite Top Funktionen oder Produktbesonderheiten.

Unter der Haube

Wir haben unsere Infrastruktur aktualisiert, weiterhin neue Technologien integriert, die Leistungsfähigkeit bei Hardwareunterstützung und Konfiguration verbessert. Die Hauptänderungen werden nachfolgend beschrieben.

Linux 3.7

Diese Version bringt den Kernel 3.7 mit. Das schließt folgende Verbesserungen ein:

  • Alle Dateisysteme profitieren von Verbesserungen im RAID-Subsystem, wie schnellerer RAID-Konfiguration, RAID 10-Unterstützung im Devicemapper und Discard (Trim) für SSDs. Dank einer Überarbeitung der Kernel-Dateisystemschnittstelle konnte ein Dämon entfernt werden, der das Subsystem bislang alle 5 Sekunden aufgeweckt hat. Die größeren Verbesserungen des Dateisystems beinhalten:
    • In den Metadaten lassen sich kleine Dateien speichern (was Zugriffe beschleunigt und weniger Speicherplatz verschwendet), außerdem ist es in EXT4 nun möglich, die Integrität der Metadaten mit Hilfe von Prüfsummen zu schützen. Die Quota-Unterstützung wurde verbessert, das Überschreiben von Dateien und die Verkleinerung von Volumes (auch wenn sie größer als 16TB sind) wurden beschleunigt.
    • Btrfs wurde erweitert um I/O-Fehlerstatistiken, Subvolume-Quotas, Quota-Gruppen, Snapshot-Diffs, beschleunigtes Fsync, schnelleres Lesen und Schreiben von VM-Abbildern und die Fähigkeit, Copy-on-Write für einzelne Dateien zu deaktivieren.
    • XFS bringt erhöhte Geschwindigkeit, geringere Latenz und verbesserte Unterstützung für größere Verzeichnisblockgrößen sowie verschiedene kleinere Verbesserungen.
  • Userspace Probes zur Leistungsprofilierung mit Werkzeugen wie Systemtap oder Perf und ein neues Perf Trace, ähnlich Strace.
  • Viele Verbesserungen betreffen die Netzwerkadministration. Die Leistung des TCP-Protokolls wurde erhöht durch Unterstützung des "TCP Fast Open" auch für Server, TCP Early Retransmit (RFC 5827), Integration von "TCP small queues" und einem neuen Warteschlangen-Management-Algorithmus gegen Bufferbloat. Andere Low-Level-Protokollverbesserungen sind Unterstützung für die Überprüfung und Wiederherstellung von TCP-Verbindungen sowie ein neues Tunnelungsprotokoll, mit dem Layer-2-Ethernetpakete über UDP transportiert werden können. Neu ist die Unterstützung des experimentellen SMBv2-Protokolls, der stabilen NFS 4.1 und paralleles NFS, sowie die Möglichkeit zum sicheren Swappen über NFS/NBD.
  • Der Kernel erlaubt nun das von Android stammende opportunistische Suspend ('wakelocks') und unterstützt Suspend gleichzeitig in RAM und auf Patte. Das vermeidet Datenverluste durch einen leeren Akku im reinen Suspend-to-RAM.
  • Neue Features im Gebiet Sicherheit: Unterstützung signierter Kernelmodule, Intels SMAP (Schutz von Programmspeicherbereichen vor Änderungen durch den Kernel), VFIO für sicheren Zugriff von Gasttreibern auf Hardware-Treiber des Hosts und ein Sandkastenmechanismus zum Filtern von Systemaufrufen. Außerdem kann dem Kernel nun verboten werden, in bestimmten Verzeichnissen symbolischen oder harten Verknüpfungen zu folgen, wenn sie in der Verzeichnishierachie weiter nach oben zeigen, was Angreifern eine verbreitete Methode nimmt, sich in einem System erweiterte Rechte zu verschaffen. Schließlich hat der Kernel gelernt, vorher ungenutzte Quellen, wie MAC-Adressen, DMI-Daten und USB-Hardware-Informationen zum Sammeln von Entropie zu verwenden.
  • Andere Verbesserungen beinhalten die Fähigkeit, SCSI über Firewire und USB auszuführen, einen aggressiven SATA-Schlafmodus für SSD und Festplattenmotor sowie die Unterstützung für den PCIe "d3cold" Energiestatus.
  • Wie immer gab es Verbesserungen bei der Hardware-Unterstützung, Leistung und Stabilität bei den Grafiktreibern, Speichermedien, Webcam, Audio, WLAN und anderen Systemen. Änderungen beinhalten Code für Intels künftigen Haswell-Grafikkern. Hauptänderungen resultieren in einem schnelleren und stabileren Nouveau-Treiber mit Unterstützung für neue NVidia-Grafikkarten, verbesserte NFC-Unterstützung und spezielle Treiber für eine große Anzahl von Laptops. (Besten Dank an kernelnewbies.org und den fantastischen heise open Kernel-Logs).

Systemd

openSUSE 12.3 komplettiert den Umzug zu Systemd (aktualisiert zu Version 195) und hat SysV Init entfernt. Viele Pakete im Kernsystem haben Patches und Verbesserungen erhalten, um besser mit der nächsten Generation des Initsystems zu arbeiten. Weitere Änderungen:

  • Systemd regelt nun die Systemschlafzustände und die Ein/Aus-, Schlaf- und Deckel-Schalter. Dies bedeutet, dass, auch wenn kein Benutzer angemeldet ist, versetzt das Schließen der Klappe Ihr System in den Schlaf, um Ihren Laptop vor Überhitzung zu bewahren, sollten Sie übersehen haben, nicht eingeloggt zu sein.
  • Systemd-delta ermöglicht es Ihnen, zu sehen, wie Konfigurationsdateien seit der Installation geändert wurden.
  • Bei Systemd-Werkzeugen wie systemctl und journalctl kann nun die Dateierweiterung “.service” weggelassen werden.
  • Das Systemd-GTK-Konfigurationswerkzeug wurde in das Paket systemd-ui aufgenommen.
Journal

Systemd sammelt nun alle Sevice-Ausgaben (einschließlich der Syslog-Einträge) in einem Journal. Diese Ausgabe wird standardmäßig zu Ihrer Standard-System-Logger-Implementierung weitergeleitet (Rsyslog, Syslog-ng).

  • Auf das Journal kann unter Verwendung von journalctl in einem für Menschen lesbaren Format zugegriffen werden. Versuchen Sie es mit journalctl -f
  • Wenn das Paket systemd-logger installiert wird – wodurch Rsyslog ersetzt wird – werden die Journaleinträge in einem verschlüsselten Binärformat auf die Festplatte geschrieben.
  • Es gibt einen Journal-Gateway-Dienst für den Zugriff auf das Journal via HTTP und JSON. Info hier. Dieses Gateway ist standardmäßig nicht aktiviert.

