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Archive:Produktbesonderheiten 12.1

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Die Zeit ist gekommen: openSUSE 12.1 ist endlich da!. Nach 8 Monaten harter Arbeit, können Sie nun erfahren was neu ist, wo Sie die 12.1 herunterladen und wie Sie diese aktualisieren können!

openSUSE 12.1 - die neueste freie Software in einer stabilen und leichten Version

Liebe Nutzer, Mitwirkende, Fans und Freunde,
Wir sind stolz, Ihnen die neueste Ausgabe von openSUSE zu präsentieren! Es ist das Ergebnis von 8 Monaten harter Arbeit der openSUSE Gemeinschaft. Sie erlaubt es Ihnen, sich darüber zu freuen, was die neueste freie Software zu bieten hat, mit dem einzigartigen openSUSE-Touch - stabil, freundlich, unterhaltsam.

openSUSE 12.1 bringt Ihnen Aktualisierungen zur neuesten Freien Software als Desktop- und Servertechnologie, ebenso einzigartige Funktionen, wie das neueste Snapper-Werkzeug, Datei-Änderungs-Monitoring und eine Rollback-Funktion.

Die neuesten freien Desktops bringen Farb-Management, GNOME Shell und mehr

openSUSE bietet Ihnen die Auswahl aus 4 offiziell unterstützten freien grafischen Benutzeroberflächen (Desktops), alle auf hohem Niveau verfeinert und unterstützt. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass openSUSE die erste große Linux-Distribution ist, die Farbmanagement-Werkzeuge sowohl für KDE als auch GNOME Desktops mitbringt!

KDE führt Oyranos, Apper und Plasma Active ein

openSUSE 12.1 bringt den KDE-Plasma-Arbeitsplatz in der Version 4.7 als Standarddesktop mit und ist die erste große Linuxdistribution, die auch den neuen KolorManager mit Oyranos-Werkzeugem für Farbmanagement ausliefert. Eine andere große neue Änderung ist der Ersatz von KPackageKit durch Apper. Apper vereinfacht die Installation und das Entfernen von Anwendungen.

Das innovative Projekt der KDE-Gemeinschaft, die Tablet-Oberfläche Plasma Active, ist noch kein integraler Bestandteil des openSUSE 12.1 Release. Aber Nutzer von Tablet-Computern können die Oberfläche Plasma Active in openSUSE 12.1 installieren. Wir arbeiten an der Integration bis zum nächsten Release.

GNOME Shell - verbessert und verfeinert

Wir stellen Ihnen GNOME 3.2 vor, eine verbesserte und verfeinerte Version der GNOME Shell, die in GNOME 3 eingeführt wurde. openSUSE liefert ebenso viele verbesserte GNOME-Anwendungen aus, die in die GNOME-Shell integriert sind.

Haupt-Verbesserungen im Vergleich zur GNOME 3-Vorschau in openSUSE 11.4 schließen einen besseren Umgang mit kleinen Bildschirmen und Multi-Bildschirm-Einrichtungen ein, bessere Ausführungsmeldungen und eine zentralisierte Konfiguration von Online-Benutzerkonten. Dieses Release bring Ihnen ebenso einen neuen Dokumentenmanager, ein erweitertes Farb-Management und eine automatische Rotation für Touch-Screen-Geräte mit. Hier finden Sie weitere Details über GNOME 3.2

Die anderen Desktops

Beide Desktops XFCE und LXDE habe keine größeren Funktionsupdates seit dem letzten openSUSE Release erhalten. Aber kleine Verbesserungen wurden durchgeführt und sind im Release enthalten. Das schließt eine bessere Themen- und Desktop-Integration ein und ebenso eine verbesserte Auswahl von Anwendungen, Bestandteil der Standard-Auswahl für jeden Desktop. openSUSE stellt auch wieder KDE 3 Pakete zur Verfügung.

openSUSE bietet die neuesten Web- und Cloud-Technologien an

Dieses openSUSE Release liefert die neuesten Web-Browser, das Groupware-Framework Horde 4 und aktualisierte Cloud- und Virtualisierungs-Technologien.

Web-Surfer und -Server

Auf der Client-Seite fügt openSUSE Chromium 16 zu den Standard-Repositorys hinzu. Dieser auf WebKit basierende Internetbrowser von Google bietet eine zweckmäßige Benutzeroberfläche und ein äußerst schnelles Browsen durchs Internet. Der Standardbrowser von openSUSE ist Firefox 7, der neueste aus dem Mozilla-Labor.

Auf der Server-Seite bietet das Management-Werkzeug für entfernte Systeme WebYaST eine deutlich verbesserte Web-Schnittstelle, um openSUSE Systeme aus der Ferne mit neuen Modulen und besserer Leistungsfähigkeit zu administrieren. Die Einführung des Groupware-Frameworks Horde 4 bringt einen leistungsfähigen Satz von Anwendungen mit, einschließlich eines modernen Webmail-Clients und einem auf PHP basierenden Rahmenwerk, auf dem alles aufgebaut ist.

Unterstützung der Cloud-Technologien

openSUSE ist ein ausgezeichnetes Gast-Betriebssystem für Cloud Computing, was in Erfahrung gebracht werden kann, indem man Lösungen im SUSE Studio baut. Mit einem neuen Kernel ist openSUSE nun bereit, in der Amazon EC2 cloud zu laufen. Auf der Host-Seite können die neuesten Virtualisierungs-Technologien wie Xen 4.1, KVM und Virtual Box mit dem neuesten virt-manager und open-vm-tools verwaltet werden. Schließlich ist openSUSE die erste Linux-Distribution, die die Leistungen des Projekts ownCloud (etwa: die eigene Wolke) von ownCloud, Inc. in den Desktop integriert. Das openSUSE Virtualisierungs- und Cloud-Repository für openSUSE bietet die neuesten Versionen von Eucalyptus, OpenNebula und OpenStack für openSUSE 12.1.

Verbesserte Technologie der Distribution

openSUSE führt eine Anzahl von Verbessereungen und Innovationen in die darunter liegende Technologie der Distribution ein. Das schließt das einzigartige Snapper-Werkzeug, das Versionen von Dateien verwaltet, das Systemd-Init-System und die Sprache Go von Google ein.

Snapper rollt Änderungen zurück

openSUSE 12.1 ist die erste Linux-Distribution, die die Schnappschuss-Funktion des zukünftigen Linux-Dateisystems Btrfs nutzt. Diese Schnappschüsse des Dateisystems verwenden "copy-on-write", und machen diese sehr Speicherplatz-Effizient. openSUSE führt Snapper ein, was dem Benutzer ermöglicht, sich mit dieser Technologie auseinander zu setzen. Die Kommandozeile und die Snapper-Werkzeuge mit grafischer Oberfläche erlaubt es den Benutzern, sich ältere Dateiversionen anzusehen und Änderungen rückgängig zu machen. Diese einzigartige Integration in Paketmanager Zypper erlaubt es ganze Upgrades oder Software-Installationen mit den begleitenden Konfigurations-Änderungen rückgängig zu machen.

Systemd startet Ihr System

Systemd ist das neue Init-Werkzeug in openSUSE. Es steuert und beschleunigt den Startprozess. Es wurde in enger Kooperation mit der befreundeten Linux-Distribution Fedora entwickelt. Systemd ist besonders für Systemadministratoren interessant, wegen seines leistungsfähigen Sockel- und Bus-aktivierten Service-Systems. Es arbeitet mit der Kernel-Funktion cgroups eng zusammen und bietet eine bessere Sicherheit und Kontrolle über die Prozesse.

Schreibe in go, kompiliere mit Clang oder GCC

openSUSE ist stolz darauf, die erste große Distribution zu sein, die Google's neue Programmiersprache Go als Bestandteil des Release auszuliefern. Go ist eine schnelle, leichte Sprache, die gut darin ist, Mehrkernsysteme zu bedienen, ebenso an das Netzwerk angeschlossene Maschinen mit der Eignung zur Abfallsammlung und Laufzeit Reflexion.

openSUSE 12.1 kommt mit dem gerade veröffentlichten Kompiler-Werkzeug LLVM3 und clang, dem C/C++ Kompiler, der auf LLVM baut. LLVM wird von den beschleunigten open Source Grafiktreibern für ATI und NVIDIA verwendet. Das bildet einen integralen Bestandteil von Hoch-Leistungs-Stack-Grafiken auf LINUX.

Diese openSUSE Ausgabe ist mit GCC 4.6.2 und Link-Zeit- Optimierung gebaut, die die komplette Leistung der Software verbessert.

Inhaltsverzeichnis

Mehr Details über openSUSE 12.1

Die folgenden Seiten zeigen auf, was neu in dieser openSUSE Version ist.

Unter der Haube

Obwohl die meisten offensichtlichen Verbesserungen von openSUSE 12.1 an der Oberfläche zu sehen sind, haben wir ebenfalls eine Menge an Verbesserungen „unter der Haube” gemacht. Darunter verbessertes Starten (boot), Hardware Management und Systemkonfiguration. Die Startprozedur von openSUSE wird nun von systemd übernommen (und SysVInit ist aber noch als Notlösung vorhanden); das neue Snapper Werkzeug überwacht automatisch die Systemkonfiguration und andere Dateiänderungen (und lässt diese auf Wunsch zurücksetzen); YaST hat eine ganze Reihe an Verbesserungen erhalten; SAX kehrt in Form von SAX3 wieder zurück, ein openSUSE GSOC Projekt; und wir unterstützen natürlich die aktuelleste Version von jeder Kern-Komponente, z.B. Linux 3.1 Kernel, syslog-ng 3.3, GCC 4.6 und LLVM v3. Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, dass openSUSE die erste Haupt-Distribution ist, die Googles neue Go Programmiersprache ausliefert.

openSUSE Technologie Verbesserungen

openSUSE, als eine Linux-Distribution, macht mehr als nur Pakete Dritter anzubieten. Wir haben unsere eigenen Werkzeuge, mit denen Sie Ihr System konfigurieren, Software managen und vieles mehr können.

Snapper
Snapper YaST GUI in Aktion

openSUSE 12.1 ist die erste Linux-Distribution, die Vorteile aus der Schnappschuss-Funktion des kommenden Linux-Dateisystems Btrfs macht. Diese Schnappschüsse (engl.: Snapshots) vom Dateisystem benutzen „copy-on-write“ (Kopieren-beim-Schreiben), was das Ganze sehr platzsparend macht. openSUSE 12.1 führt Snapper ein, welches dem Benutzer eine Schnittstelle zu dieser Technologie bietet.

Das Kommandozeilen- und GUI Snapper-Werkzeug erlaubt dem Benutzer, ältere Versionen von Dateien anzuzeigen und Änderungen rückgängig zu machen. Die einzigartige Integration in den zypper-Paketmanager von openSUSE erlaubt dem Nutzer, ganze Aktualisierungen oder Softwareinstallationen, samt den dazu gehörenden Konfigurationsänderungen, rückgängig zu machen.

Beachte, dass Snapper und das Zurückrollen (Rollback) zurzeit nur für btrfs Dateisysteme zur Verfügung steht! Arbeiten werden diese Funktionen auch für das ältere Ext4 Dateisystem verfügbar machen. Jedoch wird das nicht vor der nächsten openSUSE Version geschehen.

Sie können eine Einführung zu Snapper hier lesen.

