Home Wiki > Desktop
Sign up | Login

Desktop

tagline: Aus openSUSE

Liste von auf openSUSE verwendbaren Desktops. Jeder Desktop besitzen seine eigene umfangreiche Sammlung von Anwendungsprogrammen.
Beschreibung Name/Download Paket Repository Standard? App-Sammlungen
Desktop KDE kde KDE Repositorys ja KDE-Apps
Desktop GNOME gnome GNOME Repositorys nein GNOME-Apps
Desktop Xfce xfce Xfce Repositorys nein XFCE-Apps
Desktop LXDE lxde LXDE Repositorys nein lxde-Apps
Desktop Cinnamon cinnamon OBS nein
Desktop Desktop Enlightenment, Projekt: Enlightenment enlightenment OSS+OBS nein
Desktop GNOME Desktop mit dem GNOME 2 Look and Feel gnome2-look-and-feel OSS nein
KDE Basispakete, OBS bietet weitere 6 Unterpakete zum Download an kdelibs3 kdelibs3 OSS nein
KDE Basispakete, OBS bietet weitere 7 Unterpakete zum Download an kdelibs4 kdelibs4 OSS teilweise
SUSE-spezifische Übersetzungen kde-susetranslations kde-susetranslations OSS nein
KDE Subversion Client kdesvn kdesvn OSS nein
Das Bonobo Komponenten-System für die GNOME 2.x Desktop Plattform, OBS bietet 2 weitere Unterpakete zum Download an libbonobo libbonobo OSS nein
Der Bonobo Teil der GNOME Benutzer-Schnittstellen-Bibliotheken, OBS bietet 3 weitere Unterpakete zum Download an libbonoboui libbonoboui OSS nein
Python-Bindungen für Bonobo python-bonobo python-bonobo OSS nein
Bibliothek, die die freedesktop.org Desktop Menü Spezifikation implementiert, OBS bietet 6 weitere Unterpakete zum Download an libgarcon libgarcon OSS nein
Die Basisbibliotheken für den GNOME 2.x Desktop, OBS bietet weiter 40 Unterpakete und 35 ergänzende Pakete zum Download an libgnome libgnome OSS/OBS nein
KDE Basisbibliotheken, OBS bietet weiter 1 Unterpaket sowie 15 ergänzende Pakete mit Suchbegriff libkde zum Download an libkde4 libkde4 OSS ja/tw

Anmerkung:
Standard: ja bedeutet, dass das Programm standardmäßig mit der Installations-DVD auf das System installiert wird.
Standard: nein bedeutet, dass das Programm im angegebenen Repository vorhanden ist und bei Bedarf nachinstalliert werden kann.

Entdecken Sie weitere Informationen oder unter Derivate.

Neuerungen ab openSUSE 12.3

openSUSE ist einzigartig unter den Haupt-Linux-Distributionen darin, alle wesentlichen freien Desktops auf einer gleichen Basis auszuliefern: offiziell entwickelt und unterstützt. Das schließt GNOME, KDE’s Plasma Desktop (als Standarddesktop) und Plasma Netbook, Xfce, LXDE sowie den brandneuen E17 ein. Wie gewöhnlich führt dieses Release einige nette neue Künstlerarbeiten vom Booten bis zu den Anwendungsfenstern aus. Speziell KDE erhielt ein nettes dunkles Theme für den Plasma-Arbeitsplatz.

Der Plasma Desktop

Die Aktualisierung des KDE-Arbeitsplatzes bringt viele Verfeinerungen zu openSUSE. Für dieses Release arbeitete das openSUSE Artwork-Team mit dem KDE-Team zusammen. Wenn Sie ein dunkles Theme auch für Ihre Anwendungen mögen, können Sie das dunkle Thema in Ihrer Farbsektion in den Einstellungen des Erscheinungsbildes für die Anwendungen auswählen. Das enthaltene 'Obsidian Coast' ist eine andere Farbvorlage, die einen Versuch Wert ist. Für Leute, die den Standard-Plasma-Look bevorzugen, steht ein verbessertes Air-Theme zur Verfügung. Einen ersten Eindruck können Sie auf der Seite Bildschirmfotos gewinnen.