Andere Funktionen und Änderungen

  • PulseAudio wurde von 1.1 auf Version 3 aktualisiert, welche die Unterstützung für Bluetooth Audio-Quellen, einen virtuellen Surround-Modus und eine Unterstützung für mehr Geräusch-Löschungs-Moden hinzufügt. Es gibt auch eine UCM-Unterstützung, während der Laufzeit bearbeitbare LADSPA FilterParameter, konfigurierbaren Geräte-Latenz-Offset und eine Menge Infrastruktur-Verbesserungen.
  • Das Snapshotwerkzeug für das Dateisystem btrfs hüpft von Version 0.0.11 zu 0.1.1. Es erlaubt gewöhnlichen Benutzern Schnappschüsse zu machen und bietet experimentelle Unterstützung für LVM-Schnappschüsse.
  • Das neueste Mesa 9.0 bringt OpenGL 3.1 mit, weitere Leistungsverbesserungen und Fehlerbeseitigungen.
  • Im Paketmanagementbereich zeigt Zypper in Version 1.8.9 den Paketinstallationsfortschritt. Das Backend für Zypper: PackageKit wurde neu geschrieben. Es liefert eine viel besseres Paketmanagementerlebnis mit den Kreuz-Distributions-GUI-Werkzeugen.
  • SSHD besitzt nun einen stärkeren Sandkasten, um gegen Hackerangriffe zu schützen.
  • Shadow ersetzt unseren alten Fork pwdutils. Seine Änderungen wurden Upstream verarbeitet.
  • Linux PAM Module wie pam_unix.so und pam_cracklib.so werden nun standardmäßig bei neuen Installationen verwendet, da sie nun Funktionen des von SUSE entwickelten pam_unix2.so und pam_pwcheck.so. anbieten.
  • selinux-policy wurde auf 2.20120725 aktualisiert.

Freie Desktops

openSUSE ist einzigartig unter den Haupt-Limux-Distributionen darin, alle wesentlichen freien Desktops auf einer gleichen Basis auszuliefern: offiziell entwickelt und unterstützt. Das schließt GNOME, KDE’s Plasma Desktop (als Standarddesktop) und Plasma Netbook, Xfce, LXDE sowie den brandneuen E17 ein. Wie gewöhnlich führt dieses Release einige nette neue Künstlerarbeiten vom Booten bis zu den Anwendungsfenstern aus. Speziell KDE erhielt ein nettes dunkles Thema für den Plasma-Arbeitsplatz.

Der Plasma Desktop

Die Aktualisierung des KDE-Arbeitsplatzes bringt viele Verfeinerungen zu openSUSE. Für dieses Release arbeitete das openSUSE Artwork-Team mit dem KDE-Team zusammen. Wenn Sie ein dunkles Thema auch für Ihre Anwendungen mögen, können Sie das dunkle Thema in Ihrer Farbsektion in den Einstellungen des Erscheinungsbildes für die Anwendungen auswählen. Das enthaltene 'Obsidian Coast' ist eine andere Farbvorlage, die einen Versuch Wert ist. Für Leute, die den Standard-Plasma-Look bevorzugen, steht ein verbessertes Air-Thema zur Verfügung. Einen ersten Eindruck können Sie auf der Seite Bildschirmfotos gewinnen.

  • Die Version 4.10 des Plasma Desktops schließt viele Miniprogramme für die neue QML-Technologie ein. Das verbessert das Verhalten, die Leistung und die Stabilität der Desktopkomponenten.
  • Im Bereich des Fenstermanagements ist es nun leichter möglich, Scripte mit zusätzlichen Funktionen und Effekten für KWin herunterzuladen. Ein neues Script zur Maximierung der Fenster ist standardmäßig enthalten. Andere Verbesserungen beziehen sich auf die openGL-Unterstützung in den meisten virtuellen Maschinen. Der Fenstermanager besitzt auch die Unterstützung für das Farbmanagement über den Monitor.
  • Eine neue Hauptfunktion besteht in der Unterstützung für einen oberen-Bildschirm-Knopf oder einen Knopf für die Titelleiste für das Menü. Bei Freigabe einer dieser Optionen unter Anwendung Erscheinung-Stil-Feineistellung, in den Systemeinstellungen, wird das Menü der Anwendung verschwinden. Es wird nun als neuer Knopf auf der Fensterdekoration zur Verfügung stehen (der Ort ist natürlich einstellbar) oder in einem automatisch verschwindenden Menü am oberen Bildschirmrand (oder unmittelbar unter der oberen Bildschirmleiste), das dann erscheint, wenn Sie Ihre Maus dort bewegen.
  • Der Dateimanager Dolphin, Teil des Plasma Desktops, erhielt weitreichende Verbesserungen bei der Bearbeitung von großen Ordnern und auf Metadaten basierten Gruppierungen. Smarte Suchoptionen wurden hinzugefügt.
  • Die Handhabung von Metadaten wurde auch auf anderen Gebieten verbessert, so ein schnelles Indexieren, das weniger in die tägliche Arbeit eingreift. Die Einführung von Nepomuk Cleaner bietet ein einfaches Werkzeug zur Reinigung der semantischen Metadatenspeicherung. Er säubert die Hinterlassenschaft von ungültige Daten und verarbeitet doppelte Einträge. Er beschleunigt die Handhabung von E-Mails und die Suche nach Dateien signifikant. Ihn anzuwenden, kann erheblich Zeit beanspruchen (bis zu einem Tag). Aber er wird sehr empfohlen.
  • Das Druckermanagement wurde durch die Einbeziehung eines neuen Druckmanagers verbessert. Ein Plasmaapplet zeigt Drucker und läßt Sie die Warteschlagenaufgaben regeln, während der Systemeinrichtungsbildschirm Ihnen es ermöglicht, Drucker hinzu zu fügen, zu löschen oder zu konfigurieren. Der neue Drucker-Wizard ist viel smarter als der vorherige und der neue Druckmanager arbeitet viel besser mit dem neuesten CUPS.
  • Der Apper-Aktualisierungsmanager V 0.8 dürfte nicht länger Blockierungsereignisse mit Zypper und YaST erzeugen. Neu ist ein Plasmoid zum Ausführen von Aktualisierungen. Es ist nicht standardmäßig einbezogen, kann aber aus den Repositorys heruntergeladen werden. Apper wird ebenso nicht vertrauenswürdige Pakete zeigen und beschreiben und kann automatisch Pakete im Voraus für die Durchsicht herunterladen. Benachrichtigungen sind gut integriert. Leistung und GUI wurden verbessert und viele Wanzen wurden zerdrückt.
  • Die Bluetooth Integration in den Arbeitsraum erhielt verschiedene Verbesserungen im Verhalten und in der Benutzerschnittstelle, um verlässlichere Verbindungen mit weniger Unterbrechungen herzustellen.