Greg K-H führt Snapper bei Brainshare vor.
SAX3

Als Xorg sich über die xorg.conf hinaus zur neuen xorg.conf.d Struktur entwickelt, ging unser geliebtes X Konfigurationswerkzeug SAX2 ebenfalls. Dank der Mühen Manu Guptas während Googles Summer of Code erhielt openSUSE wieder ein neues elegantes grafisches Werkzeug um die X Konfiguration anzupassen: SAX3. Nun haben openSUSE-Nutzer wieder die Möglichkeit, einfach ihre Tastatur-, Maus-, Monitor und Touchpadeinstellungen in einer praktischen Oberfläche zu optimieren. Machen Sie sich keine Sorgen, falls Sie Probleme mit Ihrer X-Konfiguration haben: Wie für YaST-Module üblich, löst SAX3 das Henne-Ei-Problem, indem es ncurses, Text-, als auch GTK und QT Grafikoberflächen integriert hat. Bitte beachten Sie, dass SAX3 in der OSS-Softwarequelle nicht ordnungsgemäß in 12.1 funktioniert. Ein kommendes Update wird das Problem lösen. Dieses ist bereits verfügbar in der X11:SAX-Softwarequelle.

YaST

Neben der Unterstützung von Snapper und der Rückkehr von SAX3 erhielt YaST2 eine Anzahl an Bugfixes und kleineren Verbesserungen. Die YaST-Entwickler sind froh zu berichten, dass sie nach den letzten Korrekturen zuversichtlich sind, dass YaST nicht wieder versehentlich vom Benutzer modifizierte Konfigurationsdateien überschreibt, wie es in den „frühen Tagen“ der Fall war. Zusammen mit den zypp-Paketmanagement-Leistungsverbesserungen in der 11er-openSUSE-Serie wurde dem Mythos, dass YaST langsam sei und Dateien überschreibt, ein Ende gesetzt. Eine stärker sichtbare Änderung ist das neue Design, was dank der CSS-basierten Themen für YaST ermöglicht wurde. WebYaST entwickelt sich ebenfalls weiterhin gut. Es beinhaltet mittlerweile mehr Module als je zuvor, um eine Web-basierte Administration von openSUSE zu unterstützen.

OBS, openQA und andere Werkzeuge

openSUSE besitzt eine Reihe mächtiger Werkzeuge, die wir zum Bauen unserer Distribution entwickeln sowie für Andere zum Bauen von Paketen oder zum Testen von Software zur Verfügung stellen. Diese Werkzeuge beinhaltet den Plattform übergreifenden Open Build Service, das allmächtige openQA, das flexible KIWI und viele weitere. Für jedes Werkzeug kamen in den letzte 8 Monaten neue, verbesserte Versionen raus. Das beinhaltet die erste Freigabe von openQA und die Freigabe des Open Build Service, für die Pakete für openSUSE 12.1 zur Verfügung stehen.

Linux Kernel 3.1

Der neue Linux 3.1 Kernel hat erhebliche Verbesserungen im Vergleich zum 2.6.38er Kernel erhalten, der Teil von openSUSE 11.4 war. Es wurden nicht nur Dateisysteme wie Ext4 und Btrfs verbessert, der Linux 3.1 Kernel bringt etliche Performance-Verbesserungen der Speicherverwaltung und der Datenverarbeitung. Natürlich enthält er auch eine Reihe von Treibern zur Unterstützung neuer Hardware, einschließlich externer Geräte, wie z.B. Microsofts Kinect, die Webcam iSight von Apple und den Nintento Wii Controller als auch für interne Hardware, wie die neuen AMD Llano Fusion APUs und Intels Ivy Bridge & Cedal Trail CPUs, eine Vielfalt an WLAN- und Grafikkarten und vieles mehr. Was noch neu im openSUSE Kernel ist, können Sie auf den KernelNewbies Seiten Linux 2.6.39, Linux 3.0 und Linux 3.1 erfahren.

systemd und andere System weite Änderungen

Der Systemstart wird nun vom neuen systemd Startwerkzeug übernommen. So kontrolliert und beschleunigt es den Startprozess. Entwickelt in enger Kooperation mit unserer Partnerdistribution Fedora, ist systemd vor allem für Systemadministratoren aufgrund seines mächtigen Sockel- und Bus-aktivierten Servicesystems interessant, welches die Parallelisierung und den Ressourcenverbrauch verbessert. Es arbeitet auch eng mit Linux cgroups zusammen und bietet so erhöhte Sicherheit und Kontrolle über die Prozesse.

Falls aus irgendeinem Grund systemd bei Ihnen nicht funktionieren sollte, können Sie immer noch das alte Sys-V-Init verwenden indem sie F5 im Bootloader drücken. Falls Sie permanent das alte Startsystem verwenden wollen, führen sie einfach „zypper rm systemd-sysvinit” aus. Wir bieten auch wieder grub2 als einen optionalen Bootloader an. Obwohl wir noch nicht ganz mit Grub2 als Ersatz für das aktuelle Grub zufrieden sind, ermuntern wir unsere Nutzer, es einmal auszuprobieren und wollen sicher gehen, dass es für Entwickler verfügbar ist.

Eine Reihe von kleinere Änderungen beinhalten:

  • Das Werkzeug util-linux in der Version 2.20 führt die erste Hauptänderungen in das Protokoll-Programms dmesg seit 18 Jahren ein. So bringt es eine Anzahl von Optionen mit, um menschlich-lesbare Präfixe und Zeitstempel auszugeben oder um nur wichtige Meldungen oder Meldungen, die direkt vom Kernel oder Userspace kommen, sauber anzuzeigen.
  • LightDM 1.0 ist die erste stabile Version dieses schnelleren, erweiterbaren Anzeigemanagers (Display Manager). LightDM soll die Vielzahl von verschiedenen Anzeigemanager durch einen einzigen neuen Standard ersetzen.
  • syslog-ng 3.3 führt Multithreading, JSON und mongodb Ausgabe ein.
  • RPM 4.9 bringt einige Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen mit.

Die erste Distribution die Google Go, LLVM v3 und CLANG v3 ausliefert

openSUSE ist stolz, die erste große Distribution zu sein, die Googles neue Programmiersprache Go als Teil der neuen Version ausliefert. Go ist eine schnelle, statisch-typisierte, kompilierte Sprache. Go macht es einfach, mit Mehrkern- und Netzwerkmaschinen zu arbeiten und bietet ein flexiblen und modularen Konstruktions-Mechanismus. Obwohl sie (schnell) in Maschinencode kompiliert, besitzt sie den Vorteil der Abfallsammlung und die Stärke der Laufzeit-Wiedergabe. Sie finden weitere Informationen auf der Webseite von Go.

openSUSE 12.1 bringt außerdem den soeben veröffentlichten LLVM3 Compiler und clang, einen C/C++ Compiler, der auf LLVM aufbaut. LLVM beinhaltet eine Reihe an flexiblen und leistungsstarken Compilern, die leistungsstarke Code generieren, welche Mesa für seine software-basierten OpenGL "Gallium" Grafiktreiberarchitektur verwendet. Er wird ebenfalls für die Open-Source Grafikkartentreiber von ATI und NVIDIA verwendet und bilden deshalb einen integralen Bestandteil des Hochleistungs-Grafikstacks unter Linux.

Clang nutzt LLVM, um einen schnellen, Speicher effizienten und mit GCC kompatiblen C/C++-Compiler bereitzustellen. Clang kommt in openSUSE 12.1 mit aktivierter ARM Code-Generationsunterstützung, ganz im Geiste des kürzlich gestarteten ARM Projekts! Neben Go und LLVM bietet openSUSE 12.1 eine große Auswahl aktuellster Compiler und Werkzeuge. openSUSE 12.1 wurde mit GCC 4.6.3 gebaut, der eine deutliche Leistungssteigerung seit der früheren 4.5er Version zeigt. Diese Version führt ebenfalls erstmalig eine Unterstützung für die Ada 2012 Programmiersprache ein, als auch eine experimentelle Unterstützung für den aktuellen C++11 Standard (der Status kann auf der http://gcc.gnu.org/gcc-4.6/cxx0x_status.html GCC Status Webseite nachgeschaut werden].

Diese Version von GCC, kombiniert mit den aktuellen binutils 2.21.1, macht es uns möglich, die link-time Optimierung in einigen Paketen zu aktivieren, was wiederum zusätzliche Performance bringt.

Sprachen

Features

openSUSE 12.1 wurde in viele Sprachen übersetzt - gegenwärtig etwa 30, über 90% komplett, und nicht weniger als 66 Sprachen schreiten voran, fertig zu werden. Diese openSUSE Veröffentlichung hat 5 kyrillische Schriftarten. Zwei von ihnen (PT Sans und PT Serif), neben Standard Western und Zentral-Europäisch. Kyrillische Code-Seiten enthalten Buchstaben aller Titel-Sprachen der Russischen Föderation. Das macht sie einzigartig und ist ein sehr wichtiges Werkzeug moderner elektronischer Kommunikation.


Repository Änderungen und Softwareangebote durch Dritte in 12.1

Durch die Open Build Service Installation auf build.opensuse.org hostet das openSUSE Projekt inzwischen mehr als 160.000 Projekte, welche von mehr als 30.000 Entwicklern betreut werden. Diese sind für openSUSE und andere Distributionen verfügbar. Außerhalb von openSUSE.org gibt es ebenfalls Projekte, die den OBS nutzen Zum Beispiel VLC und Packman. Hier möchten wir einige Projekte erwähnen:

Tumbleweed

Tumbleweed, die einzigartige Paketquelle mit einer fortlaufenden Ausgabe für openSUSE, kann zur Zeit der Ausgabe als 'komplett' betrachtet werden. Fast alle Pakete von openSUSE 12.1 abdeckend bietet Tumbleweed neue Versionen an, sobald sie als stabil betrachtet werden. Anstatt auf eine neue Veröffentlichung von openSUSE warten zu müssen, vermindert Tumbleweed die Bedeutung und Wechseleinfluss einer großen Veröffentlichung, indem es das System kontinuierlich aktualisiert. Wenn Sie Tumbleweed aktivieren, sind Sie immer mit der neuesten Software auf dem Laufenden. Sie müssen keine neueren Versionen von openSUSE installieren, da Sie sie bereits zu der Zeit laufen haben, wenn sie veröffentlicht werden.

Tumbleweed fordert vom Benutzer, eine manuelle Änderung der Paketquellen auf die Veröffentlichungsversion der 12.1. Neben der Paketquelle von Tumbleweed muss der Benutzer die neuesten stabilen Paketquellen von openSUSE aktivieren. Momentan ist das für die meisten Nutzer openSUSE 11.4. Mit der Veröffentlichung von 12.1 muss die Version geändert werden. Die openSUSE Systemadministratoren haben versichert, dass dies das erste und letzte Mal sein wird, dass diese Änderung durchgeführt werden muss. Von nun an wird es eine Verknüpfung zur neuesten stabilen Veröffentlichung geben, zum Komfort der Benutzer von Tumbleweed. Bei einem neuen Release von openSUSE werden die Server die geforderten Änderungen automatisch vornehmen, sichtbar für die Benutzer. Nach einer Anleitung zur Durchführung der Änderungen sehen Sie bitte hier nach. Mehr Informationen über Tumbleweed finden Sie hier.

Packman

FeaturesDie bekannteste Paketquelle von 3.-Anbietern für openSUSE ist Packman. Packman unterstützt bereits openSUSE 12.1. Packman bietet vier verschiedene Paketquellen an. Jedes enthält eine gezielte Auswahl an Software, zusätzlich zu dem größeren allgemeinen Repository. Zusätzlich zu den Paketen für openSUSE 11.3, 11.4, 12.1, Factory und SLE 11 wird ein bedeutender Satz an Packman-Paketen für Tumbleweed bereitgestellt. Sie finden mehr Informationen auf der Packman Internetseite und im Wiki, wie man Programme von Packman auf einen Rechner mit openSUSE bringt.