  • Die Version 4.10 des Plasma Desktops schließt viele Miniprogramme für die neue QML-Technologie ein. Das verbessert das Verhalten, die Leistung und die Stabilität der Desktopkomponenten.
  • Im Bereich des Fenstermanagements ist es nun leichter möglich, Scripte mit zusätzlichen Funktionen und Effekten für KWin herunterzuladen. Ein neues Script zur Maximierung der Fenster ist standardmäßig enthalten. Andere Verbesserungen beziehen sich auf die openGL-Unterstützung in den meisten virtuellen Maschinen. Der Fenstermanager besitzt auch die Unterstützung für das Farbmanagement über den Monitor.
  • Eine neue Hauptfunktion besteht in der Unterstützung für einen oberen-Bildschirm-Knopf oder einen Knopf für die Titelleiste für das Menü. Bei Freigabe einer dieser Optionen unter Anwendung Erscheinung-Stil-Feineistellung, in den Systemeinstellungen, wird das Menü der Anwendung verschwinden. Es wird nun als neuer Knopf auf der Fensterdekoration zur Verfügung stehen (der Ort ist natürlich einstellbar) oder in einem automatisch verschwindenden Menü am oberen Bildschirmrand (oder unmittelbar unter der oberen Bildschirmleiste), das dann erscheint, wenn Sie Ihre Maus dort bewegen.
  • Der Dateimanager Dolphin, Teil des Plasma Desktops, erhielt weitreichende Verbesserungen bei der Bearbeitung von großen Ordnern und auf Metadaten basierten Gruppierungen. Smarte Suchoptionen wurden hinzugefügt.
  • Die Handhabung von Metadaten wurde auch auf anderen Gebieten verbessert, so ein schnelles Indexieren, das weniger in die tägliche Arbeit eingreift. Die Einführung von Nepomuk Cleaner bietet ein einfaches Werkzeug zur Reinigung der semantischen Metadatenspeicherung. Er säubert die Hinterlassenschaft von ungültige Daten und verarbeitet doppelte Einträge. Er beschleunigt die Handhabung von E-Mails und die Suche nach Dateien signifikant. Ihn anzuwenden, kann erheblich Zeit beanspruchen (bis zu einem Tag). Aber er wird sehr empfohlen.
  • Das Druckermanagement wurde durch die Einbeziehung eines neuen Druckmanagers verbessert. Ein Plasmaapplet zeigt Drucker und läßt Sie die Warteschlagenaufgaben regeln, während der Systemeinrichtungsbildschirm Ihnen es ermöglicht, Drucker hinzu zu fügen, zu löschen oder zu konfigurieren. Der neue Drucker-Wizard ist viel smarter als der vorherige und der neue Druckmanager arbeitet viel besser mit dem neuesten CUPS.
  • Der Apper-Aktualisierungsmanager V 0.8 dürfte nicht länger Blockierungsereignisse mit Zypper und YaST erzeugen. Neu ist ein Plasmoid zum Ausführen von Aktualisierungen. Es ist nicht standardmäßig einbezogen, kann aber aus den Repositorys heruntergeladen werden. Apper wird ebenso nicht vertrauenswürdige Pakete zeigen und beschreiben und kann automatisch Pakete im Voraus für die Durchsicht herunterladen. Benachrichtigungen sind gut integriert. Leistung und GUI wurden verbessert und viele Wanzen wurden zerdrückt.
  • Die Bluetooth Integration in den Arbeitsraum erhielt verschiedene Verbesserungen im Verhalten und in der Benutzerschnittstelle, um verlässlichere Verbindungen mit weniger Unterbrechungen herzustellen.

GNOME Shell

Die ist das 3. openSUSE Release mit GNOME 3. Die Höhepunkte in diesem Release sind:

  • Die Benachrichtigung enthält eine umgestaltete 'Nachrichten-Leiste. Die Gegenstände in der Liste sind größer, klarer und bewegen sich nicht herum. Das macht sie benutzbarer.
  • Die Übersicht der Aktivitäten erhilet ein verbessertes Layout. Eine Änderung betrifft die Art wie Anwendungsstarter erreicht werden. In früheren Versionen verwendete man den Anwendungstabullator oben links, um Zugriff auf die Anwendungen zu haben. Das wurde ersetzt durch einen neuen Startknopf, der in der Dash platziert ist.
  • Der Dateimanager (Nautilus) wurde mit einer funktionsfähigen Dateiensuche, einer neue Ablage für zuletzt verwendete Dateien versehen. Er erhielt eine überarbeitete Oberfläche, eine Reihe von Fehlerbeseitigungen sowie neuen Funktionen.
  • Es wurde eine Eingabequelle integriert, die verschiedene Buchstabensätze (z.B. japanisch oder chinesisch) schneller und leichter eingeben lässt.
  • Die Zugänglichkeit auf Abruf bedeutet, dass die universellen Zugangsfunktionen, wie der Orca-Bildschirmleser, auf Knopfdruck aktiviert werden kann.
  • Ein neuer Sperrbildschirm unterstützt eine attraktive Ansicht, wenn das Gerät gesperrt ist. Hinzu kommt eine brauchbare Funktion, wie Medienregelungen. Der Sperrbildschirm bedeutet, dass Sie sehen können, was passiert, während Ihr Bildschirm blockiert ist. Er erlaubt es Ihnen, eine Zusammenfassung darüber zu erhalten, was passierte, während Sie abwesend waren. Es bedeutet auch, dass Sie leicht die Lautstärke ändern können, eine Aufnahme überspringen oder Ihre Musik unterbrechen können, ohne ein Passwort eingeben zu müssen.

Es gibt viele andere Verbesserungen in GNOME 3.6, einschließlich eine Unterstützung für Online Accounts für Microsoft Exchange und Windows Live (SkyDrive Zugang via Dokument-Anwendung). Verbesserungen bei den Systemeinstellungen schließen größere Icons und ein besseres Layout ein. Alle Icons werden nun angezeigt, wenn immer es möglich ist. Der Flugzeugmodus schalltet nun alle Radios, einschließlich Bloetooth, aus. Viele der grundlegenden GNOME-Werkzeuge erhielten ebenso Verbesserungen, so der Analysator für die Festplattenbelegung und der Zeichenbetrachter. Mehr Details finden Sie in den Notizen zum Release.

Xfce

Der Xfce Desktop wurde durch die neuesten Fehlerbeseitigungen aktualisiert. Das betrifft den Dateimanager Thunar und das Terminal. Letzteres wurde zu Xfce4-Terminal umbenannt. Thunar 1.6.0 führt die Tab-Unterstützung ein, verbessert die Handhabung von Lesezeichen (auch das Hinzufügen und Löschen von Fern-Lesezeichen) und erhält verschiede Benutzerschnittstellen-Verbesserungen, z. B. eine Prüfung des freien Speicherplatzes bevor das Kopieren startet. Das Xfce4-Terminal 0.6.0 wurde modernisiert und von Wanzen befreit. Am wichtigsten ist nun die Unterstützung des drop-down Modus im Quake-Stil, der ein Terminal bereit hält, auf das über eine Tastenkombination schnell zugegriffen werden kann.

Ein anderer freier Desktop und Fenstermanager

Mit E17 als neue Desktop-Umgebung und zwei neuen Fenstermanagern (awesome und Sawfish) hat dieses openSUSE Release eine Menge für jene zu bieten, die keine großen Fans der traditionellen Desktops sind.

Der Fenstermanager awesome

Neu in openSUSE 12.3 ist awesome, ein sehr konfigurierbares Fenstermanager-Rahmenwerk für X. Es richtet sich hauptsächlich an Poweruser, an Entwickler und Leute, die sich mit den tagtäglichen Computeraufgaben beschäftigen und eine feinstufige Regelung über ihre grafische Umgebung wollen und die Fähigkeiten haben, das umzusetzen. Ein Fenstermanager ist im Rahmen unserer tagtäglichen Aufgaben wahrscheinlich eine der am meisten verwendeten Software, neben Webbrowser, Mailleser und Textbearbeiter. Poweruser und Programmierer haben eine große Auswahl an verschiedenen Werkzeugen für diese Aufgaben. Einige sind stark erweiterbar und konfigurierbar. awesome ist ein tiling-Fenstermanager, was bedeutet, dass Programme nach einem bestimmten Schema angeordnet werden. Dabei unterstützt awesome diverse Schemata, sogenannte Layouts, die die Anordnung bestimmen. Doch damit nicht genug: awesome unterstützt eine dynamische Anzahl von Arbeitsflächen mit jeweils unterschiedlichen, voneinander unabhängigen Layouts.

awesome versucht diese Werkzeuge mit dem zu vervollständigen, was wir vermissen: einem erweiterungsfähigen, besonders konfigurierbaren Fenstermanager. Um diese Ziel zu erreichen, wurde awesome als ein Rahmenwerk gestaltet. Er ist extrem schnell, klein, dynamisch und stark erweiterbar. Er verwendet die imperative Scriptsprache Lua. Die Idee dahinter ist, dass Sie Ihren eigenen Fenstermanager bauen, der genau die Funktionen bietet, die Sie benötigen.

awesome verwendet eine leicht nutzbare und sehr gut dokumentierte API, um das Verhalten des Fenstermanagers zu konfigurieren und zu definieren.