GNOME Shell

Die ist das 3. openSUSE Release mit GNOME 3. Die Höhepunkte in diesem Release sind:

  • Die Benachrichtigung enthält eine umgestaltete 'Nachrichten-Leiste. Die Gegenstände in der Liste sind größer, klarer und bewegen sich nicht herum. Das macht sie benutzbarer.
  • Die Übersicht der Aktivitäten erhilet ein verbessertes Layout. Eine Änderung betrifft die Art wie Anwendungsstarter erreicht werden. In früheren Versionen verwendete man den Anwendungstabullator oben links, um Zugriff auf die Anwendungen zu haben. Das wurde ersetzt durch einen neuen Startknopf, der in der Dash platziert ist.
  • Der Dateimanager (Nautilus) wurde mit einer funktionsfähigen Dateiensuche, einer neue Ablage für zuletzt verwendete Dateien versehen. Er erhielt eine überarbeitete Oberfläche, eine Reihe von Fehlerbeseitigungen sowie neuen Funktionen.
  • Es wurde eine Eingabequelle integriert, die verschiedene Buchstabensätze (z.B. japanisch oder chinesisch) schneller und leichter eingeben lässt.
  • Die Zugänglichkeit auf Abruf bedeutet, dass die universellen Zugangsfunktionen, wie der Orca-Bildschirmleser, auf Knopfdruck aktiviert werden kann.
  • Ein neuer Sperrbildschirm unterstützt eine attraktive Ansicht, wenn das Gerät gesperrt ist. Hinzu kommt eine brauchbare Funktion, wie Medienregelungen. Der Sperrbildschirm bedeutet, dass Sie sehen können, was passiert, während Ihr Bildschirm blockiert ist. Er erlaubt es Ihnen, eine Zusammenfassung darüber zu erhalten, was passierte, während Sie abwesend waren. Es bedeutet auch, dass Sie leicht die Lautstärke ändern können, eine Aufnahme überspringen oder Ihre Musik unterbrechen können, ohne ein Passwort eingeben zu müssen.

Es gibt viele andere Verbesserungen in GNOME 3.6, einschließlich eine Unterstützung für Online Accounts für Microsoft Exchange und Windows Live (SkyDrive Zugang via Dokument-Anwendung). Verbesserungen bei den Systemeinstellungen schließen größere Icons und ein besseres Layout ein. Alle Icons werden nun angezeigt, wenn immer es möglich ist. Der Flugzeugmodus schalltet nun alle Radios, einschließlich Bloetooth, aus. Viele der grundlegenden GNOME-Werkzeuge erhielten ebenso Verbesserungen, so der Analysator für die Festplattenbelegung und der Zeichenbetrachter. Mehr Details finden Sie in den Notizen zum Release.

Xfce

Der Xfce Desktop wurde durch die neuesten Fehlerbeseitigungen aktualisiert. Das betrifft den Dateimanager Thunar und das Terminal. Letzteres wurde zu Xfce4-Terminal umbenannt. Thunar 1.6.0 führt die Tab-Unterstützung ein, verbessert die Handhabung von Lesezeichen (auch das Hinzufügen und Löschen von Fern-Lesezeichen) und erhält verschiede Benutzerschnittstellen-Verbesserungen, z. B. eine Prüfung des freien Speicherplatzes bevor das Kopieren startet. Das Xfce4-Terminal 0.6.0 wurde modernisiert und von Wanzen befreit. Am wichtigsten ist nun die Unterstützung des drop-down Modus im Quake-Stil, der ein Terminal bereit hält, auf das über eine Tastenkombination schnell zugegriffen werden kann.

Ein anderer freier Desktop und Fenstermanager

Mit E17 als neue Desktop-Umgebung und zwei neuen Fenstermanagern (awesome und Sawfish) hat dieses openSUSE Release eine Menge für jene zu bieten, die keine großen Fans der traditionellen Desktops sind.

Der Fenstermanager awesome

Neu in openSUSE 12.3 ist awesome, ein sehr konfigurierbares Fenstermanager-Rahmenwerk für X. Es richtet sich hauptsächlich an Poweruser, an Entwickler und Leute, die sich mit den tagtäglichen Computeraufgaben beschäftigen und eine feinstufige Regelung über ihre grafische Umgebung wollen und die Fähigkeiten haben, das umzusetzen. Ein Fenstermanager ist im Rahmen unserer tagtäglichen Aufgaben wahrscheinlich eine der am meisten verwendeten Software, neben Webbrowser, Mailleser und Textbearbeiter. Poweruser und Programmierer haben eine große Auswahl an verschiedenen Werkzeugen für diese Aufgaben. Einige sind stark erweiterbar und konfigurierbar.

awesome versucht diese Werkzeuge mit dem zu vervollständigen, was wir vermissen: einem erweiterungsfähigen, besonders konfigurierbaren Fenstermanager. Um diese Ziel zu erreichen, wurde awesome als ein Rahmenwerk gestaltet. Er ist extrem schnell, klein, dynamisch und stark erweiterbar. Er verwendet die Programmiersprache Lua. Die Idee dahinter ist, dass Sie Ihren eigenen Fenstermanager bauen, der genau die Funktionen bietet, die Sie benötigen.

awesome verwendet eine leicht nutzbare und sehr gut dokumentierte API, um das Verhalten Ihres Fenstermanagers zu konfigurieren und zu definieren.

Der Fenstermanager Sawfish

Sawfish ist ein erweiterbarer Fenstermanager, der eine Scriptsprache verwendet, die auf Lisp basiert. Seine Richtlinien sind äußerst klein, verglichen zu den meisten Fenstermanagern. Sein Ziel ist einfach, Fenster zu managen, so flexibel und attraktiv wie möglich. Alle hochwertigen Fenstermanagerfunktionen sind in Lisp für zukünftige Erweiterungen oder Überarbeitungen enthalten. Dieses sind einige der Funktionen, die Sawfish von anderen Fenstermanagern abhebt:

  • Leistungsfähige Schlüssel-Einbindung: Theoretisch kann jede Funktion, die von Sawfish bereitgestellt wird, mit Tastenkombinationen versehen werden (oder Mausknöpfen).
  • Ereignishaken: Für viele Ereignisse (bewegte Fenster usw.) können Sie, auf die Art und Weise wie Sawfish antworten wird, anpassen.
  • Fensterzuordnung: Wenn Fenster erzeugt werden, können Sie diese einen Satz von Regeln zuordnen und sie führen diese automatisch aus.
  • Flexible Themenstellung: Sawfish erlaubt es, für sehr verschiedene Themen kreiert zu werden. Eine Anzahl Themen von Drittanbietern stehen lesbar zur Verfügung.

Sawfish erkennt Ihre Arbeitsplatzumgebung und integriert sich in diese, egal ob Sie KDE, GNOME, LXDE, XFCE oder Mate verwenden.

Enlightenment 17

Als Enlightenment 0.17 oder (E17) schließlich veröffentlicht wurde, waren wir froh, das ermöglicht zu haben. Er ist eine komplette Neufassung von DR16 und wurde gestaltet, eine ausgereifte Desktopshell zu sein, basierend auf den neuen Bibliotheken der Enlightenment Foundation (EFL). Mehr Informationen erhalten Sie auf der Seite Enlightenment oder im Portal des englischen Wiki en:Portal:Enlightenment

Weiteres

PCMan, der Dateimanager vom Leichtgewicht-Desktop LXDE, ist mit einer neuen Version enthalten. Das 1.1 Release bringt einige Verbesserungen zur Benutzeroberfläche, wie Deaktivierung von Sachen, die (wie 'Kopieren' von ausgewählten Gegenständen) im Menü und in der Werkzeugleiste nicht reagieren, die Option 'Backup-Dateien als versteckt zu behandeln', die Fähigkeit die Detaillistenansicht zu ändern und eine Suchmaschinenunterstützung. Die wesentlichen Verbesserungen wurden in Bezug auf die Stabilität und Leistung gemacht. Ebenso werden die Unterstützung zum Aushängen von Wechselmedien, ohne sie auszuwerfen, und andere kleine Änderungen mitgeliefert.