SUSE Studio

SUSE Studio ist ein Projekt des openSUSE Sponsors SUSE(TM). Es basiert auf der freien und offenen Quelle von openSUSE und stellt Werkzeuge wie KIWI bereit. Es bietet eine komfortable Web-Oberfläche, um leicht Kunden bezogene Betriebssysteme zu bauen, die auf openSUSE und SLE basieren.

SUSE Studio Nutzer können die Verfügbarkeit von openSUSE 12.1 gleich mit dem Veröffentlichungsdatum erwarten und die Unterstützung zur Aktualisierung vorhandener Geräte kurz danach. Das bedeutet, dass Sie Ihre eigene Version von openSUSE 12.1 gestalten können, mit einer eigenen Paket-Auswahl, Artwork, Scripten und vielen anderen Eigenschaften. Sie können diese dann als USB- oder Festplatten-Abbild, Live-CDs und verschiedene virtuelle Formate herunterladen. Sie können Ihre Geräte dann auch mit Anderen teilen oder von Anderen bereitgestellte Geräte auf der SUSE Gallery durchsuchen.

Das Ende von Contrib

Das Contrib Repository, für Programme von Drittanbietern, war einst eine Ergänzung der Gemeinschaft zu den Standard-Paketquellen. Die meisten dieser Pakete sind inzwischen im Haupt-Repository, in den KDE- oder GNOME- Repositorys enthalten. Diese liefern aktuellere Ergänzungen und neue Versionen, wenn sie nicht in dem 12.1 Release integriert wurden.

Pakete auf Open Build Service

Wenn Sie Pakete in den 12.1 Repositorys nicht finden können, können Sie ebenfalls software.opensuse.org durchsuchen. Unter der Option "advanced" können Sie auf 160.000 Pakete in 30.000 Projekten zugreifen. Zum Beispiel im Open Build Service unter build.opensuse.org. Hier werden Sie garantiert die Software finden, die Ihr Herz begehrt.

VLC

Die VideoLAN Foundation setzt den stabilen Support von VLC Produkten für openSUSE 12.1 fort. Unter dieser Seite finden Sie weitere Informationen.

Die neuesten Freien Desktops

openSUSE bietet die beiden großen sowie eine Anzahl von der Gemeinschaft unterstützte Desktops an, alle auf hohem Niveau verfeinert und unterstützt. openSUSE 12.1 ist die erste Veröffentlichung, die die neue GNOME Shell-Benutzeroberfläche einführt. Als Teil von GNOME 3.2 bringt die GNOME Shell ein gewaltig verfeinertes Benutzererlebnis mit, mit einem sanften und natürlichen Arbeitsablauf. Der Standard-Desktop von openSUSE, der KDE Plasma Desktop bring ein Farb-Management und eine verbesserte Leistungsfähigkeit mit, ebenso die auf 'Akonadi' basierende Kontact 2 Gruppensoftware-Lösung. Die momentanen Veröffentlichungen von XFCE und LXDE enthalten kleine Verbesserungen. Zum ersten Mal wählte die openSUSE-Gemeinschaft öffentlich die künstlerischen Darstellungen für openSUSE 12.1 aus: das bevorzugte Thema 'Aufwind' spiegelt sich in unserem neuen Spritzer (splash) als Start- und Hintergrundbild wieder. GNOME-Anwender werden feststellen, dass das Künstler-Team den Trend zur Unterstützung eines zeitgemäßen Satzes Themen bezogener Hintergrundbilder beibehalten haben.


KDE Plasma Arbeitsumgebung und Anwendungen 4.7

openSUSE 12.1 liefert die KDE Plasma Arbeitsumgebung 4.7 aus und ist die erste große Linux-Distribution, die auch den neuen Farb-Manager + Oyranos Farb Management Service mitbringt. Oyranos und seine dazugehörenden Werkzeuge fügen das Farb-Management in die KDE-Anwendungen ein und stellen sicher, dass Grafiken und Videos zwischen den Eingabe- und Ausgabegeräten, wie Bildschirmen, einheitlich aussehen. Eine andere wichtige neue Ergänzung ist Apper, ein leicht zu verwendendes Software-Management-Werkzeug, das KpackageKit ersetzt. Es gibt ebenso Verbesserungen beim Netzwerk-Management, dem semantischen Desktop-Werkzeug Nepomuc und den Aktivitäten (Activities). Zusammengefasst wurden mit dieser Veröffentlichung über 12.000 Fehler beseitigt. Weiterhin sind hunderte kleinere und größere Leistungsverbesserungen enthalten.

Das innovative neue Tablet-Projekt der KDE-Gemeinschaft, Plasma Active, ist noch kein integraler Bestandteil von openSUSE 12.1. Das hängt von der Funktionsfähigkeit ab. Plasma Active steht jetzt noch nicht in der veröffentlichten KDE-Plattform zur Verfügung. Es gibt noch Konflikte mit dem Desktop und der Netzwerk-Arbeitsumgebung. Wie auch immer, Benutzer von Tablets können Plasma Active in openSUSE 12.1 installieren. Wir arbeiten an der Integration in der nächsten Veröffentlichung von openSUSE. Lesen Sie weiter, um zu sehen, was es weiter neues auf dem Desktop, dem Netbook und dem Anwendungsbereich gibt und erfahren Sie mehr über Plasma Active One!

Plasma Arbeitsräume bringen eine verbesserte Optik mit Oyranos CMS

openSUSE ist die erste große Linux Distribution, die Oyranos CMS ausliefert und in die KDE Anwendungen und Arbeitsräume integriert ist. Oyranos ist ein Farb-Management-System auf Betriebssystem-Niveau, das die Farben der Eingabegeräte an die Ausgabengräte anpasst, quer über alle unterstützten Anwendungen. Oyranos macht Gebrauch vom ICC-Farb-Management-Standard und ist in die KDE-Arbeitsräume und Anwendungen über die neue Anwendung KolorManager integriert. Die Anwendung KolorManager stellt sicher, dass Grafiken und Videos zwischen Eingabe- und Ausgabegeräten einheitlich aussehen.

Anwender können nun ihre ICC-Profile und Einstellungen an einem zentralen Platz vornehmen. Es kommt ebenso einen Satz Kommandozeilen-Werkzeuge mit, wie oyranos-policy zur Handhabung der Policy-Konfigurations-Dateien und oyranos-profiles zur Installation von ICC-Profilen. KDE-Anwender können das Paket KolorManager installieren. Dieses Oyranos-Front-End fügt ein System-Einstellungs-Steuer-Panel hinzu, für die individuelle Anpassung der Einstellungen. Die meisten Systeme werden mit den Standardeinstellungen von Oyranos gut laufen. Mehr Informationen zum Farb-Management in openSUSE 12.1 finden Sie auf der Internetseite von Oyranos.

Optische Verbesserungen Auf der sichtbaren Oberfläche liefert KDE Plasma-Arbeitsumgebung eine bessere Integration der GTK/GNOME-Anwendungen mit einem Anschluss von KDE's Stil Oxygen an GTK. Die Oxygen-Icons wurden verbessert und das Plasma-Panel bietet einen stimmigeren Look, mit Änderungen der Icons und der Uhr. Die neue Unterstützung von Shadow im Fenster-Manager KWin sieht auf älterer Hardware besser aus und funktioniert besser. KWin kann nun ebenso das Compositing deaktivieren, wenn eine Anwendung mit ganzem Bildschirm danach ruft, verbessert die Leistung von OpenGL-Spielen und GPU-beschleunigte Video-Wiedergabe.

Die Activitys von Plasma haben viele Verbesserungen gesehen. Der Activity Manager nimmt einen hervor gehobeneren Platz im Standard-Panel des Plasma-Desktops ein. Die Aktivitäten steigern den Arbeitsablauf des Benutzers, indem sie smarte Wege zur Gruppierung von Anwendungen, Miniprogrammen und Dokumenten unterstützen.

Das Navigieren durch Anwendungen und kürzlich verwendete Dateien ist mit der Zugabe von Brotkrümeln zum Anwendungsstarter Kickoff leichter, indem er Benutzern hilft, zu sehen, wo sie sind, und um schnell auf ein höheres Menüniveau zu kommen. Viele andere Bedienbarkeits- und Funktions-Verbesserungen wurden in Bezug auf die Arbeitsumgebung durchgeführt. Zum Beispiel blockiert die Konsole nicht länger die Entfernung von USB_Speicher-Geräten und KMixer bietet eine bessere PulsAudio-Unterstützung.

Netzwerk-Management, Multimedia und Nepomuk Die Plasma-Arbeitsumgebung bietet nun ein wesentlich verbessertes Netzwerk-Management, einschließlich der Unterstützung für den NetworkManager 0.9, sowie eine Bluetooth-Einbindung, 3G, VPN, MAC-Spoofing und andere fortschrittliche Netzwerkoptionen.

Dank der großzügigen Spende der Gemeinschaft hat die Semantic Desktop-Technologie Nepomuk weitreichende Fehlerbereinigungen erhalten, die die Stabilität und Leistungsfähigkeit verbessert und ebenso leichter zu verwenden ist. Strigi liest nun Meta-Daten in ihrem eigenen Prozess, die über 35 Absturz bezogene Fehler in Dolphin und Konqueror auslösten.

Die neueste Version von Phonon, unser Media-Unterbau, hat Arbeit an den Backends gesehen. Das VLC-basierte Backend wird nun als stabil betrachtet und ist das bevorzugte Backend für die Verwendung von Multiplattformen. Das Backend, das auf GStreamer basiert, wird nun auch als stabil für Linux-Plattformen betrachtet. Das Xine-Backend wird nicht länger gewartet.

KDE Anwendungen 4.7 erhielten viele Verfeinerungen

Die neueste Version von KPackageKit, nun in Apper umbenannt, (entwickelt von Daniel Nicoletti) ist nun im Plasma-Desktop enthalten. Das bringt bedeutende Verbesserungen zum Frontend des KDE-PackageKit und macht es möglich, Anwendungen statt Pakete aufzulisten. Das macht openSUSE für Benutzer angenehmer.

Dolphin, der Datei-Manager bei KDE, hat eine sauberere Standard-Erscheinung. Der Menübalken ist versteckt, aber leicht zu erreichen und zurück zu setzen. Die Oberfläche zum Suchen von Dateien wurde verbessert. Zusätzlich hat Dolphin nun eine tiefere Integration mit den Systemen zum Managen des Quellcods, einschließlich der Fähigkeit Paketquellen zu erzeugen und zu klonen, Änderungen an zuschieben und zu ziehen, Unterschiede zu sehen und vieles mehr.

Dolphin und Konqueror ziehen ihren Nutzen aus einem Plugin, das eine Bewertung und ein Anmerkungs-Menü für Dateien und Ordner unterstützt und Nepomuks Fähigkeiten in Schwung bringt.

Die Organisation von Bildern wird mit Gwenview leichter und bietet nun die Möglichkeit zwei oder mehr Bilder nebeneinander zu vergleichen. Im Browser-Modus werden zwei oder mehr Bilder ausgewählt. Dann kann man zum Ansichtsmodus umschalten oder zum Vollbildmodus. Im Ansichtsmodus können Sie mehr Bilder aus der Daumennagel-Leiste hinzufügen.

Comic-Fans werden erfreut sein, dass Okular, der ungewöhnliche Dateibetrachter, Unterstützung zum Lesen eines Verzeichnisses sowie von Comicheften erfährt.

KStars, die essenzielle KDE-Anwendung zur Sternenbetrachtung, hat eine Funktion erhalten, um Sternen-Bewegungs-Routen zu bestimmen und zwischen seiner OpenGL und dem ursprünglichen Darstellungs-Backend dynamisch umzuschalten. Marken können nun Punkten auf himmlischen Linien zugewiesen werden; Kometenspuren können nun in OpenGL wiedergegeben werden. Mathematiker und Wissenschaftler können Funktionen höherer Ordnung in Kalgebra erkunden und erhalten Informationen über das Oxidations-Verhalten von Elementen in Kalzium.