Der Fenstermanager Sawfish

Sawfish ist ein erweiterbarer Fenstermanager, der eine Scriptsprache verwendet, die auf Lisp basiert. Seine Richtlinien sind äußerst klein, verglichen zu den meisten Fenstermanagern. Sein Ziel ist einfach, Fenster zu managen, so flexibel und attraktiv wie möglich. Alle hochwertigen Fenstermanagerfunktionen sind in Lisp für zukünftige Erweiterungen oder Überarbeitungen enthalten. Dieses sind einige der Funktionen, die Sawfish von anderen Fenstermanagern abhebt:

  • Leistungsfähige Schlüssel-Einbindung: Theoretisch kann jede Funktion, die von Sawfish bereitgestellt wird, mit Tastenkombinationen versehen werden (oder Mausknöpfen).
  • Ereignishaken: Für viele Ereignisse (bewegte Fenster usw.) können Sie, auf die Art und Weise wie Sawfish antworten wird, anpassen.
  • Fensterzuordnung: Wenn Fenster erzeugt werden, können Sie diese einen Satz von Regeln zuordnen und sie führen diese automatisch aus.
  • Flexible Themenstellung: Sawfish erlaubt es, für sehr verschiedene Themen kreiert zu werden. Eine Anzahl Themen von Drittanbietern stehen lesbar zur Verfügung.

Sawfish erkennt Ihre Arbeitsplatzumgebung und integriert sich in diese, egal ob Sie KDE, GNOME, LXDE, XFCE oder Mate verwenden.

Enlightenment 17

Als Enlightenment 0.17 oder (E17) schließlich veröffentlicht wurde, waren wir froh, dass auch dieser in die offiziellen Software-Quellen von openSUSE 12.3 aufgenommen werden kann. Er ist eine komplette Neufassung von DR16 und wurde gestaltet, eine ausgereifte Desktopshell zu sein, basierend auf den neuen Bibliotheken der Enlightenment Foundation (EFL). Mehr Informationen erhalten Sie auf der Seite Enlightenment oder im Portal des englischen Wiki en:Portal:Enlightenment

Weiteres

PCMan, der Dateimanager vom Leichtgewicht-Desktop LXDE, ist mit einer neuen Version enthalten. Das 1.1 Release bringt einige Verbesserungen zur Benutzeroberfläche, wie Deaktivierung von Sachen, die (wie 'Kopieren' von ausgewählten Gegenständen) im Menü und in der Werkzeugleiste nicht reagieren, die Option 'Backup-Dateien als versteckt zu behandeln', die Fähigkeit die Detaillistenansicht zu ändern und eine Suchmaschinenunterstützung. Die wesentlichen Verbesserungen wurden in Bezug auf die Stabilität und Leistung gemacht. Ebenso werden die Unterstützung zum Aushängen von Wechselmedien, ohne sie auszuwerfen, und andere kleine Änderungen mitgeliefert.

Ein weiterer Teil dieses Release besteht in WindowMaker 0.95, bei dem einige Änderungen in den Einstellungen eingeführt wurden. Es wurde eine neue "Zentral"-Anordnungsstrategie, die Unterstützung für _NET_FRAME_EXTENTS, hinzugefügt und die CPP-Abhängigkeit von Prozess-Menü-Dateien beseitigt.

Neue Eingabemethode

Alle Desktops haben nun Zugang zu Mozc, einem japanischen Eingabemethodenmotors, entwickelt von Google. Er wurde ein de facto Standard in der Linux-Gemeinschaft, weil er eine präzisere Konversation ermöglicht. Es scheint, dass der vorherige Standardmotor, Anthy, nicht mehr länger unterstützt wird. Zinnia und zinnia-tomoe stellt eine Handschrifterkennung für Mozc bereit.

Das Paket von Mozc wurde über ein Jahr im M17N Projekt des Open Build Service ausgebrütet. Es wurde einer Reihe von Tests unterzogen und viele japanische Benutzer haben es per Hand installiert. So wurde es Zeit, dieses angemessen an openSUSE zu übergeben!