Ein weiterer Teil dieses Release besteht in WindowMaker 0.95, bei dem einige Änderungen in den Einstellungen eingeführt wurden. Es wurde eine neue "Zentral"-Anordnungsstrategie, die Unterstützung für _NET_FRAME_EXTENTS, hinzugefügt und die CPP-Abhängigkeit von Prozess-Menü-Dateien beseitigt.

Neue Eingabemethode

Alle Desktops haben nun Zugang zu Mozc, einem japanischen Eingabemethodenmotors, entwickelt von Google. Er wurde ein de facto Standard in der Linux-Gemeinschaft, weil er eine präzisere Konversation ermöglicht. Es scheint, dass der vorherige Standardmotor, Anthy, nicht mehr länger unterstützt wird. Zinnia und zinnia-tomoe stellt eine Handschrifterkennung für Mozc bereit.

Das Paket von Mozc wurde über ein Jahr im M17N Projekt des Open Build Service ausgebrütet. Es wurde einer Reihe von Tests unterzogen und viele japanische Benutzer haben es per Hand installiert. So wurde es Zeit, dieses angemessen an openSUSE zu übergeben!

TeXLive

LaTeX Liebhaber werden es schätzen, dass TeXLive 2012 in verschiedene Pakete aufgeteilt wurde, um ein hochmodularisierte TeX Zeichensatzsystem zu haben. Die Teilung wurde gemäß den aus dem Upstream bekannten Paketen von TeXLive durchgeführt.

Diese Pakete sind gruppiert nach:

  • Dateisystem (FHS/TDS), Infrastruktur, Sammlungs- und Schemenpakete, alle noarch. Die Sammlungs- und Schemenpakete sind alle Platzhalter für Abhängigkeiten, die sie benötigen.
  • noarch Pakete stellen spezielle Formate wie Latex, Fonts, Stile und Dokumentation bereit. Diese Pakete benötigen die
  • Binärpakete, die die Programme bereitstellen , wie den Motor pdftex, dvips, xdvi, xetex und weitere.

Die noarch Pakete für Formate, Stil und Motoren stellen die Dateien als virtuelle Abhängigkeiten bereit. Das betrifft z.B. texlive-latex. Es führt

 `tex(alltt.sty)' zu `tex(tracefnt.sty)',
 `tex(article.cls)' zu `tex(slides.cls)',  
 `tex(omlcmm.fd)' zu `tex(ullasy.fd)' und vieles mehr.

Wenn etwas bei LaTeX vermisst, wird mit beispielsweise

    ! LaTeX Error: File `multirow.sty' not found.

oder

    ! Font U/pzd/m/n/10=pzdr at 10.0pt not loadable: Metric (TFM) file not found.

Dann kann das durch folgende Kommandos gelöst werden:

    zypper install 'tex(multirow.sty)'
    zypper install 'tex(pzdr.tfm)'

Der Projekt URL dafür ist hier und die Downloadrepositorys sind hier.

Neue und aktualisierte Anwendungen

Audio, Video und Fotobearbeitung

Die neueste Version des beliebtesten Musikabspielers Amarok 2.7 bringt eine breite Vielfalt von Fehlerbereinigungen und Verbesserungen mit. Hier eine Liste der Hauptänderungen:

  • Die Track-Dragging-Unterstützung im Unique Tracks Tab der Synchronisierungsstatistik erlaubt es Ihnen einen Unterschied zwischen Sammlungen und dem Transfer vermisster Tracks zu machen.
  • Amarok scrobbelt nun Tracks in Streams, wenn der Stream Metadaten korrekt aktualisiert.
  • Wenn man zu Last.fm scrobbelt, kündigt Amarok vorgeschlagene Tagkorrekturen (einstellbar) an.
  • Die Fähigkeit kürzlich gespielte Tracks von iPod zu Last.fm zu scrobbeln;
  • Synchronisation von Lables und Bewertung zwischen Last.fm und Amaroksammlungen; Die Abspielanzahl kann in eine Richtung von Last.fm zu Amarok synchronisiert werden.
  • Statistische Synchronisation zwischen Sammlungen unterstützt Bewertung, erste /letzte abgespielte Zeit, Spielanzahl und Lables.
  • Markiert heruntergeladene Podcastepisoden zum Aufbewahren, auch wenn das Reinigen aktiviert ist.
  • Nepomuk Plugin: Abspielen und organisieren von Tracks, die die Nepomukdatenbank verwenden.
  • Amazon Einkauf: Es ist nicht möglich, Gegenstände in Ihren Einkaufswagen durch Verwenden von Amarok hinzu zu fügen
  • Amazon Einkauf: Verwenden Sie das Kontext-Info-Applet, um weitere Informationen über die ausgewählten Gegenstände anzuzeigen
  • Amazon Einkauf: Wir liefern nun ein Hilfsprogramm zur Handhabung von Downloads von Amazon.

Rhythmbox 2.98 bringt eine Reihe kleinerer und größerer Verbesserungen mit:

  • Einen neuen Dialog zum Importieren von Musik in die Bibliothek
  • Eine neue Audio-CD-Metadaten-Anzeigebibliothek, Ersatz von libmusicbrainz
  • Verbesserte Übertragungen zwischen Album-Kunst-Bildern
  • Nautilus Cluebar Knöpfe sind nun am richtigen Platz, wenn sie ausgewählt werden.
  • Aktualisierungs-Benachrichtigungs-Knöpfe wenn der Abspielzustand sich ändert
  • Sucht musicbrainz nach Albumkunst nach Album und Künstlernamen
  • Mögen/verbannen Knöpfe, sichtbar in last.fm/libre.fm Quellen

Audioplayer Banshee 2.6 ist der Höhepunkt sechs monatiger Arbeit von 15 Entwicklern, 30 Übersetzern, zahlreichen Fehlerberichtenden und Testern. Es wurde eine Scrobblingunterstützung für LastFM hinzugefügt. Dateimanagementoptionen sind nun charakteristisch für jede Quelle. So können nun die Einstellungen "Kopiere Dateien beim Importieren" und "Aktualisiere Dateien und Ordnerbezeichnungen" unabhängig für Musik und Videos gesetzt werden.

Totem Movieplayer wurde zu ‘Videos’ umbenannt und versteckt seine Titelleiste, wenn maximiert. Die Menüs wurden bereinigt, das Drag und Drop in der Playliste wurde verbessert, DVDs und andere optischen Medien werden mit Grilo aufgelistet und die Einstellungen für die Verbindungsgeschwindigkeit wurde beseitigt. Es gibt eine Anzahl netter Animationen und eine variable Wiedergabe. Visualisierungen sind nun standardmäßig abgeschaltet. Die Plug-ins wurden verbessert. So wurde die Suchseitenleiste verbessert und es gibt eine Bedienung für die kürzlich verwendeten Dateien.

Für dieses Release des Audioeditors Audacity 2.0.2 wurden vor allem Fehler behoben. Es gibt aber auch Verbesserungen für verschiedene Arbeitsleisten einige Nyquisteffekte. Tastenkürzel können nun mit Effekten verknüpft werden und Nyquist Plug-ins können nun zu Ketten hinzugefügt werden.

Der Videoeditor Blender 2.64 integrierte und stabilisierte das lange erwartete BMesh-Modellierungs-System, das eine komplette Unterstützung für N-seitige Polygone und viele neue Modellierungswerkzeuge. Neue enhaltene Werkzeuge sind Auflösung, Einfügen, Brücke, Eckengleiten, Eckenverbinden, Schräge und verbesserte Version von Messer, Unterteilen und Rippen hier mehr.