KDM, der Anzeige-Manager, hat GRUB2-Unterstützung erlangt. Ein Benutzer mit mehreren Betriebssystemen in ihrem GRUB2-Menü kann nun im Herunterfahr-Dialog wählen, welches System neu zu starten ist, indem er die Maustaste auf der Neustartauswahl gedrückt halt.

Marble, die Globus-Anwendung hat über die letzten 8 Monate viele Verbesserungen erhalten. Die Anwendung besitzt nun Unterstützung für Sprach-Navigation, einen Karten-Erstellungs-Zauberer und neue Plug-ins. Gemäß der Stimme von Marble, ist die Sprach-Navigation in verschiedenen Sprachen verfügbar, mit Stimmen die von der KDE-Gemeinschaft unterstützt werden. Mehr Details finden Sie im Änderungsprotokoll.

Andere Anwendungen wie Kate, Kalzium, KAlgebra, KStars, und KDevelop wurden ebenso aktualisiert. Änderungen und Verbesserungen in einigen großen Anwendungen durch die KDE-Gemeinschaft können in den [Product_highlights#New_and_updated_applications|entsprechenden Abschnitten der Anwendungen] gefunden werden. Weitere Informationen darüber, was in der KDE-Arbeitsumgebung, den KDE-Anwendungen und der KDE-Plattform neu ist, finden Sie in den Ankündigungen von KDE.

Plasma Active One ist optional erhältlich

Die frische und innovative Oberfläche Plasma Active, für Tablets und mobile Geräte, ist für openSUSE 12.1 verfügbar. Sie ist kein integrierter Bestandteil dieser Ausgabe, da es noch von einigen nicht frei gegebenen Technologien abhängt. Aber wir planen es als Bestandteil von openSUSE 12.2 ein.

Plasma Active
Plasma Active zielt darauf ab, Benutzer-Erlebnisse für neu auftauchende Geräte wie Tablet-Computer, Multimedia-Zentren, Smartphons und mehr zu schaffen. Es baut auf den Linux-Stapel, mit Bibliotheken von X11, Qt und KDE. Die Benutzeroberfläche wurde so gestaltet, dass sie Plasma Quick verwendet, eine deklatorische Auszeichnungssprache, die die Gestaltung einer organischen Benutzeroberfläche basierend auf Qt Quick erlaubt.

Die erste Veröffentlichung von Plasma Active One fokussiert vollständig auf Tablet-Computer. Das Benutzererlebnis von Plasma Active für Tablets wurde rund um das Web gestaltet, mit Inhalten für soziale Netzwerke und Multimedia. Pakete für openSUSE werden im Repository von Plasma Active angeboten.

GNOME 3.2

Nach der Auslieferung einer technischen Vorschau von GNOME 3 mit openSUSE 11.4, ersetzt openSUSE 12.1 die GNOME 2.x-Serie mit dem neuesten GNOME 3.2 Desktop für die Benutzer von GMOME auf openSUSE. Mit vielen Verbesserungen, die auf dem Feedback der openSUSE Gemeinschaft basieren, wurden zahlreiche Änderungen in der Handhabung und Anwendung eingeführt.

Die GNOME Shell bringt eine frische Benutzeroberfläche mit, die von Grund auf neu gestaltet wurde, um die Bedürfnisse der heutigen Benutzer zu befriedigen. Die Oberfläche konzentriert sich darauf, aus dem Weg zu gehen und unterstützt jetzt unaufdringlich leistungsstark Benachrichtigungen und tiefe Integration von Kalender, Chat und anderen Technologien. Die Elemente der Benutzeroberfläche und Arbeitsabläufe wurden Berührungs-freundlich für Benutzer von Tablets oder Bildschirmen mit Berührungsoberfläche gestaltet. Unter Verwendung der 3D-Beschleunigungs-Vermögens, das von den meisten Computern dieser Tage unterstützt wird, werden angenehme Animationen verwendet, um den Benutzern ein ästhetisches Aussehen und Gefühl zu bieten, sowie einen viel leichteren Weg zu ermöglichen, zwischen Anwendungen umzuschalten.

Was ist neu in der GNOME Shell 3.2

Verschieden kleine Zwickereien und große Funktionen wurden in dieses Release aufgenommen, basierend auf den Rückinformationen der Benutzer. openSUSE 12.1 liefert die Erweiterung Alt-Status-Menü aus, um verschiedene Computer-Operationen leichter zugänglich zu machen. Einige Beispiele:

  • Es ist nun leichter die Fenstergröße und Titelleisten zu verändern. Knöpfe und andere Steuerungen sind etwas kleiner, um GNOME leichter auf kleinen Bildschirmen verwenden zu können.
  • Benachrichtigungen enthalten nun einen Zähler, so dass Sie sehen können, wie viele Mails oder Chat-Nachrichten auf Sie warten. Die Shell zeigt nun auch Benachrichtigungen von Media-Geräten.
  • Die Funktion Fokus-folgt-Maus wurde verbessert. Und obwohl sie nicht perfekt ist, wird sie für die meisten Benutzungsfälle ausreichend sein.
  • Die Systemeinstellungen wurden verbessert, indem sie Links zu anderen relevanten Einstellungen zeigen. Das Farbmanagement wurde auch integriert.
  • Der Zustand der Baterieladung der GNOME-Shell zeigt nun, wie viel Energie noch vorhanden ist.
Kommunikation in der GNOME Shell

Verglichen zu jeder früheren Veröffentlichung von GNOME, wurde der Arbeitsablauf der Sofortbenachrichtigung in GNOME 3.2 verbessert. Sie können Chats empfangen, auf Nachrichten antworten, Freundschafts-Anfragen bestätigen/ablehnen, Anfragen ausrufen, alles, ohne explizit die IM-Anwendung zu starten. Sie können den Zustand Ihrer Maschine von einem zentralen Platz ändern, so dass alle IM-Konten die Änderung des Zustandes wiedergeben. Die Benachrichtigung über Fehler und neue Nachrichten sind gut in die GNOME-Shell integriert, so dass Sie sich nicht darauf konzentrieren müssen, Popups verschwinden zu lassen. Nur unaufdringliche Animationen benachrichtigen Sie darüber, was gerade los ist.

Eine neue Funktion für "Online-Benutzerkonten" ermöglicht es, dass Benutzer Online-Benutzerkonten erstellen können. Erstellte Benutzerkonten stehen nahtlos für verschiedene Anwendungen des kompletten Desktops zur Verfügung. Zum Beispiel, wenn Sie ein Benutzerkonto für Google einrichten, wird Ihr Google-Docs-Dokument im neuen Dokumenten-Browser zur Verfügung stehen, Ihre Google-Kontakte werden in Empathy für IM verfügbar sein und der Kalender zeigt Ihre Termine. http://library.gnome.org/misc/release-notes/3.2/figures/gnome-documents-google.png.en

GNOME 3.2

Was gibt es neues bei den GNOME 3.2 Anwendungen

Die neuen GNOME 3 Bibliotheken bringen viele Verbesserungen für GNOME 3-Anwendungen mit. Einige Beispiele:

  • In den Anwendungen zeigt der Dialog Datei öffnen nun eine Liste der vor kurzem verwendeten Dateien und Verzeichnisse.
  • Bessere Leistung und neue Themen.
  • Ein umgestalteter Dialog zum Wählen der Schriftarten.
  • Eine neue Tastatur auf dem Bildschirm und eine Vielzahl anderer Zugangserweiterungen.

Die einzelnen Anwendungen erhielten neue Funktionen und Fehlerbeseitigungen. Eine neue, auf Personen ausgerichtete Anwendung Kontakte wird ausgeliefert. Sie kann mit Evolution und Empathy im Hintergrund arbeiten, um Sie mit einem einheitlichen Adressbuch für Ihren Desktop zu unterstützen.

Empathy, die GNOME IM-Anwendung hat eine Menge Verbesserungen erhalten. Sie können leicht Ihre Einträge durchsuchen, optisch mit verschiedenen Parametern filtern, wie zum Beispiel Wer, Wann.

http://library.gnome.org/misc/release-notes/3.2/figures/empathy-log.png.en NetworkManager-gnome Version 0.9 unterstützt schnelles Benutzer-Umschalten, verbessertes WiFi-Roaming, WiMAX Unterstützung, flexible Erlaubnisse und zentralisierte Speicherung von Informationen über Netzwerk-Verbindungen.

Um nicht von der Party ausgeschlossen zu sein, enthält GNOME 3.2 ebenso die Unterstützung eines robusten Farb-Managements, indem es den neuen Zauberer GNOME-Farb-Manager zur Kalibrierung von Displays besitzt, der entweder ICC-Profile oder ein Huey-Hardware-Farbmesser verwendet. [1]

Der Datei-Manager Nautilus wurde für GNOME 3 wesentlich überarbeitet, mit einem verbesserten Seitenstreifen Places, einem neuen Dialog mit dem Server verbinden und einer Funktion zur schnellen Vorschau, was mit einem 'Leerzeichen' (space) ausgelöst werden kann.

Viele kleinere Verbesserungen beinhalten neue und einstellbare Effekte in der Webcam-Anwendung Cheese, Lesezeichen-Unterstützung im PDF-Betrachter Evince, Plugins für den Bildbetrachter Eye of GNOME und eine verbesserte Streaming-Unterstützung für den Audio- und Media-Player Totem.

Lesen Sie mehr über GNOME 3.2 in der offiziellen Bekanntmachung und finden Sie mehr über GNOME Anwendungen in den unteren Abschnitten.

LXDE 0.5

Die Veröffentlichung von openSUSE kommt mit LXDE 0.5. Es gab für eine Weile keine großen Aktualisierungen für diese Leichtgewichts-Desktops. Aber kleine Verbesserungen und Fehlerbeseitigungen wurden integriert.

Xfce 4.8

openSUSE 12.1 liefert 'Xfce 4.8' aus. Alle Xfce-Komponenten wurden entsprechend den neuesten Veröffentlichungen zur Fehlerbereinigung aktualisiert. Der Desktop wurde weiter aufpoliert, in Bezug auf Integration und Markenstärke. LightDM ist nun der Standard-Anzeige-Manager, indem die Abhängigkeiten von den GNOME-Kern-Komponenten reduziert wurden. Die Funktionsvielfalt, die in der Standard-Installation unterstützt wird, sollte nun mit den GNOME/KDE-Desktops gleichwertig sein.

Neue und aktualisierte Anwendungen

An der Spitze der Kernel- und anderer Low-Level-Werkzeuge, unterstützt openSUSE eine riesige Vielfalt von Konsolen- und Grafik-Anwendungen. Diese Anwendungen wurden auf die neuesten Versionen aktualisiert und bringen viele Verbesserungen in der Form von Funktionen und Fehlerbereinigunggen mit.


Web-Browser

Das Internet ist für moderne Computer-Benutzer wichtig. Und openSUSE unterbreitet Ihnen eine Auswahl von Browsern, die die Freie Software zu bieten hat. Wir liefern einen viel schnelleren Firefox aus, einen innovativen Poera, einen gut integrierten Epiphany und einen stabileren Rekong. Neu ist Chromium, der schnelle und leicht zu bedienende Browser von Google. Diese Browser unterstützen einen weiten Bereich an von Wiedergabemaschinen, die die neuesten Web-Standards unterstützen. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, was neu an diesen Browsern ist, seit wir openSUSE 11.4 veröffentlichten.

