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GIMP Toolkit

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Das GIMP Toolkit, kurz auch GTK+ genannt, ist eine Komponenten Bibliothek zur Erstellung grafischer Benutzeroberflächen und wird vor allem von den Arbeitsumgebungen GNOME und Xfce benutzt. GIMP Toolkit wurde anfangs von Peter Mattis, Spencer Kimball und Josh MacDonald entwickelt, um abseits von Motif eine Benutzeroberfläche für das Grafikprogramm GIMP zu schaffen. Mittlerweile wird GTK+ jedoch von einer Vielzahl von Anwendungen sowie in der Desktop Umgebung GNOME oder auch Xfce verwendet und ist somit, neben Trolltechs Qt, eines der erfolgreichsten Grafik-Toolkits für das X-Window-System.
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GIMPToolKit

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GTK+ Designer

Download für openSUSE:


Hersteller: GTK+-Team

Lizenz: LGPL
Webseite: gtk.org


Funktion

GTK+ selbst ist in C geschrieben, es bestehen jedoch Anbindungen an andere Programmiersprachen wie C++, Java, Python und viele mehr. Anfangs enthielt GTK+ auch Bereiche, die eigentlich nichts mit der Oberflächenprogrammierung zu tun hatten und deshalb später in eigene Bibliotheken ausgelagert wurden, vor allem in die GLib. Seit Version 2.8 verwendet GTK+ cairo zum Zeichnen. Zur grafischen Erstellung von Benutzeroberflächen existieren separate Programme, allen voran Glade.

26. März 2013: Version 3.8 der GUI-Bibliothek GTK+ ist erschienen. Sie unterstützt die stabile Version 1.0 des Wayland-Protokolls.


Gestaltung und Bedienkonzept (Look and Feel)

Das Aussehen des Tool-Kits ist zum größten Teil durch den Benutzer konfigurierbar. Dazu stehen verschiedene Themen zur Auswahl, von denen einige das Aussehen anderer Benutzeroberflächen nachahmen, zum Beispiel Windows 95, Motif oder NextStep.


Verwendete Programmiersprachen

GTK+ ist in C geschrieben, wurde jedoch mit einem objektorientierten Ansatz entwickelt, der nicht in C selbst vorhanden ist. Es gibt Anbindungen an viele Programmiersprachen, darunter auch objektorientierte (z. B. Ruby, Ada, C++, Java, C#, D, Perl, Python, PHP, CLOS, FreeBasic, uvm.).

  • C++ Die Bibliothek gtkmm ist eine Anbindung von GTK+ an C++, die im Rahmen des GNOME-Projekts entwickelt wird. Es ist auch möglich, gtkmm-Code mittels Glade zu erstellen. Die Bezeichnung gtkmm steht für „gtk minus minus“ oder gtk--, den ursprünglichen Namen des Projektes.
  • Python Mit pyGTK ist es möglich, aus Python-Programmen auf GTK+ zuzugreifen. Die Anbindung wurde von James Henstridge entwickelt.

Externe Links