Digikam 3.0 bringt ebenfalls eine große Anzahl von Verbesserungen zu Linux` leistungsfähigsten Fotomanagementanwendung. Hier eine Liste einiger Funktionen:

  • Verbesserte Stapelbearbeitung
    • neue Aktionsunterstützung: Änderung der Bildgröße, Gammafaktor
    • kann nun verschiedene Ordner auf einmal handhaben
    • Multi-Treading im Batchmanager
    • Verbesserter Werkzeugumgang, einschließlich das Sichern. Importieren und Laden von Werkzeugen
    • präzise Platzierung von Dateien in der Ordnerhierarchie
  • ein neuer Video-Diashowgenerator
  • bessere Kamera-Benutzer-Schnittstelle
  • Video-Meta-Unterstützung
  • Einstellungen für die automatische Geräuschreduzierung
  • bessere Präsentationsansicht
  • integrierte UPnP/DLNA via Plug-in
  • verbesserte Ortung
  • Einbeziehung von exif und IPTC Daten in html Galerie Export
  • uvm.

Die aktualisierte Bibliothek libraw unterstützt eine Anzahl neuer Kameras, einschließlich Canon 5D Mark III, G1 X, 1D X und Powershot SX200; Nikon D4,D800/D800E und D3200; Fuji X-S1 und HS30EXR; Casio EX-Z8; Olympus E-M5; Panasonic GF5; Sony NEX-F3, SLT-A37 und SLT-A57 und die Samsung NX20 sowie NX210.

Gwenview, KDE's Bildbetrachter, erhielt einen verbesserten Umgang zur Erzeugung von Thumbnail als auch die Unterstützung von Aktivitäten. Gwenview unterstützt die Farbkorrektur von JPG und PNG Dateien, die Zusammenarbeit mit KWin und die Einstellung von Farbprofilen verschiedener Monitore, erlaubt eine konsistente Farbdarstellung von Fotos und Grafiken. Das Bildimportwerkzeug funktioniert auch rekursiv, zeigt alle verfügbaren Bilder sowohl für die Anzeige darunter als auch in einem speziellen Ordner.

Persönliches Information Management und Chat

Im PIM Bereich gibt es Anwendungen, die mit E-Mails, Chat und anderen Kommunikationsaufgaben umgehen. Viele von ihnen erhielten wesentliche Verbesserungen.

Claws Mail wurde auf 3.9. aktualisiert. Dieses kleine Programm für E-Mails und Neuigkeiten ist dafür bekannt, dass es schnell ist. Es wurden die IMAP Serversuche und einige Beschleunigungen optimiert.

Evolution 3.6 modifiziert die Einstellungen und Kontakte für kleine Bildschirme. Es erlaubt es Ihnen, kleine Ereignisse, Notizen und Aufgaben aus dem Dateimenü zu sichern und bereits konfigurierte Systeme mit dem Assistenten neu zu konfigurieren. Evolution verwendet nicht länger GConf, sondern speichert die Kontendaten einfachen Textdateien. Die E-Mailformatierung wurde überarbeitet und besser hervorgehoben. Der Suchordner kann nun automatisch aktualisiert werden und örtliche Kontaktfotos werden in der Bildauswahl angezeigt. Ebenso ist die Rechtschreibprüfung für die 'Zusammenfassung' in Ereignissen, Aufgaben und Notizen neu.

KDE's PIM Anwendung Kontact hat viele Fehlerbereinigungen und Verbesserungen erhalten. Die substanzielle Arbeit mit dem Such-Backend wurde erheblich verbessert. So liefert die E-Mail-Indexierung und der Abruf ansprechendere Anwendungen mit geringerem Verbrauch an Ressoucen. Die Funktionsergänzungen und Verbesserungen betreffen:

  • KMail besitzt eine neue einstellbare Möglichkeit zur automatischen Verkleinerung von Bildern, die an E-Mails angehängt sind.
  • Die schnelle Suchleiste oberhalb der E-Mailliste sucht nun auch im Volltext von E-Mails.
  • KMail führt eine Text-Autokorrektur ein, einschließlich Wortaustausch und Großschreibung des ersten Buchstaben eines Satzes. Die Einstellungen und Wortlisten werden auch von Calligra Words genutzt.
  • Die HTML-Composer-Unterstützung wurde erweitert: Tabellen können eingefügt werden, mit der Steuerung über Reihen und Spalten und ebenso die Zusammenführung von Zellen. Definierte Größen von Bildern wird nun auch unterstützt, ebenso die die Möglichkeit den HTML-Code direkt einzufügen.
  • Der 'einfache Text'-Kamerad zu HTML-E-Mails wurde ebenso verbessert, mit konvertierbaren HTML-Tags zu einfachen Text-Äquivalenten.
  • Der Importzauberer unterstützt den Import von Einstellungen von Opera, Einstellungen und Daten von Claws Mail und Balso so wie Tags von Thunderbird und Claws Mail.
  • Andere Verbesserungen zu KMail beinhalten: öffnen zuletzt verwendeter Dateien im Composer, Hinzufügen neuer Kontakte direkt von KMail und das Anhängen von VCards an E-Mails.

Die Anwendung für SoftPhone, Videokonferenzen und Kurznachrichten: 'Ekiga 4.0 erfuhr eine grundlegende Überarbeitung des Hauptfensters, ein neues Pulseaudio-Plugin (in ptlib), neue Audio Codecs: SILK (von Skype verwendet), G.722.1 (aka Siren 7), G.722.2 (aka GSM-AMR Breitband) , H.323 Torhüterunterstützung, Anrufbeantworter und Unterstützung für die Handhabung mehrerer Videostreams (H.239).

Das Release für die Chatanwendung Empathy 3.6 verbessert die Online-Account-Integration von GNOME. Diese Chatanwendung ist tief in die GNOME Shell eingebettet.

Der Texteditor Gedit 3.6 hat die GtkAssistant Unterstützung aktualisiert, besitzt nun eine extensive neue Schnipselsammlung für docbook und Verbesserungen der Seitenleiste des Datei-Browsers.

Im Büro

Das neueste stabile LibreOffice 3.6 Release liefert wieder eine große Anzahl von Ergänzungen und Verbesserungen wie:

  • Grundsätzlich: PDF Export mit Wasserzeichenoption; erlaubt die Bearbeitung von nur lesnaren Dokumenten, Leistungssteigerungen für Calc und Writer (Dokumentenimport, Tabellenkalkulationsoperationen)
  • Writer: Wortzähler in der Statusleiste; Verbesserte Autoformatoptionen; Verbesserte Label und Visitenkartenunterstützung
  • Calc: Farbskalierung und Datenleisten; Sortieroption im Autofiltermenü; Zusammenführen von Zellen unter Verwendungdes Zellen-Kontextmenüs; CSV Dateiimport und Export Verbesserungen; neue Formeloptionen, Seite mit Berechnungseinstellungen
  • Draw: Corel Draw Import
  • Impress: Breitbildformat für Diashows, bessere Erkennung von externen Displays

Version 4.0 von LibreOffice schaffte es nicht rechtzeitig in openSUSE 12.3, aber es steht unter software.opensuse.org zur Verfügung.