Firefox 7
Seit Firefox 4.0 in openSUSE 11.4 bewegte sich das Projekt zu einem schnelleren Veröffentlichungsprogramm. So präsentieren wir Ihnen Mozilla's neuesten Firefox 7.0.1. Firefox hat die Unterstützung für neue Funktionen zur Sicherung der Privatsphäre eingeführt, wie hinterlasse-keine-Spuren (do-not-track) und sehr verbesserte Entwickler-Werkzeuge im neuen 'Web-Entwickler'-Menü. Endnutzer werden die vielen kleineren und größeren Funktions-Verbesserungen, wie die URL-Leiste, die die Webseiten-Domain hervorhebt und den Präfix verbirgt. Schließlich brachte jede folgende Firefox-Ausgabe eine bessere Leistungsfähigkeit, vom schnelleren Laden von Tabs bis größerem Speicher-Management in Firefox 7 und natürlich die Unterstützung der neuesten Web-Standards.

Chromium 16
Chromium trifft openSUSE 12.1 Anwender. Anwender treffen Chromium. Dieser auf das variable WebKit basierende Browser von Google erreichte schnell große Beliebtheit. Und so musste er Teil der openSUSE Distribution werden. Mit seiner vereinfachten Schnittstelle, großartige Integration in die Google-Service, getrennte Prozesse, so dass eine abstürzende Seite nicht den Browser mitreißt und die schnellste JavaScript-Maschine der Welt, wird Sie mit seiner Geschwindigkeit und leichten Anwendung beeindrucken. Dem schnellen Release-Zyklus von Chromium ist schwer nachzukommen. Wir versichern, dass das Neueste immer auf Ihrem System verfügbar ist. So dass Sie sich keine Gedanken über die Sicherheit machen müssen, oder darüber, nicht in der Lage zu sein, mit den neuesten Webseiten arbeiten zu können.

Opera 11.52
Opera 11.52 bringt einen viel verbesserten Opera-Link, um Ihre Passwörter zwischen System und einem besseren Speed Dial zu synchronisieren. Eine andere neue Funktion ist die Location-Unterstützung auf Webseiten wie Google-Maps. Opera benutzt nun einen viel geringeren Speicherplatz und wurde etwas stabiler. Natürlich unterstützt diese Ausgabe die neuesten Standards wie HTML 5 und CSS 3. Opera ist auch mit einer schnelleren JavaScript-Maschine und sanfteren Grafiken ausgestattet.

Rekonq 0.8
Mit Rekonq 0.8 liefert openSUSE einen zweiten Browser aus, der auf WebKit basiert. Gebaut auf Qt und der KDE-Plattform macht sich dieses Release viele Verbesserungen von QtWebKit 2.2 zu Nutze, was eine bessere Stabilität und Leistungsfähigkeit bringt. Neue Funktionen, wie das Do-Not-Track, die Verfügbarkeit von History in wieder erstellten Tabs und 3. Partei Regel-Unterstützung in AdBlock. Der Verwendbarkeit wurde Aufmerksamkeit geschenkt, mit einer viel besseren Drag-und-Drop-Unterstützung, einer neuen SSL UI, optionaler VI-Stil-Navigation und verbessertem URL-Bar-Umgang.

Epiphany von GNOME 3.2
Der dritte auf WebKit basierende Browser, dieses Mal aus der GNOME-Gemeinschaft, ist Epiphany. Er erlaubt es Ihnen, Web-Anwendungs-Links zu erstellen. Diese Web-Anwendungen finden Sie in der Anwendungsübersicht der GNOME-Shell. Sie reagieren sehr schnell, wie wirkliche Anwendungen, die Links in neuen Webbrowser-Fenstern öffnen und keine Navigations-Bar oder Tabs zeigen. Sie laufen ebenso in einem Prozess, getrennt vom Browser, so dass Abstürze von Epiphany Ihre Webanwendung nicht beeinflusst.

Büro- und Desktop-Veröffentlichungs-Anwendungen

openSUSE hilft Ihnen, Arbeit zu erledigen, indem es eine stabile Basis und Werkzeuge, die auf dem neuesten Stand sind, bereit stellt. Das neueste LibreOffice bringt neue Funktionen in den meisten Komponenten mit, sowie Geschwindigkeit und Stabilität-Verbesserungen zu diesem Büro-Programmpaket auf Enterpise-Niveau. Während Abiword, Gnumeric und KOffice noch auf ihren letzten stabilen Versionen sind, bietet unsere zusätzliche Paketquelle das innovative Calligra-Anwendungs-Programmpaket als eine Wahlmöglichkeit.


Libreoffice 3.4.3
Die neueste Libreoffice Ausgabe bringt eine große Anzahl kleiner Ergänzungen und Verbesserungen mit, wie die Fähigkeit Farbtafeln hinzu zu fügen oder zu löschen, einen benannten Bereich als Datenquelle und Unterstützung einer unbegrenzten Zahl von Feldern in der DataPilot (nun als Pivot-Tabelle bezeichnet), ein Modus mit griechischen Buchstaben zur Nummerierung in Writer und vieles mehr. Wie gewöhnlich, viel Arbeit zur Leistungsfähigkeit wurde durchgeführt, um die Größe von LibreOffice zu vermindern und die Startgeschwindigkeit zu verbessern. Textwiedergabe und Seitendarstellung (Theming) haben eine große Überarbeitung erhalten, um LibreOffice besser in Ihren Desktop einzufügen.

Scribus 1.4
Scribus ist ein großes Open Source Desktop Publishing Werkzeug, das für Linux verfügbar ist. Darunter liegt eine moderne Benutzer-freundliche Schnittstelle. Scribus unterstützt professionelle Veröffentlichungsfunktionen, wie Farb-Separierung, CMYK und Spot-Color-Unterstützung, ICC-Farb-Management und vielseitige PDF-Erzeugung. openSUSE einen Release-Kandidaten von Scribus 1.4 aus, der eine große Zahl von Stabilitäts Verbesserungen gegenüber dem Release in openSUSE 11.4 besitzt.

Calligra 2.4 beta 3
Die neue Calligra Suite, der Nachfolger von KOffice in openSUSE, ist noch nicht Teil der Veröffentlichung. Die meisten Benutzer berichten, dass die gegenwärtige Beta-Version besser ist als die letzte KOffice-Veröffentlichung. Und die openSUSE-Paketbauer haben damit festgelegt, eine Paketquelle bereit zu stellen, die die neueste Calligra-Veröffentlichung anbietet.

Der Produktivitätsteil richtet sich speziell an Studenten und Akademiker. Calligra bringt eine sehr verbesserte Textverarbeitung und Darstellung, Stand der Technik ist die Importunterstützung für Microsoft XML-Formate und viele Verbesserungen in der Stabilität und Verwendbarkeit für alle Anwendungen. Words führt das Handling von Zitierungen und Bibliografien ein und ein sich automatisch aktualisierendes Inhaltsverzeichnis, bessere Textverzeichnisse, Fuß- und Kopfzeilen-Unterstützung und vieles mehr. Die Präsentations-Anwendung Stage hat neue Dia-Sortierer und eine leichtere Bearbeitung von Notizen für die Dias. Das Projekt-Management-Programm Plan führt viele neue Diagramm-Druck-Optionen und einen verbesserten Import von externen Datenquellen ein. Tables besitzt eine verbesserte Unterstützung für große Tabellen, verdrehten Text, viele neue Formeln, eine verbesserte Unterstützung von Microsoft Excel Tabellen und ein viel schnelleres laden.

Calligra führt ebenso zwei neue Anwendungen ein:

  • Flow ist eine Anwendung für Diagramme und Flussdiagramme im Sinne von Visio.
  • Braindump ist eine Anwendung für Notizen, das auf den Calligra-Kern baut und verwendet komplett das offene Dokument Format (ODF), um Text, Bilder und sogar Multimedia in den Notizen zu ermöglichen.

Sie können hier eine Tour durch Calligra machen.

Sie können das neueste Calligra in den Repositorys des KDE-Teams als aktualisierte instabile Anwendungen finden. Beachten Sie, dass diese Anwendungen noch NICHT auf dem gewöhnlichen openSUSE-Standard sind!

Kommunikation und Gruppensoftware

Natürlich liefert openSUSE eine breite Vielfalt an Gruppensoftware und Lösungen für das persönliche Informations-Management (PIM) wie E-Mail-Programme, Chat-Anwendungen, Kalender-Werkzeuge und vieles mehr aus.

KDE PIM
Kontact, KDE’s Gruppensoftware-Lösung, hat nun die meisten Komponenten zu Akonadi portiert. Sobald die Anfangs-Fehler ausgebügelt sind wird diese Anwendung eine erhöhte Stabilität und Leistung bieten, eine bessere Verbindung zu neuen Services und Teilung von Kommunikations-Informationen mit mehr Anwendungen. Die größte Änderung ist die Einführung von KMail 2. Diese Anwendung hat die bekannte Oberfläche, während unter der Haube alle Mail-Speicher und Abfragen auf den leistungsfähigen Cache von Akonadi portiert wurden .

Das openSUSE KDE-Team hat bedeutende Anstrengungen auf die Absicherung einer sauberen Aktualisierung auf KMail 2 gelegt. Aber das ist eine bedeutende Änderung und das Team wird ein Auge auf weitere Themen werfen. Fehlerbeseitigungen werden über Aktualisierungen erfolgen und die Benutzer werden ermutigt, Probleme zu berichten und ihr System regelmäßig zu aktualisieren.

Es sollte beachtet werden, dass der Übergang von KMail 1 zu KMail 2 benötigt den Import/Umwandlung von E-Mail-Daten in Akonadi. Dieser Prozess wird eine beachtliche Zeit dauern, gemessen an einem Tag auf langsamen Systemen mit eine Mailbox in einer Größe von mehreren Gigabyte. Um einen sauberen Start zu machen, ist es möglich, anstelle einer Migration, die gegenwärtigen Daten von ~.kde4/share/apps/kmail zu einem Absicherungs-Ort zu verschieben.

Wenn Sie Ihre Daten auf einem Server gespeichert haben und sie sind lokal nur im Cache, dürfte das keinen Datenverlust verursachen. Im Fall eines herunter ladenden POP-Mail Kontos, müssen Sie den Konversions-Prozess verwenden oder Ihre Mail separat importieren.

Beachten Sie auch, dass Akonadi ein Cache ist und kein permanent speicherndes System. Das bedeutet, dass Ihre Mail da bleiben sollte, wo sie ist, es sei der Server oder ein lokaler Ordner. Akonadi wird eine Kopie in seiner Datenbank speichern, so wie zusätzliche Informationen wie Bewertungen und ähnliches, für eine schnelle Suche und Wiederfinden. Dieses ersetzt den inneren Cache, den KMail für diesen Zweck verwendete. Wegen dieser Gestaltung, ist es für Akonadi unmöglich, Benutzer-Daten zu verlieren, wie es sonst passiert mit einer Kopie davon. Natürlich werden Aktionen wie verschieben oder löschen von Mails zurück synchronisiert zum Original-Mail-Speicher!

Evolution 3.2.1
Evolution unterstützt integrierte Mail, Adressbuch und Kalender-Funktion für Benutzer des GNOME-Desktops. Version 3.2.1 worde auf GNOME 3-Infrastruktur portiert und bietet eine Anzahl kleiner Verbesserungen und Fehlerbeseitigungen im Vergleich zum vorhergehenden Release. Ebenso ist in Evolution für openSUSE 12.1 neu, der Austausch-Verbinder (Exchange Connector) für Evolution, der kompatibel mit Exchange 2007 und später ist. Er erlaubt die Zusammenarbeit von Evolution mit Microsoft Exchange 2007 und 2010. Evolution funktioniert mit den Kontakten, Kalender und Mail- Services von Google zusammen.

Thunderbird 7.0.1
Das neueste Mozilla Thunderbird E-Mail Programm, das mit openSUSE geliefert wird, liefert eine schnellere Performance, sicherere Mail-Übertragung und einen neuen Add-on-Manager. Mit über 390 Verbesserungen und Leistungssteigerungen reagiert und startet Thunderbird schneller und ist leichter den je zu benutzen.