openSUSE 12.3 kommt mit Calligra 2.5, einer sehr vollständig Büroanwendung:

  • Der Wortprozessor Words richtet weiter seine Aufmerksamkeit an Studenten und akademische Nutzer. Es gibt eine verbesserte Bearbeitung von Tabellen, das Ziehen von Text und eine Verbesserung der Werkzeuge für das Literaturverzeichnis. Die Tabellenkalkulationsanwendung Sheets besitzt einen Docker für den Zellenbearbeiter und ein neues Zellenwerkzeugfenster mit Formatierungseinstellungen. Kexi, die Datenbankanwendung besitzt einen Modus für den Komplettbildschirm, neue Formelemente und Miniprogramme.
  • In der Künstlerabteilung führt die Anwendung zum Zeichnen, Krita, einen neuen Kompositionsdocker für die Film-Ablauf-Erzeugung, texturierte Zeichnung, verbesserte Handhabung der Leinwand und eine große Anzahl von Leistungssteigerungen ein.
  • Alle Calligra Anwendungen ziehen einen Nutzen aus dem verbesserten Autosicherungssystem von den Benutzerprofilen, verbesserten Chart-Komponenten, bessere Konturverbindung und viele neue Effekte für Bilder. Calligra 2.6 wurde für die Anwendung in openSUSE 12.3 freigegeben und kann auch unter software.opensuse.org bezogen werden.

Der PDF-Betrachter Evince 3.6 führt eine Onlinehilfe von Yelp, eine Möglichkeit den Bildschirmschoner zu blockieren, Optionen für die Suchleiste ein und bewahrt Dateimetadaten durch Sicherung einer Kopie auf.

Der Dokumentenbetrachter Okular führt neue Funktionen ein. Er bezieht eine Technik ein, genannt gekacheltes Rendern, die es erlaubt, den Betrachter weiter und schneller einzuzoomen. Der Speicherverbrauch wurde reduziert, verglichen zu früheren Versionen. Die eingebettete Videofunktion wurde verbessert. Die Bearbeitung und Erzeugung von Randnotizen wurde mit der Einführung des präzisen QTabletEvents benutzerfreundlicher. Ein Tablet verhält sich genau so wie eine Maus, wenn eine Notiz erstellt wird. Für diese Aufgabe wird die hoch genaue Positionierung von QTabletEvent verwendet. So gehen Freihandrandbemerkungen glatter von der Hand. Eine neue Funktion erlaubt eine leichtere Navigation in der Versionsgeschichte. Man kann mittels Mausknöpfe für Vorwärts und Rückwärts auf sie zugreifen.

Calibre 0.9 bringt einen vollständig überarbeiteten PDF-Output-Motor, um Links zu unterstützen. Es kann deaktivierte Geräte-Plug-ins unter Einstellungen->Ignorierte Geräte anzeigen. Das Werkzeug Get Books funktioniert besser mit Smashwords, Google-Büchern und B&N-Speichern sowie fügt es den Nook UK Speicher hinzu. Es gibt einen Knopf 'bereinige Bewertung' für die Bearbeitung des Metadatendialogs. Ebenso gibt es einen neuen Massenspeichertreiber für Android-Smartfones die auf Rockship basieren.

Mit Scribus 1.4.2 wurden hauptsächlich Fehler behoben. Es wurden auch oft angefragte Funktionen hinzugefügt, nämlich eine wahre Rechtschreibprüfung für Kreuzplattformen. Bis Scribus 1.4.1 funktionierte die Rechtschreibprüfung nur auf Linux und UNIX-Systemen, einschließlich vieler Bauversionen auf Mac OS X. Ab Version 1.4.2 bietet Scribus eine moderne Rechtschreibprüfung, ähnlich zu LibreOffice und basieren auf Hunspell an. Scribus 1.4.2 wird bereits vorhandene Wörterbücher erkennen, die durch die Hunspell-Paket oder LibreOffice auf das System installiert wurden. Zusätzliche Wörterbücher werden innerhalb der Scribus-Einstellungen via freedesktop.org heruntergeladen. Die Rechtschreibprüfung funktioniert nun ebenso im Story-Editor.

openSUSE 12.3 und das Web

openSUSE kommt immer mit dem aller neuesten Mozilla Firefox, z. Z. in der Version 19. Ebenso biete openSUSE immer den neuesten Chromium von Google an.

Der GNOME Webbrowser Epiphany 3.6 integriert nun das Appmenü und bietet F10 als Tastenkürzel zum Fahrwerksmenü an. Die Wiederherstellung der letzten Sitzung gibt es nun standardmäßig für den Start. Das URL-Eintags-Layout wurde verbessert, ein langer Klick oder Rechtsklick auf die Rückwärts- und Vorwärts-Knöpfe gibt Ihnen eine Liste der zuvor besuchten Seiten aus.

Rekonq wurde auf Version 2.0. aktualisiert. Funktionen in diesem Release beinhalten einen "Web-App"-Modus, eine Rechtschreibprüfung, einen neuen Inkognitomodus, ähnlich zu Google Chrome, Unterstützung für Registerkarten (Tab), eine verbesserte Fehlerseite uva.

KTorrent ist auf Version 4.3.1. aktualisiert. Die Hauptänderungen sind:

  • Sortiert nach Leecher (jemand der aus der Tauschbörse etw. herunterlädt ohne selbst anzubieten) und Seeder, wenn der verbundene Seeder und Leecher der Gleiche ist.
  • Hinzugefügt Unterstützung für Magnet-Links im Syndikat-Plug-in
  • Hinzugefügt eine Suchzeile zum Downloadordnerdialog
  • Hinzugefügt Unterstützung für entfernbare Speichergeräte

Feed Reader Liferea 1.8.12 fügt Google Plus und Instapaper.com zu "Social Bookmarking" Seiten.

Spiele und Bildungsanwendungen

Der ARAnyM Atari Emulator erhielt einen neuen präzisen FPU Emulationskern und eine komplett funktionierende NF USB. Er bringt ebenso eine GEM <-> Host Zwischenablage Querverbindung und einen Mittelmausklick für die Eingabe un-grab.

Ein neuer Spielteil auf der KDE Games Suite wurde einbezogen. Picmi ist ein Puzzlespiel für Alleinspieler. Das Ziel des Spiels besteht darin, Zellen gemäß Zahlen ein zu färben, die am Spielfeldrand angegeben werden, um das versteckte Muster oder Bild zu komplettieren.

Andere KDE Spiele wurden verbessert. So lassen sich zum Beispiel Rätsel von Sudoku auszudrucken. KGoldrunner wurde umgeschrieben, basierend auf neuen KDEGames Bibliotheken; Spielablauf und UI sind die Gleichen, aber das Spiel ist schöner und glatter. KJumpingCube erlaubt es nun die Geschwindigkeit der Bewegungen zu regulieren und animiert mehrere Zustandsbewegungen, um es leichter zu machen, es zu verstehen. Die UI wurde verbessert und man kann wählen, gegen welche man spielen möchte: Kepler oder Newton.

Die Rocs Graph Theory IDE, eine Bildungsanwendung, Teil der KDE Education Suite, hat eine weiter verbesserte Benutzerschnittstelle und einen Konfigurationsdialog, um die Anwendung leichter zu machen. Neu ist die Unterstützung für TGF, DOT/Graphvis (Import/Export) und TikZ/PGF (nur Export ) Dateien.