Zum Beispiel machen die Oberflächen-Verbesserungen, wie die verbesserten RSS-Nachrichten und ein besseres Anhangs-Management, es leichter, Ihre Nachrichten und Mails zu verwalten. Die Tabellen können nun umsortiert oder in ein neues Fenster gezogen werden. Thunderbird gibt Ihnen die Kontrolle über das Aussehen und die Funktionalität Ihres E-Mail-Programms, mit einer Galerie vin hunderten von Add-ons. Der neue Add-on-Manager erlaubt es Ihnen, die Galerie in Thunderbird zu durchsuchen, die Add-ons zu installieren, zu löschen und zu organisieren. Diese Veröffentlichung fügt ebenso Unterstützung für Technologien hinzu, die es für Entwickler leichter machen, einige der amüsanten Add-on zu bauen, wie den Lightning-Kalender, Conversation View und Open Search.

Multimedia

openSUSE kommt mit einer Anzahl bekannter Multimedia-Anwendungen wie Amarok, Banshee und Rythmbox als Musikspieler, DigiKam und Shotwell als Fotoverwaltung und Marble als virtuellen Globus. Jedes dieser Programme hat neue Veröffentlichungen gesehen mit neuen Funktionen und Fehlerbereinigungen.

Musik-Abspielgeräte

Neben den bereits erwähnten Musikabspielprogrammen Rythmbox, Banshee und Amarok kommt openSUSE zusätzlich mit den weniger bekannten wie Juk, Totem, KMplayer, Dragon und Bangarang.

Banshee 2.2
Der neue Banshee besitzt eine Reihe neuer Erweiterungen, wie Radiowecker, Album ART Writer, Ampache, einen vervielfältigten Sound Anzeiger, Jamendo, Karaoke, Live-Radio, Liedtext und mehr. Andere Verbesserungen schließen die Fähigkeit ein, nicht nur Musik-Warteschlangen, sondern auch Künstler und Alben anzuzeigen, sowie in einer Warteschlange aufgereihte Lieder unmittelbar nacheinander abzuspielen. Es gab auch eine Reihe Verbesserungen der Benutzeroberfläche, wie die Anordnung der Suchfunktion neben dem Lautstärke-Regler, kleine Icons in der Quellen-Liste, versteckte Zähler für die Bibliotheken, benannte Gruppen-Abstandshalter und eine verstellbare Such-Eingabe. Podcast Episoden werden nun in einem Raster gezeigt, mit einigen Zeilen Beschreibung, um Ihnen zu helfen, eine ansprechende Episode zu Ihrer Unterhaltung zu finden.

Amarok 2.4.3 und Clementine 0.7.3
Amarok führt verbesserte dynamische Abspiellisten, einschließlich der Integration von Gpodder.net, ein. Die Benutzeroberfläche wurde verbessert, ein besseres Ziehen und Ablegen (drag and drop), automatisches Scrollen der Lied-Text-Anzeige und die Fähigkeit den Komponisten sowie den Künstler zu last.fm anzuzeigen. Andererseits wurden viele Fehler behoben und die Leistung etwas verbessert. Für jene, die nicht mit der Richtung einverstanden sind, die Amarok mit der Veröffentlichung seit 2.0 einschlug, liefert openSUSE Clementine 0.7.3 aus, welche in dieser Version einen neuen Bearbeitung-Tag-Dialog mitbringt, der eine Auto-Komplettierung und eine automatische Musik-Erkennung anbietet sowie vermisste Tags herbei holt. Es werden nun CUE Sheets unterstützt, automatisch aufgespürt und Tracks getrennt gezeigt. Album-Cover werden im Bibliotheks-Tab gezeigt, aufgespürte Songs werden grau hinterlegt und vieles mehr.

Foto-Manager, Editoren und Anwendungen zum Zeichnen

openSUSE wird mit einer großen Zahl von Grafikprogrammen und Anwendungen zum Zeichnen ausgeliefert. Es gab größere Versionssprünge von DigiKam und Blender, ebenso kleinere Verbesserungen der meisten anderen Anwendungen. openSUSE 12.1 kommt mit einer Anzahl von ICC-Farb-Management-Profilen, bereit zur Anwendung.

DigiKam 2.2 openSUSE 12.1 ermöglicht die Lieferung von DigiKam, das Ergebnis von mehr als einem Jahr Arbeit, seit der DigiKam-Version in openSUSE 11.4. Diese Version bringt lang erwartete Technologien mit, wie Gesichts-Erkennung, Bild -Versions-Unterstützung, XMP Metadaten-Daten-Unterstützung, große Verbesserungen im Identifizieren und Markieren von Fotos, umgekehrte GPS-Markierung und vieles mehr, einschließlich 258 bereinigte Fehler.

Damit eng verbunden sind Kipi-Plugins, die mit DigiKam 2.2 herausgegeben wurden. Diese Ausgabe enthält neue Export-Werkzeuge für drei Web-Service: Yandex.Fotki, MediaWiki und Rajce. Das Plugin GPSSync hat nun die Fähigkeit der umgekehrten Geo-Kodierung. Ebenso neu ist ein Plugin, das die Erstellung Fotoalben ähnlicher Layouts ermöglicht. Schließlich gab es noch eine große Zahl von Fehlerbereinigungen. Lesen Sie mehr über Tipps und Tricks für DigiKam auf der DigiKam Webseite.

Inkscape 4.8.2 Inkscape ist ein leistungsfähiges Werkzeug zur Bearbeitung von Vektorgrafiken, das das Standard-Dateiformat W3C für skalierbare Vektor-Grafiken (SVG) verwendet. Es unterstützt viele SVG-Funktionen (Marker, Klone, Alpha-Vermischung, usw.). Ebenso große Sorgfalt wurde auf die Gestaltung einer modernisierten Oberfläche gelegt. Es ist sehr leicht, Notizen zu bearbeiten, komplexe Pfad-Operationen durchzuführen, Bitmaps aufzuspüren und vieles mehr. Die neueste stabile Version 4.8.2 brachte eine Anzahl kritischer Fehlerbeseitigungen und Verbesserungen zu openSUSE 12.1.

Diese Ausgabe hat den Funktionsumfang komplettiert, bietet eine leistungsfähige Oberfläche, Animationswerkzeuge, Verzerrung, Modellierung, Schattierung, Physik und Teilchen-Werkzeuge und alles, wofür Blender bekannt ist.

Shotwell 0.11.5 Der Foto-Manager Shotwell organisiert Bilder auf der Zeitachse. Es bietet ebenso Funktionen zum Markieren und Bewerten, sowie einen Gastgeber für Abbild-Bearbeitungs-Funktionen, wie Verdrehen, Schneiden, Einstellung von Belichtung, Sättigung und mehr. Es kann Fotos der meisten Kameras und aus Ordnern importieren, Fotos und Videos in Facebook, Flickr, Picasa Web Alben und YouTube veröffentlichen. Die neueste Veröffentlichung führt einen hierarchischen Baum für Markierungen ein, ein neues Plugin-Rahmenwerk, verbessertes Drucken und ein neues Schneidwerkzeug, ein neues Suchfeld sowie viele kleinere Verbesserungen an der Benutzeroberfläche. Neu ist die Unterstützung für verbundene JPEG und RAW-Bilder, BMP, TIFF und andere Formate sowie eine verbesserte Darstellung von RAW-Dateien. Diese Ausgabe führt ein automatische Sicherungen der Datenbank durch und erlaubt es Ihnen, Suchfragen zu speichern.

F-spot 0.8.2-14 Der leicht verwendbare Foto-Manager F-spot liefert eine sehr einfache Oberfläche mit einen leistungsfähigen Such-, Import-, Brows- und Bearbeitungsfunktionen. Die fortschrittlichen Fähigkeiten betreffen das Exportieren von EXIF und XMP Metadaten für Ihr Bild, Versionskennzeichnung von Änderungen in der Bildbearbeitung und eine sehr vollständige Importfunktion. Diese Ausgabe führt keine großen neuen Funktionen oder Verbesserungen ein.

GIMP 2.6.11 GIMP ist ein vielseitiges Bearbeitungs-Paket für Grafiken, das eine benutzerorientierte Oberfläche und eine große Zahl von Plugins, zur Veränderung und Verbesserung von Fotos, anbietet. Es kann eine riesige Zahl von Formaten bearbeiten. Version 2.6.11 bringt Fehlerbeseitigungen für dieses beliebte Fotobearbeitungsprogramm und kleinere Verbesserungen in der Benutzbarkeit und Leistung mit.

Krita and Karbon 2.4 Beta3 Zwei Anwendungen, die Teil des kommenden Calligra 2.4 Release sind, sollten in dieser Übersicht nicht fehlen. Obwohl sie noch nicht in die Standard-Paketquellen von openSUSE einbezogen sind, bieten sie doch einige einzigartige Vorteile, die vielen Menschen gefallen werden.

Krita ist ein Werkzeug zum Skizzieren und Zeichnen, das eine vollständige Lösung zur Erstellung digitaler Zeichnungen von Grund auf durch Meister ermöglicht. Zeichengebiete, die Krita ausschließlich unterstützt sind Konzept-Kunst, Erstellung von Comics und Texturen zum Wiedergeben. In Anlehnung an vorhandenes reales Zeichen-Material und Arbeitsabläufe unterstützt Krita kreatives Arbeiten, das abseits und ohne bissige Bemerkungen erfolgen kann. Entwickelt in enger Zusammenarbeit mit einer Anzahl von Künstlern, bringt Krita 2.4 viele Verbesserungen zur Benutzeroberfläche sowie eine bessere Leistungsfähigkeit mit. Neue Funktionen, wie das gemeinsame Benutzen von Mustern, Farbverläufen und Pinseln über das Internet, und die große Anzahl einzigartiger Pinsel festigt Kritas Position als die beste Anwendung freier Software zum Skizzieren und Zeichnen.

Die Vektor-Grafik-Anwendung Karbon, ebenso Teil von Calligra 2.4 hat eine viel bessere Unterstützung für den SVG-Standard und bringt viele neue Filter und Effekte mit, deren Stabilität verbessert wurde. Sie können das neueste Calligra auf der KDE-Teamseite: Paketquellen für aktualisierte Anwendungen, unter instabil finden. Beachten Sie bitte, dass diese Anwendungen noch NICHT auf dem gewohnten Standard von openSUSE sind.

Video-Editoren und 3D Darstellung

Standardmäßig liefert openSUSE keine Multimedia-Unterstützung aus, wegen gesetzlicher und patentrechtlicher Bedenken in einer großen Zahl von Ländern. Wenn es für Sie legal ist, Ihre Musik und Videos abzuspielen, können Sie Informationen auf folgenden Seiten openSUSE-community Multimedia und begrenzte Formate finden, wie die benötigten Codecs erhalten werden können. Das Packman Projekt, bietet die Codecs und ebenso Pakete an und eine Anzahl damit verbundener Anwendungen, wie das ausgezeichnete Kdenlive und den Openshot Video-Editor.

Kdenlive 0.8.2 Kdenlive beansprucht, der fortschrittlichste heute auf Linux verfügbare Video-Editor zu sein. Er unterstützt so gut wie jede Kamera und jeden Codec, dank des Unterbaus von FFMPEG und MLT. Er ist ein Mehrspur-Editor mit einem Zeitstrahl und einer unbegrenzten Anzahl von Video- und Audio-Spuren. Dank des Unterbaus von Frei0r bietet Kdenlive eine große Zahl von Effekten und Übergangsfunktionen. Sie können Ihre eigenen hinzufügen. Es gibt Videos in einer separaten Spur wieder, während Sie weiter arbeiten oder eine Pause einlegen, stoppen oder die Darstellung neu starten. Die neueste Version 0.8.2 bereinigte über 140 Stabilitäts-Probleme und führte eine automatische Backup-Funktion ein, um Datenverluste zu vermeiden. Prüfe die Ankündigung nach weiteren Informationen.

OpenShot 1.4 Der OpenShot Video-Editor besitzt eine leichter zu verwendende Oberfläche. Er bietet Funktionen an, wie 3D-Animation, HD-Video-Unterstützung und ebenso eine Clip Größenveränderung, Skalierung, Zeitabstimmung, fotografieren und schneiden, Video-Übergängen mit Echtzeit-Vorschau, Compositing, Bild-Overlay, Wasserzeichen, Titel-Vorlagen, Titel-Erstellung, Untertitel und Unterstützung von Rotoscoping / Bild-Sequenzen. Betrachten Sie das Video der 1.4 Veröffentlichung oder erkunden Sie OpenShot Funktionen online.

Audacity 1.3.13 Zur Audio-Bearbeitung bietet Audacity einen leistungsfähigen Satz von Funktionen. Audacity lässt Sie live Audio aufnehmen oder vorhandene Musik in digitale Daten konvertieren. Es kann ebenso Dateien Bearbeiten, Musik mischen oder mit einer Vielzahl von Effekten verändern. Dieses schließt Echo, einen Fasen-Wechsler, Equalizer, Normalisierung und viele andere Effekte, um Zischen, störende Geräusche und anderen Mist zu beseitigen. Zusätzliche Plugins sind verfügbar, mit der Kompatibilität zu VST und LADSPA Plug-ins. Aufnehmen bis zu 96kHz, 32 bit ist verfügbar, Frequenz-Umformung hoher Qualität, einer Anzahl von Werkzeugen zur Spektren-Analyse.

Diese Ausgabe ist recht stabil. Verglichen zu der 1.3.12 Version in der vorangegangenen Ausgabe von openSUSE gibt es jetzt eine Reihe von Verbesserungen in Bezug auf die Effekte. Eine neue Geräte-Werkzeug-Leiste, die alle eingebenden und ausgebenden Geräte anzeigt, wurde eingeführt. Die neue Funktion "Sync-lock Tracks" erlaubt eine Gruppen von Audio- und/oder Marken-Spuren, um eine Synchronisation zu erhalten, wenn die Spurlänge sich ändert. Es gab eine ausreichende Anzahl von Fehlerbereinigungen und einige kleinere Verbesserungen.

PiTiVi 0.15 openSUSE liefert den einfachen Video-Editor PiTiVi in den Haupt-Paketquellen aus. PiTiVi ist ein mehr intuitiv und leicht zu benutzender Video-Editor, verglichen zu OpenShot und Kdenlive, aber bietet nicht die Tiefe der Ein- und Ausgabeformate, Kamera-Unterstützung und Effekte der anderen.

Blender 2.59 Blender ist sehr bekannt. Er besitzt eine 3D Erzeugungs-Suite (3D Gestalter und Video-Editor) und ist ebenso Bestandteil von openSUSE 12.1, mit der stabilen Version 2.59. Dieses dritte stabile Release in der 2.5er Serie bringt große Verbesserungen in der Stabilität und viele hundert Fehlerbeseitigungen. Er gibt auch eine große Zahl neuer Funktionen, einschließlich 3D-Maus-Unterstützung und viele Oberflächenverbesserungen, wie die Unterstützung von Kunden-Schlüsselkarten (custom keymaps) und die Kamera-Arretierung. Sculpting, der Verzerrungs-Wandler, und der Notizbearbeiter wurden ebenso schwer verbessert. Die größten Veränderungen in den Add-ons beinhalten:

  • den neuen Generator Ivy, der Kurven über ein vorhandenes Netz legen kann
  • das Sapling Add-on erzeugt Bäume
  • Mash inset kann individuelle Gesichter oder eine ausgewählte Region einfügen
  • Grease scatter kann Objekte entlang einer vorbestimmten Linie streuen
  • viel, viel mehr.

openSUSE liefert natürlich weit mehr Multimedia-Anwendungen an Sie, vom GStreamer-Unterbau bis zu weniger bekannten Musik-Abspielgeräten und unzähligen Werkzeugen.

Werkzeuge für Sicherheit und Administration

openSUSE war immer schon ein Leistungswerkzeug für System-Administratoren rund um die Welt und openSUSE baut weiter auf dieses starke Fundament. Es ist nicht nur das leistungsstarke YaST sondern auch die vielen Werkzeuge, die mit openSUSE zur Verfügung stehen. Diese Ausgabe bringt große Verbesserungen zu AppArmor, das neue Shorewall, die Firewall-Konfigurationsanwendung, eine große Aktualisierung des Werkzeugs Co-Pilot, ein erweitertes WebYaST und viel mehr.

AppArmor 2.7 rc1
openSUSE 12.1 wird mit dem neuesten verfügbaren AppArmor ausgeliefert, um sicher zu stellen, das System-Administratoren ihre Server leicht sichern können. Anfangs von SUSE entwickelt, ist AppArmor nun Bestandteil des Linux-Kernels. openSUSE stellt die Benutzer-Raum-Komponenten bereit. Große Funktionen seit AppArmor 2.5 betreffen ein Benachrichtigungs-Werkzeug für den Arbeits-Desktop und eine automatische Profil-Aktualisierung für Samba. Natürlich viele andere Profil-Aktualisierungen, Fehlerbehebungen und eine bessere Leistungsfähigkeit.

Shorewall 4.4.24
Neu in openSUSE ist das von Open Build Service erstellte Küstenlinien-Firewall-Konfigurations-Werkzeug. Diese Anwendung bietet eine sehr leistungsfähige Oberfläche auf hohem Niveau, um den Netzfilter zu konfigurieren, indem eine Reihe von Konfigurations-Dateien zu bearbeiten sind. Während des Starts wird Shorewall die Dateien und mit Hilfe der IP-Tabellen und anderer Sicherheitsmerkmale lesen und den Netzfilter und das Linux-Netzwerk-Subsystem konfigurieren, um Ihre Anforderungen zu treffen, eine Firewall, Router oder Gateway bauen. Eine Liste von Funktionen zu Shorewall finden Sie hier.

WebYast in action

Vorstellung der Werkzeuge Co-Pilot (PCP) 3.5.8 und des PCP GUI Chart
Der Darsteller Co-Pilot ist ein schwergewichtiges Leistungs-Überwachungs-Werkzeug. Es wurde speziell gebaut, um die härteren Fälle von Leistungs-Problemen im System-Niveau zu finden. Es ist fähig, die Endnutzer Qualität des Service mit Plattform-Aktivität zu verbinden und komplexe Interaktionen zwischen Ressourcen-Nachfragen auf einzelnen oder vielen Systemen in dynamischer Umgebung zu diagnostizieren. Diese Veröffentlichung ist bedeutend aktualisiert worden, im Vergleich zu dem was mit openSUSE 11.4 geliefert wurde. Es bringt einen Gastgeber mit neuen Funktionen und Verbesserungen, wie Unterstützung von ausgegebener Ereignis-Verfolgung, einer transparenten Unterstützung für komprimierte Archive in den Client-Werkzeugen, integrierte Nutzung von pmieconf und pmlogconf zur Automatisierung der Organisation der Konfigurations-Dateien pmie/pmlogger, der Linux-Kernel-Gruppen-Messung, pro-Knoten CPU Messung, XFS b-Baum Messung und einiger Postfix Aktualisierungen.

WebYaST
Die neueste Version von WebYaST besitzt viele Verbesserungen bezüglich der Geschwindigkeit, dem Arbeitsspeicherbedarf, Benutzbarkeit und Entwicklungs-Umgebung. Auf Grund eines neuen Puffer-Mechanismus wurde die Startzeit jedes Moduls auf ein Minimum von 1-2 Sekunden reduziert. Die vorherige Version war in einen Service- und in einen Benutzeroberflächen- (UI)-Teil getrennt. Jeder Teil lief in seinem eigenen HTTP-Server. Wir haben entschieden, diese Teile zusammenzuführen, um einen HTTP-Server einzusparen, was den Arbeitsspeicherbedarf halbierte.

Virtualisierung, Wolken- und Web-Anwendungen

openSUSE ist ein ausgezeichnetes Gast-Betriebssystem für die Wolke. Jeder, der SUSE Studio verwendet, stimmt dem zu. Nirgendwo ist es so leicht, eine Wolken-Lösung zu bauen. openSUSE ist nun für die 'Amazon EC2 cloud bereit, indem es einen speziellen EC2-Kernel und SUSE-AMI-Werkzeuge in den Standard-Repositorys hat.

Aber openSUSE kann ebenso ein exzellenter Gastgeber sein. Es enthält eine ausreichende Anzahl von Virtualisierungs- und Wolken-Werkzeugen. Das bekannteste ist OwnCloud, was mit einzigartiger Desktop-Integration in openSUSE ausgeliefert wird. Was nicht in den Standard-Repositorys ist, kann in dem speziellen openSUSE Virtualisierungs- und Cloud- Repository gefunden werden, wo openSUSE-Mitwirkende Eucalyptus, OpenNebula und OpenStack für openSUSE 12.1. packen und warten.

OwnCloud 2
openSUSE 12.1 liefert OwnCloud aus, die Web-basierte Speicheranwendung. OwnCloud unterscheidet sich von Lösungen wie Google Docs, Dropbox oder Ubuntu One darin, dass Sie Eigentümer der Daten sind. Mit Version 2 hat das ownCloud-Team den Basis-Service verbessert und wertvolle Funktionen hinzugefügt:

  • Sichere Datei-Teilung (file shering)
  • Verbesserter Webzugang, einschließlich der Möglichkeit Musik zu spielen
  • Synchronisierung mit mit anderen Web-Anwendungs-Werkzeugen

openSUSE liefert OwnCloud mit einem einzigartigen Werkzeug, das auf der Systemablage basiert, das kann:

  • Eine neue eigene Wolke (ownCloud) örtlich oder in einem Webraum installieren;
  • Ihr System mit einer existierenden ownCloud verbinden;
  • Ihnen Hilfe geben, gespiegelte Ordner einzurichten.

Es gibt auch eine Integration von Dolphin.

Virtualisierungs-Technologien
Das neue Xen 4.1 Release bringt Unterstützung für große Systeme mit (>255 Prozessoren und 1GB/2MB super Seiten-Unterstützung, CPU Pools für fortgeschrittene Partitionierung, den Prototyp credit2 scheduler, entwickelt für Latenz-empfindliche Arbeitsaufgaben und sehr große Systeme, ein Architektur-umgestaltetes (re-architected) XL-Werkzeugpaket, das funktional annähernd äquivalent zu XM/XEND ist, Unterstützung für x86 Fortgeschrittene Verktor Erweiterung (Advanced Vector eXtension (AVX)), neuer Arbeitsspeicherzugriff (API), der die Integration von externen (3rd party) Sicherheitslösungen in mittels Xen virtualisierte Umgebungen unterstützt, und eben bessere Stabilität infolge der neuen automatisierten Regressionstests.

Die neueste Version von KVM unterstützt die Live-Migration von einem Gastgeber (host) zu einem anderen, Gastauslagerung, neben-virtualisierte Netzwerke und Block-Gräte und PCI-Express Durchlass.

Die neue 4.1 Serie von VirtualBox bringt neue Funktionen wie das Klonen von VM, einen erweiterten Wizard zur Erstellung und zum Kopieren virtueller Festplatten, erhöhter Speichergrenze bis 1TB für 64 Bit Gastgeber und eine Reihe von experimentellen Funktionen wie PCI-Durchlass oder das Anschließen der SATA-Festplatte ohne den PC herunter zu fahren (hot-plugging).