Ebenso ist Marble Bestandteil der EDU-Seite, der virtuelle Globus für Linux. Für dieses Release bewegt sich Marble in Richtung Weltraumwissenschaft. Die European Space Agency unterstützte die Arbeit an einer Visualisierung des Weltraums, um andere Planeten innerhalb das Marble-Globus einzubinden. Als Ergebnis kann Marble die Positionen und Orbitspuren von Weltraummissionen wie Mars Express, Venus Express und SMART-1 anzeigen. Die Visualisierung schließt die Positionen der zwei Marsmonde Phobos und Deimos ein. Es wurde ebenso die die Anzeige der Bewegung von Erdsatelliten verbessert. Ein Video präsentiert einige der Funktionen, die hinzugefügt wurden.

Eine weitere neue Hauptfunktion in Marble ist die Unterstützung für das OpenStreetMap Vektorformat. Ein Video zu dieser Funktion steht ebenfalls zur Verfügung. Momentan sind die Standardkarten in Marble noch nicht Vektor-aktiviert, aber andere Karten können leicht heruntergeladen werden.

Ktouch, KDE's Touch Schreibeingabe wurde umgeschrieben. Sie besitzt nun eine saubere, elegante und dynamische Benutzerschnittstelle, um das Lernen und Praktizieren des Berührungsschreibens so leicht wie möglich zu machen. Die neue Benutzerschnittstelle reduziert die Komplexität und führt den Benutzer mit Farbmarkierungen und unauffälliger Animation. Einige Bildschirmfotos und weitere Informationen finden Sie in diesem Blog.

Für Entwickler

Wie immer haben wir unsere Werkzeuge mit den neuesten CMake, GCC, git, gtk2 und 3, Java und mehr aktualisiert. Unten können Sie eine Übersicht über die Hauptänderungen in diesem Release finden. Die folgenden Abschnitte sind im Vergleich zum Original des englischen Wikis etwas gekürzt, da sich die Entwickler ohnehin mehrheitlich im englischen Wiki aufhalten bzw. ihre Kommunikation in englischer Sprache erfolgt.

IDEs und Werkzeuge

Anjuta wurde auf Version 3.6.2 aktualisiert.

QtCreator 2.6 führt Kits als Ersatz für ‘Targets’ ein.

Experimentell ist die Unterstützung für Android und QNX/Blackberry Geräte. Die Symbian Unterstützung wurde vorerst fallen gelassen.

Glade 3.14, das GNOME/GTK Werkzeug, bringt die Unterstützung zu GtkAssistant zurück.

Kate erhielt ein verbessertes Benachrichtigungssystem und viele Fehlerbeseitigungen. Einige Verbesserunge wirken sich auch auf den Texteditor KWrite und KDevelop aus.

Der neueste monodevelop 3 liefert vorläufige Android API17 (Jellybean 4.2) Unterstützung und Datenbankerweiterungen.

Die leistungsfähige Valgrind 3.8 Suite von Werkzeugen zur Fehlerbeseitigung liefert eine große Zahl von Verbesserungen:

  • vorläufige Unterstützung für Android auf x86
  • Unterstützung für Intel AVX und AES Instruktionen
  • mehr Informationen auf der valgrind Webseite.

Neu in openSUSE 12.3 ist dasFossil Distributed Version Control System. Lesen Sie hier LWN mehr.

GCC wurde auf 4.7.2 aktualisiert.

openSUSE Spezialwerkzeuge

KIWI ist ein System zur Erzeugung von openSUSE Betriebssystemen. Es wurden bisher zehntausende von Iso-Abbildern erzeugt, die man im SUSE Studio abrufen kann. Diese neue Version bringt die UEFI Unterstützung und eine Menge anderer Verbesserungen mit. Eine Liste der Hauptänderungen in KIWI 5.04.37:

  • Unterstützung für firmware="uefi" Attribute, anstelle der Standard firmware="efi" Unterstützung; Kiwi wird nicht sein eigenes Bootabbild erzeugen, sondern verwendet Shim und die signierten Bootloadermodule, wie sie von den Paketen angeboten werden.
  • fügt firmware type 'vboot' hinzu, um die Abbilderzeugung für ARM basierte Boards zu unterstützen, die Google's Chrome OS Bootstil verwenden.
  • hinzugefügt Unterstützung für EFI in Live ISO Images
  • hinzugefügt Unterstützung für Software Raid in Disk basierten Anwendungen
  • hinzugefügt Unterstützung für den apt-get/dpkg Paketmanager
  • hinzugefügt Unterstützung für optionale Typ Attribute 'bootfilesystem' welche eins von ext2,ext3,fat16 oder fat32 (bnc #788374) sein können
  • hinzugefügt Unterstützung für armv5
  • hinzugefügt Unterstützung für btrfs Keim Live ISO Images.
  • hinzugefügt Unterstützung für Dateisystem Mountoptionen während des Abbildbaus und später, um in der fstab Datei gespeichert zu werden

openSUSE 12.3 schließt das SUSEpaste Script ein - das essenzielle Debuggingprogramm für die Zusammenarbeit.

Ein neues Sicherheitswerkzeug (gpg-offline) landete in Factory. Es wird verwendet, um die GPG Signaturen der Upstream Tararchive zu prüfen..

Der Open Build Service Kommandozeilenclient OSC unterstützt nun die Erzeugung und das Freigeben von Wartungsaktualisierungen für openSUSE.

Sprachen und Entwicklungsbibliotheken

openSUSE kommt mit einer großen Vielfalt an Sprachen. Wir liefern nicht nur python, PHP, Ruby, Go aus sondern viele aktualisierte Versionen. Man kann sie alle bei software.opensuse.org finden, einer Aufmerksamkeit des Open Build Service. Die Hauptentwicklungsplattformen wie KDE, die GNOME Bibliotheken und die Bibliotheken der Enlightenment Foundation sind natürlich ebenso auf openSUSE verfügbar.

Sprachen

Mono 3 unterstützt das neue async C# 5.0 ebenso wie neue Assemblersprachen: System.Net.Http, System.Threading.Task.Dataflow. Microsoft's Open Source ASP.NET WebStack ist ebenso enthalten wie das Entity Rahmenwerk und die partielle Unterstützung für portable Klassen-Bibliotheken.

Obwohl Python 2.7.3 Standard bleibt, steht nun Python 3.3.0 zur Verfügung und bringt viele Änderungen. In Python 3.3 sind fast 500 API Positionen neu oder verbessert. Eine umfangreiche Änderungsliste für 3.3.0 finden Sie auf dieser Seite.


Ruby erhielt kleinere Aktualisierungen in openSUSE.

Haskell ist eine reine Funktionsprogrammiersprache [1] 2012.4.0.0. ausgeliefert mit ghc [2] 7.4.2.

Steel Bank Common Lisp (SBCL) ist ein aktiv entwickelter Common Lisp Compiler. Er bietet eine interaktive Umgebung.

Entwicklungsplattformen und Bibliotheken

GTK 3.6 ist Bestandteil das Release. Hauptfunktionen enthalten:

  • GtkSearchEntry
  • GtkMenuButton
  • GtkLevelBar
  • Themen
    • Unterstützung für cross-fading und transitions
    • Unterstützung für CSS Animationen
    • Unterstützung für blur Schatten

Die KDE Entwicklungs-Plattform führt eine umfassendere SDK für Plasma ein.

  • Die Entwicklungswerkzeuge wurden in PlasMate zusammengebracht und die Verwendung von Qt Quick innerhalb von Plasma erweitert, was den Plasma Arbeitsplatz verbessert.
  • Der Fenstermanager KWin führt eine neue Scriptschnittstelle für Fenstereffekte, Verhalten und Management ein. Weitere Anleitungen finden Sie hier.

opencv 2.4 bringt signifikant verbesserte und optimierte Android und iOS Ports und ein erweitertes GPU (i.e. CUDA-basierendes) Modul.

Die neueste Poppler 0.22 Bibliothek bringt ein verbessertes PDF Rendering, Notiz und Formverbesserungen.

Das modulare RDF Speicherrahmenwerk Soprano bringt eine Serie von Codeoptimierungen. Die Sockelbibliothek zeromq in Version 3.2 bringt viele neue Funktionen mit.

In Cairo 1.12.8 wurde der MSAA Verfasser in den gl Bereichen verfeinert und vieles mehr.

Servers und Virtualisierungswerkzeuge

Im Virtualisierungsbereich erhielten wir Aktualisierungen für die Haupttechnologien, die es Ihnen erlauben, andere Betriebssysteme auf openSUSE als Gäste oder openSUSE auf anderen als Gast laufen zu lassen. Für Server aktualisierte openSUSE auf das Release 9.2 von PostgreSQL und zog zu MariaDB um und ersetzt mySQL als Standard.

Virtualisierungswerkzeuge

VirtualBox 4.2 bringt Unterstützung für eingeschränkte Netzwerk IO Bandbreite und eine verbesserte 3D Performance auf Ihr System mit, ebenso eine bessere Unterstützung für Netzwerkgeräte (bis 36 Netzwerkkarten, in Kombination mit ICH9 Chipsatzkonfiguration). Sie führt neue Funktionen in die GUI ein, wie die Bündelung von VMs und die Möglichkeit einige Einstellungen während der Laufzeit zu ändern.

Wir liefern das 4.2.1 Release von Xen.

Die Aktualisierungen von KVM und Qemu auf 1.3.0 verbessert den USB Stack für Massen-Speichergeräte und USB3-Unterstützung erheblich, ebenso die MSI/MSI-X Unterstützung und den XHCI-Contoller. Andere Bonbons:

  • QEMU kann nun den Linux VFIO Treiber für Gast PCI Geräte verwenden
  • Neu halbvirtualisierter Hardware Zufallszahlen-Generator
  • Neue Block-Jobs
  • Neue CPU Modelle: "Haswell" und "Opteron_G5"
  • USB Umleitung unterstützt nun die Live-Migration
  • NBD Blockgeräte können nun unter Verwendung der URI-Syntax spezifiziert werden
  • QEMU bettet einen NBD Server ein, Zugänglichkeit via Monitor
  • Verbesserte Unterstützung für Sandboxing unter Verwendung des Seccomp-Modus 2

Diese Release schließt das erste Hauptrelease für Boxes ein, einer Anwendung für die Verwendung entfernter Systeme und virtueller Maschinen. Es bietet eine schöne und einfache Schnittstelle zur Handhabung einer Anzahl von Verbindungen, die Spice als Protokoll verwenden, die die Selbsterkennung des Formats virtueller Maschinen ermöglichen.

Server Technologie und Datenbanken

PostgreSQL 9.2 wird mit openSUSE 12.3 ausgeliefert und bringt eine grundsätzliche JSON-Unterstützung, verdeckt Indexe, usw. Die native Unterstützung von JSON liefert einen effizienten Mechanismus zur Erzeugung und Speicherung von Dokumenten für Web-APIs. Range-Typen erlauben es Entwicklern, bessere Kalender-, Wissenschaft- und Finanz-Anwendungen zu erstellen. Keine andere SQL-Datenbank unterstützt diese Funktion. Lesen Sie hier weitere Informationen über diese Datenbank der Enterprise-Klasse.

openSUSE ist von MySQL zu MariaDB als Standard umgezogen. MariaDB wurde das erste Mal mit openSUSE 11.3 in 2010 ausgeliefert. Über die Zeit bewies sie sich selbst und beginnend mit openSUSE 12.3 wurde MySQL ersetzt.

Wenn Sie noch nie etwas über MariaDB gehört haben, können Sie alles darüber auf dieser Webseite lesen.

Das Monitoring-Werkzeug für die Infrastruktur, Nagios 3.4.4, fügt Fehlerbeseitigungen und eine reine HTML-Seitenoption hinzu, die es Benutzern erlaubt, PHP zu deaktivieren und externer Referenzen zu laden.

Das neueste Nmap unterstützt 12 neue Protokolle. Der Squid Web-Cache wurde auf Version 3.2.6 aktualisiert und bringt folgende Hauptfunktionen mit:

  • SMP Skalierbarkeit
  • Ersatz/1.0 Protokoll Erweiterungen zu HTTP
  • Client Bandbreiten-Limits
  • Internet Protokoll Version 6 (IPv6)
  • Squid-3.1 fügt native Unterstützung für das Streamingprotokoll ICY ein, auch als SHOUTcast Multimedia Streams bekannt.
  • ICAP Implementierung (RFC 3507 und www.icap-forum.org)

Wolke (Cloud)

12.3 ist das erste Release von openSUSE, das fertige Pakete für OpenStack darbietet, der führenden Wolken-Plattform. So besteht OpenStack aus vielen unterschiedlichen Komponenten und Servern. Es wird empfohlen, folgende Seite zu lesen: Upstream Dokumentation. An der Spitze stehen Pakete für Grizzly (dem nächsten Release von OpenStack, fällig im April), an denen bereits gearbeitet wird und für 12.3 zur Verfügung stehen.

Highlights des Folsom Release (siehe die Folsom Release Notizen)

Schließlich wurde das DevStack Werkzeug, das von Entwicklern für openSUSE verwendet wird, zu openSUSE portiert.

Live Images

Recovery Live Image

Mit dem Release von openSUSE 12.3 wird ein zusätzliches, nicht installierbares Live Image zur Rettung und Wiederherstellung angeboten. Es wiegt 570 MB und ist leichter als GNOME/KDE Live-Abbilder. Es passt noch auf eine CD-R. Es basiert auf Xfce, besitzt einen intuitiven Desktop und stellt eine Anzahl von Anwendungen bereit. Es erlaubt Anwendern nach Unterstützung zu suchen, das System zu diagnostizieren und zu "therapieren". Es sind folgende Programme integriert:

  • Thunar als Dateimanager,
  • Midori als Browser,
  • ePDFreader,
  • XChat, einem IRC Client, der den Zugang zur openSUSE-Gemeinschaft auf irc://freenode%23opensuse ermöglicht.

Für Rettungszwecke enthält das Abbild:

  • gparted
  • eine Teilmenge wichtiger YaST-Module, Bootloder, Netzwerkmanager, Fernzugriff (VNC)
  • Kommandozeilenwerkzeuge zur Datenrettung, wie dd_rescue und photorec
  • Werkzeuge zur Datensicherung wie grsync, einer grafischen Schnittstelle zu rsync, und lftp, einem Kommandozeilenclient für FTP.