Virtualisierungs-Werkzeuge
Die neueste Ausgabe von virt-manager (unterstützt von libvirt) bringt neue VM-Funktionen mit, einschließlich einer neuen VM-Wizard-Unterstützung für LCX-Gäste, entfernter Zugriff auf die Serien-Konsole und entfernte URL-Gast-Installationen.

Die neueste Version der offenen-VM-Werkzeuge unterstützt die Integration (gemeinsam genutzte Ordner, ziehen-und-fallen-lassen (drag and drop), gemeinsam genutzte Zwischenablage, automatische Gast Verkleineruung, etc.) mit den VMware-Werkzeugen.


Horde 4.0.8
openSUSE 12.1 liefert das neuesten Groupware-Server und Framework Horde 4 aus! Horde 4 ist die erste Ausgabe nach 6 Jahren und bringt große Verbesserungen zu allen Anwendungen der Suite und ebenso zum Rahmenwerk selbst. Einige der signifikanteren Änderungen von Horde 3 zu 4 enthalten Anforderungen für PHP 5.2 oder höher, eine neue Ajax-Schnittstelle und eine neue Test-Garnitur. Das ganze Rahmenwerk wurde modernisiert und gesäubert. Die Bibliotheken sind besser getrennt und gemeinsam getestet.

Die wichtigsten Dinge, die ein Benutzer bemerken wird, sind die verbesserten Einrichtungs- und Aktualisierungs-Prozesse, eine Ajax-Schnittstelle für den Kalender und eine verbesserte Schnittstelle für den kompletten Anwendungsstapel.

Horde bietet eine große Zahl von Web-Anwendungen, einschließlich einem Web-Mail-Werkzeug (Teil der Horde-Groupware-Webmail-Edition) komplett mit Unterstützung für WYSIWYG HTML-Editor, IMAP und POP3, Nachrichtensuche und Filterung, Prüfung der Schreibweise, Ansicht von Anhängen, Verschlüsselung und Signierung, Tastatur-Navigation, verknüpfte Ansicht und Vorschau, Herunterladen von Anhängen in eine ZIP-Datei und viel mehr.

Es gibt nun grundsätzliche Unterstützung für soziale Medien wie Facebook und eine Twitter-Integration. Es gibt eine Komponente für Active Sync Server, der mit iPhones und Android-Geräten synchronisieren kann. Das vorhandene SyncML unterstützt bereits die meisten Nokia-Telefone. Das letzte fehlende Stück ist die CalDAV-Unterstützung für das Kalender-Sharing, was für die Zukunft geplant ist.

Entwicklungs-Werkzeuge und Platformen (GNOME/GTK, KDE/Qt,..., etc)

IDEs und Werkzeugsätze

openSUSE bietet eine komplette und produktive Umgebung für Entwickler und Paketbauer. Mit stabilen Werkzeugen und aktualisierten Bibliotheken, durch OBS ermöglicht, können Entwickler leicht unter Verwendung mehrerer Programmiersprachen entwickeln und Pakete für mehrere Distributionen erstellen.

KDevelop

Für Software-Entwickler: KDevelop hat zunehmende Unterstützung für indentation styles erhalten und der Python-Interpreter verwendet Kross. Ein verbessertes Python mit auto-completion und Unterstützung für lex/yacc - Dateierweiterungen sind ebenso in dieser Ausgabe enthalten.

Kate

KDE’s fortschrittlicher Text Editor Kate hat eine ganze Menge Verbesserungen erhalten, die folgendes enthalten:

  • Ein neues Such-Plugin mit der Fähigkeit in Dateien auf der Festplatte oder in geöffneten Dateien zu suchen
  • Plugin-Verbesserung: Build Plugin, GDB Plugin
  • Kate’s tab bar Plugins erhielten verschiedene neue Funktionen
  • Swap Dateien: Wenn verlorene Daten gefunden werden, werden die Dokumente als read-only markiert
  • Weitere bemerkenswerte Änderungen: Verbessertes Drucken, Änderung des Zeilenendes, das ein modifiziertes flag triggert, gelöste Shortcut-Aufgaben, gelöstes Popup für Auto-Komplettierung und mehr.

Mehr Informationen finden Sie auf diesem Blog.

KDE Plattform

openSUSE 12.1 liefert die neueste stabile Qt 4.7.4 und die KDE Plattform 4.7.2 aus. Sie geben Entwicklern das Beste dieser leistungsfähigen Cross-Plattform-Entwicklungs-Bibliotheken.

KDE Plattform 4.7
Diese Ausgabe von KDE's Entwicklungs-Plattform ist eine vorwärts zählende Ausgabe, die viele Fehlerbereinigungen und kleine Verbesserungen bei folgenden Technologien wie die eingebaute Browser-Maschine WebKit, System weite Proxy-Unterstützung und die Phonon-Multimedia-Maschine mitbringt. Für Entwickler sichtbare Änderungen sind:

  • Verbesserungen zu Komponenten des Semantic Desktop, die eine reiche API für Anwendungen bieten
  • Die Option um in KWin Compositing zu verschieben, wenn immer eine Anwendung danach ruft, um die Leistung in OpenGL-Spielen und GPU-beschleunigten Video-Playback zu verbessern.

Details zur Ausgabe der KDE Plattform 4.7 lesen Sie bitte die KDE Plattform Release Notizen.

Qt 4.7 führt QtQuick ein
Qt 4.7.4 ist ein Bugfix-Release das mit openSUSE 11.4 ausgeliefert wurde. Wie auch immer, es führt einige leistungsfähige Funktionen ein, einschließlich dem Release von QtQuick, einer neuen Funktion innerhalb Qt, die es leicht macht, Leichtgewichts-Apps und UIs zu kreieren. Es enthält die neue Sprache QML, einer einfach zu lernenden deklaratorischen Sprache, um dynamische und flüssige Schnittstellen zu bauen, das Qt Declarative-Modul und neue Werkzeugbereitstellung, um leicht Apps zu bauen.

QtQuick 1.1 bringt Right-to-Left Unterstützung, verbessertes Caching und Texteingabe und eine deklaratorische API zur Handhabung von Berührungs-Eingaben. Es gibt ebenso ein neues QML Sharders Plugin, das es Entwicklern eingebettete deklaratorische OpenGL Sharder Effekte in QML Apps erlaubt.

GNOME-Plattform-Verbesserungen

Weitere Details, siehe: GNOME 3.2 Release-Notizen.

Neue Funktionen und Funktionsweisen

In openSUSE 12.1 ist die neueste GNOME-Entwickler-Plattform enthalten. Das besteht aus einem Satz aus API- und ABI-stabilen Bibliotheken, die unter der GNU LGPL stehen. Diese können für die Entwicklung von Cross-Plattform-Anwendungen verwendet werden.

Informationen zur Entwicklung mit GNOME finden Sie im GNOME Entwicklungs-Zentrum.

GLib 2.30
Die Bibliothek GLib für das low-level Dienstprogramm von GNOME hat verschiedene Verbesserungen erhalten. Einige betreffen:

  • G-Anwendungen können nun für nicht-einzigartige Anwendungen verwendet werden.
  • GDBus unterstützt das 'object manager'-Muster (pattern) mit einer Anzahl von Schnittstellen und besitzt eine Code-Generator: gdbus-codegen
  • Eine Schnittstelle für Zertifikat und Schlüssel-Suchlauf wurde hinzugefügt: GTlsDatabase. Eine Implementierung wird von glib-networkin unterstützt.

GTK+ 3.2
GTK+ 3.2 ist die neueste Ausgabe des Werkzeugsatzes von GTK+, der das Herz von GNOME ist. GTK+ 3.2 enthält neue Funktionen für Entwickler sowie umfangreiche Fehlerbereinigungen.

  • viel mehr Miniprogramme unterstützen das Geometrie-Management Höhe-für-Breite. Es ist wichtig, um angemessene Größen für Labels einzurichten und Fenstergrößen zu prüfen.
  • Neue Miniprogramme enthalten GtkLockButton für bevorzugte Operationen, GtkOverlay für gleitende Steuerungen über einen Content-Bereich, den neuen GtkFontChooserDialog und mehr.
  • Es gibt auch eine verbesserte CSS-Themen-Unterstützung und den HTML backend Broadway, der eine GTK3-Anwendung in einem Browser wiedergibt. Er ist noch experimentell und erfordert die Kompilierung mit --enable-broadway-backend und die Umgebungs-Variable GDK_BACKEND während der Laufzeit.

Clutter 1.8
GNOME's Grafik-Bibliothek zur Hardware-beschleunigte Benutzer-Oberflächen liefert Clutter, neben anderen Dingen, die folgenden Verbesserungen:

  • Neue Aktionen schließen die Gesten- und Stoß-Erkennung ein, erstellen Tropfen-Akteure (drop actors) und lang-Druck-Unterstützung für ClutterClickAction.
  • ClutterState transitions können an Objekt-Signale gebunden sein, wenn man ein Szenario in ClutterScript erstellt.
  • Cogl, die GPU-Programmierschnittstelle, die von Clutter verwendet wird, wird als separate Bibliothek ausgewiesen.

Verwendung von veralteten Bibliotheken
Ein weiterer Fortschritt wurde in der kontinuierlichen Arbeit von ersetzten veralteten Technologien mit besseren Betriebsmitteln gemacht. Einige Beispiele:

  • GConf verwendet nun D-Bus. Als Konsequenz wurden die veralteten Bibliotheken ORBit2 und libIDL aus GNOME gelöscht. Viele Anwendungen, die GConf verwenden, wurden zu gsettings portiert.
  • Die GNOME-Kern-Module hängen nun nur von Selbstprüfungs-basierten Python-Bindungen (pygobject-3) und ab jetzt pygtk ab. gnome-python and gnome-python-desktop sind nicht mehr notwendig.
  • Verschieden Pakete, wie der Epiphany Webbrowser, wurden von der Verwendung von dbus-glib zu GDBus umfunktioniert und von libunique zu G(tk)-Anwendungen.

Sonstige Aktualisierungen für Entwickler
Andere GNOME-Plattform-Verbesserungen in GNOME 3.2 enthalten:

  • GNOME's Bauwerkzeug JHBuild baut kein Modul mehr, wenn die auf Ihrem System installierte Version neu genug ist. Wenn Sie anfangen GNOME von Grund auf mit der neuesten Distribution zu bauen, kann das leicht 50 Module aus der zu kompilierenden Modul-Liste schmeißen.
  • Tracker Version 0.12 liefert Unterstützung für Firefox ≥ 4.0, Thunderbird ≥ 5.0, MeeGoTouch, verschiedene zusätzliche SPARQL Parameter, die Informationen von EPub-Dateien erwarte,n und örtliche XDG-Verzeichnisse für Desktop-Dateien.
  • NetworkManager Version 0.9 liefert Selbstbeobachtungs-Unterstützung und vereinfacht D-Bus API. Informationen, wie man Anwendungen von NetworkManager 0.8 auf 0.9 portiert, stehen zur Verfügung.
  • GtkSourceView unterstützt nun Syntax-Highlighting von Markdown und Standard-ML-Dateien.
  • libfolks enthält nun ein Evolution-Data-Server Backend, das für neue Anwendungen für Kontakte verwendet wird.

Und mehr

Die obigen Abschnitte über Änderungen und Verbesserungen in openSUSE 12.1 sind natürlich unvollständig, aber geben Vorgeschmack auf das, was neu ist. Wir hoffen Sie hatte Spaß beim Lesen.


Mehr Infos

Zudem sind hier in openFATE Funktionen aufgeführt, mit denen in openSUSE 12.1 spezielle Wünsche bzw. Vorschläge aus der Community realisiert wurden.